Ölpreisprognose 2019 und Ölpreisentwicklung

Viele "Ölpreis-Experten" übertreffen sich immer wieder zu gegenseitig mit ihren Prognosen und liegen am Ende dann auch oftmals daneben bzw. müssen Ihre Prognosen lediglich and die aktuelle Preisentwicklung anpassen. Als Endverbraucher steht man auf der anderen Seite nur staunend vor all den Zahlen und Fakten und stellt sich die Frage, was man nun glauben soll und was nicht. Der folgende Inhalt soll Ihnen als Leser einen Überblick über zusammengetragenen Ölpreisprognosen und fundamentale Rahmendaten bieten. Vielleicht hilft Ihnen hier die eine oder andere Aussage für Ihre eigene persönliche Entscheidung für einen Einkauf von z.B. Heizöl zu einem bestmöglichen Heizölpreis im Großraum Hamburg.

Historische Preisentwicklung von Rohöl der US-Sorte WTI
(Chart mit Zoomfunktion; klicken und ziehen)

Eine Auswahl von aktuellen Ölpreisprognosen mit Angebots- und Nachfrageentwicklung
15.10.19 - Analysten von Evercore haben auf Grund der aktuellen Entwicklung ihre Ölpreisprognosen für die Sorte Brent 2019 und 2020 nach unten korrigiert. Statt des bisher erwarteten Durchschnittspreises von 70 US-Dollar für das laufende Jahr sieht man die europäische Referenzsorte nun nur noch bei 65 US-Dollar. Hatte man bisher in 2020 noch mit einem leicht steigenden Preis auf 75 US-Dollar gerechnet, so erwartet man nun nur noch einen Durchschnittspreis von 65 US-Dollar. "Unsere 2020 Brent Einschätzung ist 11% über dem Konsenserwartung der Verkäuferseite und dem Niveau der Futures," so der Hinweis. Als Begründung für die Korrektur führt man das "mittelmäßige Nachfragewachstum" an, wobei der Produktionszuwachs der Nicht-OPEC Länder wohl durch Kürzungen der OPEC ausgeglichen werden. Letztlich geht man daher von sinkenden Beständen aus. Die Ölpreise sollten fest, aber unterhalb der bisherigen Erwartungen bleiben, so das Fazit.

16.09.19 - Kurz nach den Anschlägen auf das zweitgrößte Ölfeld Saudi-Arabiens sowie auf die Aufbereitungsanlage Abqaiq am Wochenende stellten Experten und Analysten bereits Vermutungen darüber an, wie lange die vollständige Wiederherstellung des Betriebs an den beiden Anlagen dauern könnte. Bei Goldman Sachs befasste man sich gleich mit mehreren Szenarien, und stellte dementsprechend diverse Preisprognosen auf. Sollten die unterbrochenen Produktionsvorgänge in weniger als einer Woche wiederaufgenommen werden können, dürfte der Preis eines Barrels der Rohölsorte Brent um +3 bis +5 US-Dollar ansteigen. Von einem Anstieg um +5 bis +14 US-Dollar pro Barrel gehen die Bänker aus, wenn der Produktionsausfall etwa zwei bis sechs Wochen dauern sollte. Falls die Wiederinstandsetzung der Anlagen jedoch länger als sechs Wochen in Anspruch nehmen sollte, dürfte der Brent-Preis sogar auf über 75 US-Dollar pro Barrel anziehen. Allerdings würde ein so langer Ausfall den Analysten der Großbank zufolge wohl auch in einer Freigabe strategischer Ölreserven resultieren, "die umfangreich genug wäre, um ein so starkes Defizit über mehrere Monate hinweg auszugleichen und die Preise auf diesen Niveaus zu deckeln." Ein extremer Netto-Ausfall von -4 Mio. B/T über mehr als drei Monate hinweg würde die Preise über 75 US-Dollar pro Barrel treiben, was sowohl einen starken Anstieg der Schieferölproduktion zur Folge hätte, als auch klare Auswirkungen auf die Nachfrage, so Goldman Sachs.

10.09.19 - Zahlreiche Analysten haben ihre Ölpreisprognosen zum Ölnachfragewachstum zuletzt bereits erneut gesenkt. Nun korrigiert auch die Großbank Goldman Sachs ein weiteres Mal ihre Erwartungen nach unten. Die Analysten von Goldman Sachs gehen mittlerweile davon aus, dass die weltweite Ölnachfrage im laufenden Jahr nur noch um +1,0 Mio. B/T zunehmen wird. Somit haben sie ihre vorherigen Prognosen um -100.000 B/T gesenkt. Die Erwartungen für 2020 blieben jedoch insgesamt unverändert bei +1,4 Mio. B/T. "Unser Ausblick für 2020 im Hinblick auf Ölangebot und -nachfrage macht zusätzliche OPEC-Produktionskürzungen notwendig, um die Bestände nahe dem normalen Niveau zu halten," so die Experten in einer Mitteilung.

05.09.19 - Beim britischen Ölriesen BP hat man die Prognosen zum Nachfragewachstum für das Jahr 2019 erneut gesenkt. Als Begründung dafür führte Finanzvorstand Brian Gilvary die schwächelnde Nachfrage an. Laut Brian Gilvary geht man bei der BP mittlerweile davon aus, dass die weltweite Ölnachfrage im laufenden Jahr im Durchschnitt nicht einmal mehr die Marke von +1 Mio. B/T erreichen dürfte. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen für das laufende Jahr noch mit einem Nachfragewachstum von +1,4 Mio. B/T gerechnet, im Juli lag die Prognose bereits nur noch bei +1,1 Mio. B/T. Die zunehmenden Handelsspannungen zwischen den USA und China sowie die sich häufenden Anzeichen für eine weltweite Rezession dürften dem CFO der BP zufolge auch die Raffineriemargen sinken lassen. Diese würden im vierten Quartal voraussichtlich nachgeben, so Gilvary. Welchen Einfluss die Veränderungen bei den Vorgaben der IMO für Schiffskraftstoffe, welche 2020 in Kraft treten werden, auf die Raffineriemargen haben werden, bleibe noch abzuwarten. "Es gibt generell eine starke Dynamik, was die Nachfrage angeht, die Anfang des Jahres noch ziemlich robust war, und sich zur Mitte hin abgeschwächt hat," erklärt der Finanzvorstand. Bei der jüngsten Betrachtung der Betriebsergebnisse habe sich noch einmal eine leichte Erholung gezeigt, aber mittlerweile habe sich diese wieder verflüchtigt.

19.08.19 - Auch wenn viele Experten die Gefahr einer Rezession gegeben sehen, die einem deutlichen Anstieg der weltweiten Rohölnachfrage in 2020 entgegensteht, sehen die Analysten der UBS den Ölpreis im kommenden Jahr fester. Nach den jüngsten Monatsberichten von EIA, IEA und OPEC sollte man für 2020 eigentlich mit einer Überversorgung rechnen, doch bei der UBS glaubt man, dass die OPEC und Russland die Ölpreise weiter stützen werden, auch wenn der globale Energiebedarf sinkt. Saudi-Arabien hatte die Ölproduktion im Juli noch einmal gekürzt und damit signalisiert, dass die Förderung auch im August und September niedrig bleiben werde. Hinzu komme, dass sich die geringeren Investitionen aus 2014, als man sich nach dem Ölpreiseinbruch in 2014 zurückhält, eine Versorgungslücke in 2020 reißen wird. Die Bänker sehen den Durchschnittspreis für die Ölsorte Brent in 2019 bei 65,82 US-Dollar. In 2020 soll er dann sogar auf 71 US-Dollar steigen und in 2021 auf 72 US-Dollar. Aktuell notiert der Preis für Brent bei rund 59 US-Dollar je Barrel.

06.08.19 - Analysten der Ratingagentur Fitch haben ihre Ölpreisprognosen für den Preis der Nordsee-Rohölsorte Brent für das laufende und die kommenden beiden Jahre gesenkt. Als Begründung nennen auch sie die weltweiten Handelskonflikte. "Die weltweiten Handelsspannungen tun den Ölpreisen merklich weh, indem sie sowohl die Stimmung am Markt und auch die physische Nachfrage nach Öl untergraben," so die Analysten. Daher rechnen sie für 2019 mittlerweile nur noch mit einem Brent-Preis von durchschnittlich 67 US-Dollar pro Barrel. 2020 und 2021 soll ein Barrel der Nordsee-Referenzsorte dann 65 beziehungsweise 61 US-Dollar pro Barrel kosten. Vor allem für die nächsten beiden Jahre wurden die Preisprognosen somit deutlich gesenkt. Zuvor hatte man für 2020 mit einem Durchschnittspreis von 76 US-Dollar und für 2021 mit 80 US-Dollar pro Barrel gerechnet. Für das laufende Jahr war man von einem Preis von 70 US-Dollar ausgegangen.

03.07.19 - Die Analysten bei Morgan Stanley haben nach der jüngsten Entscheidung der OPEC+ (Verlängerung der Produktionskürzung um weitere 9 Monate) sofort reagiert und ihre langfristige Ölpreisprognose für die Ölsorte Brent von 65 auf 60 US-Dollar herabgesetzt, auch wenn der Markt für 2019 aktuell als ausbalanciert angesehen werden kann. Bei der Rabobank hingegen sieht man die Möglichkeit, dass ein knapper werdender Markt zum Jahresende hin stützen könnte. Die Ölbestände sollten deutlich fallen, während die Raffinerieauslastung in Vorbereitung der Umstellung beim Schiffsdiesel Anfang 2020 zulegen wird, so Ryan Fitzmaurice, von der Rabobank.

01.07.19 - Dem Analysten Damien Courvalin von Goldman Sachs zufolge könnte die am 01.07.19 beschlossene Verlängerung der Produktionskürzung der OPEC+ dazu führen, dass die Bank ihre Ölpreisprognose für 2020 von derzeit 60 US-Dollar pro Barrel für die Ölsorte Brent senkt. Zwar könnte die Maßnahme der Organisation zunächst dazu führen, dass der Brent-Preis die Prognosen der Bank für den Rest des Jahres übersteigt. Diese liegen derzeit für das dritte Quartal bei 65,50 US-Dollar pro Barrel und für das vierte Quartal bei 62 US-Dollar pro Barrel. Der stützende Effekt der OPEC-Entscheidung werde sich laut Courvalin jedoch als "vorübergehend" erweisen, da die Produktionskürzungen andere Produzenten dazu bewegen werde, mehr Öl zu fördern. Daher könnte die Preisprognose von Goldman Sachs für das kommende Jahr mit 60 US-Dollar pro Barrel zu hoch gegriffen sein.

28.06.19 - Ole Hansen, Analyst der Saxo Bank, sieht die Ölpreise aktuell auf einem Plateau, bei dem sich die Marktlage zwar sehr instabil ist, aber konsolidieren. Am Markt gebe es Meinungen, dass der Rohölpreis auf 30 US-Dollar fallen könnte, sollte es dem Iran gelingen die US Sanktionen zu umgehen und seine Rohölexporte wieder deutlich zu steigern, während ein militärischer Konflickt zwischen USA und Iran den Preis auf 100 US-Dollar katapultieren könnte. Die 70 US-Dollar seien seiner Ansicht nach unwahrscheinlich und Brent sollte weiter unter dieser Marke bleiben, zumindest, solange ein militärischer Konflikt zwischen USA und Iran ausbleibe. Der Nachfrageausblick sei für einen deutlichen Anstieg viel zu schwach, so Hansen. Die Nachfrageprognosen von IEA, EIA und OPEC wurden zuletzt weiter nach unten korrigiert, und für das kommende Jahr geht man bei der EIA von einer Unterversorgung von 0,26 Mio. B/T aus.

18.06.19 - Laut den Experten von Bank of America Merrill Lynch gibt es drei Hauptfaktoren, die zu einer Stabilisierung des Ölpreis führen könnten. Auf der anderen Seite bringen die Analysten aber auch eine Variante ins Spiel, wonach der Preis für die Ölsorte WTI von den aktuellen 52 US-Dollar auf 40 US-Dollar einbrechen könnte. Stabilisierend für die Preise könnten sich die folgenden drei Faktoren auswirken:

1. Die Fed senkt die Zinsen: Eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed würde Investitionen billiger machen und die Wirtschaft ankurbeln. Dies würde einer befürchteten Rezession entgegenwirken und die schwach erwartete Ölnachfrageentwicklung ankurbeln.

2. OPEC begrenzt Förderung: Die OPEC hat zusammen mit 10 Nicht-OPEC Ländern die Ölproduktion seit Jahresbeginn erfolgreich um über -1,2 Mio. B/T begrenzt. Das Abkommen läuft Ende diesen Monats aus und soll, zumindest nach Vorstellung der meisten OPEC Länder, verlängert werden.

3. Trump deeskaliert den Handelsstreit: Bisher hat Trump die Zölle für andere Länder immer nach oben geschraubt. Vor allem China hatte er dabei ins Visier genommen. Geht es der US-Wirtschaft zunehmend schlechter, könnte Trump die Maßnahmen zurückfahren, um die Wirtschaft zu stützen.

Nach Ansicht der Experten bei der Bank of America Merrill Lynch würden diese deit Faktoren allerdings nicht verhindern können, dass der Ölpreis einbricht, sollte der US Handelsstreit mit China und die Sanktionen gegen den Iran miteinander verschmelzen. Sollten die chinesischen Raffinerien anfangen iranisches Öl in großen Mengen zu kaufen, während die USA die Zölle weiter anhebt, würde dies die Sanktionen gegen den Iran aushebeln und die verfügbare Menge an Öl erhöhen. In diesem Fall könnte WTI vom aktuellen Preisniveau von etwa 52 US-Dollar auf bis zu 40 US-Dollar fallen, so die Warnung der Analysten.

21.05.19 - Der Analyst Martijn Rats von Morgan Stanley geht davon aus, dass die Ölpreise im Verlauf des Jahres schlussendlich steigen werden. Während auf der einen Seite zwar eine Angebotsschwäche auszumachen ist, gebe es auch bedeutende Angebotsrisiken. Zudem werde die Nachfrage im zweiten Halbjahr saisonal bedingt zunehmen. Daher rechnet Rats damit, dass die Preise von dem derzeit "gesunden" Niveau von 70 US-Dollar pro Barrel ansteigen werden. Zu den Angebotsrisiken zählt Rats beispielsweise einen möglichen weiteren Produktionsrückgang im Iran in Venezuela oder aber auch in Libyen. Auf der Seite der Nachfrage habe vor allem die OECD-Nachfrage im März mit einem Rückgang um -0,6 Mio. B/T auf Jahressicht geschwächelt, in der zweiten Jahreshälfte dürfte die Nachfrage jedoch verglichen mit dem ersten Halbjahr allein jahreszeitlich bedingt (höhere Nachfrage nach Kraftstoffen für den Transportsektor) um etwa 1 Mio. B/T zunehmen.

02.05.19 - Die Analysten von JP Morgan gehen in den kommenden Monaten insgesamt von steigenden Ölpreisen aus. Laut JP Morgan Analyst Christyan Malek könnte sich der Preis für Brent sogar wieder der Marke von 80 US-Dollar pro Barrel annähern. Für das erste Halbjahr hatte man bei JP Morgan für Brent eine Preisspanne zwischen 65 bis 75 US-Dollar pro Barrel angesetzt. Wie von den Analysten erwartet, seien nun die US-Sanktionen gegen den Iran verschärft worden, und auch die Produktionskürzungen der OPEC dürften im zweiten Halbjahr fortgesetzt werden, so Malek. Die Antwort der OPEC auf die verschärften Iran-Sanktionen werde im Juni mäßiger ausfallen noch im letzten Jahr, als Saudi-Arabien seine Produktion vorübergehend wieder deutlich gesteigert hatte und bis zu 11 Mio. B/T förderte. Da die Nachfrage im Sommer zudem steigen dürfte, könnte der Brent-Preis bis in den Bereich von 80 US-Dollar pro Barrel steigen. Was die venezolanische Ölproduktion angeht, rechnet Malek für 2019 trotz der zunehmenden Unruhen eine Stabilisierung auf einem Niveau von etwa 500.000 bis 600.000 B/T. Im Falle eines Regimewechsels werde das staatliche venezolanische Ölunternehmen PdVSA seine Produktion mittelfristig - innerhalb von 2 bis 3 Jahren - bis auf etwa 1 Mio. B/T steigern können, danach eventuell noch auf 1,5 Mio. B/T.

30.04.19 - Die Analysten der Bank of America Merrill Lynch sehen den Markt für 2019 als "nahezu ausgeglichen" an. Die Experten von der BNP Paribas hingegen prognostizieren kurzfristig einen Preisanstieg, da die OPEC den Markt zu sehr verknappt habe. Die iranische Ölförderung werde mit dem Ende der Ausnahmeregelungen zu den US-Sanktionen auf etwa 1,9 Mio. B/T in der zweiten Jahreshälfte 2019 fallen. Im dritten Quartal 2018 lag die Förderung noch bei etwa 3,6 Mio. B/T und im März immerhin noch bei etwa 2,7 Mio. B/T. Andere Produzenten der OPEC und die USA werden aber in der Lage sein den Rückgang weitestgehend zu kompensieren, weshalb man den Markt insgesamt als "nahezu ausgeglichen" in 2019 einschätzt. Kritischer sieht die BNP Paribas den Markt. Die Produzenten hätten den Markt mit Blick auf unerwartete Produktionsausfälle und der widerstandsfähigen Ölnachfrage zu sehr verknappt. Daher werden die Ölpreise auf kurze Sicht steigen, so die Erwartung. Dieses Aufwärtsmomentum sollte bis in das dritte Quartal 2019 hinein anhalten, bevor die Preise dann beginnen durch einen Anstieg der US-Exporte anfällig für eine Korrektur würden. Mit neuen Pipelinekapazitäten, die dann mehr Rohöl aus dem Landesinneren an die Exportterminals an der Golfküste bringen können, wird das Ölangebot aus den USA zunehmen. Die BNP Paribas schätzt den Durchschnittspreis für die Ölsorte WTI auf 63 US-Dollar in 2019, was etwa +2 US-Dollar mehr als in der vorherigen Prognose ist. Brent wird im Durchschnitt etwa 71 US-Dollar kosten, was einer Korrektur von +3 US-Dollar entspricht. In 2020 sehe man dann allerdings zumindest bei Brent einen Rückgang des Durchschnittspreises auf 68 US-Dollar, während WTI bei wohl 64 US-Dollar landen dürfte.

15.04.19 - Bei der Investmentbank Bank of America Merrill Lynch sieht man bei der Ölsorte Brent noch weiteres Aufwärtspotenzial. Demnach könnte die europäische Referenzsorte Ende Juni 82 US-Dollar erreichen. Die Fed habe ihre Straffung der Geldpolitik beendet, was dem US-Dollar Wind aus den Segeln nimmt und diesen gegenüber anderen Währungen etwas schwächt. Das in US-Dollar gehandelte Öl wird für Investoren außerhalb der USA dann günstiger, was die Käufe ankurbelt. Hinzu komme die starken Produktionskürzungen der OPEC+ Gruppe, weshalb man letztlich eine bullishe Markteinschätzung habe. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl & Diesel) seien zudem am unteren Ende ihrer Spanne und man sieht eine ähnliche Konstellation wie in 2007/08, als die Destillateproduktion der Raffinerien einen Engpass erlebten. Eine ähnliche Konstellation könnte sich in den kommenden Monaten erneut ergeben, denn ab 2020 werden viele Schiffe von Bunkeröl mit hohem Schwefelgehalt auf Diesel mit niedrigem Schwefelgehalt wechseln. Dies könnte zu Engpässen führen, weshalb man bei Bank of America Merrill Lynch einen Anstieg des Rohölpreises auf bis zu 82 US-Dollar für möglich hält.

10.04.19 - Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs haben ihre Ölpreisprognose für die Sorte Brent angehoben. Die europäische Referenzsorte sieht man im zweiten Quartal 2019 nun bei durchschnittlich 72,50 US-Dollar und hat damit die alte Prognose von 65 US-Dollar korrigiert. Eine Rallye, die den Rohölpreis über 70 US-Dollar getragen hat, deute auf ein Angebotsdefizit hin, das größer als erwartet sei. Die Produktionskürzungen der OPEC+ Gruppe, die bessere Wirtschaftsentwicklung, die strafferen US Sanktionen gegen Iran und Venezuela bei einem gleichzeitigen Abflauen des Schieferölbooms würde das Angebot in 2019 weiter verknappen. Allerdings werde die Rallye nicht unendlich lange weitergehen können. Ab dem Sommer werden die Preise allmählich von ihren Hochs zurück kommen, da die OPEC einen Ausstieg aus ihren Kürzungen finden muss und die US-Schieferölförderung wieder zunimmt, sobald die Pipelines zum Abtransport des Öls an die Golfküste fertiggestellt sind. Investoren würden dann attraktivere Trades finden als den Frontmonat weiter nach oben zu treiben. Insbesondere beim Handel von Time- und Produkt Spreads würden sich Möglichkeiten auftun. Entscheidend für einen erfolgreichen Ausstieg aus den Kürzungen für die OPEC wird sein, ob es dem Kartell gelingt die Preise für Futures mit einer langen Laufzeit auf niedrigem Niveau zu halten. Aktuell sind solche Futures günstiger als der Frontmonat, was typisch für eine knappe Marktlage ist und Investitionen in den Ausbau der Schieferölförderung reduziert, so das Fazit.

08.04.19 - Die Analysten der Rating Agentur Fitch gehen davon aus, dass der Durchschnittspreis der Rohölsorte Brent in diesem Jahr bei etwa 65 US-Dollar liegen wird. In den kommenden Jahren dürfte der Rohölpreis dann allerdings wieder geringer ausfallen. In 2020 rechnet man mit einem Durchschnittspreis von 62,50 US-Dollar, in 2021 von 60 US-Dollar und 2022 dann von noch 57,50 US-Dollar. Als Hauptgrund sieht man die sich abschwächende globale Wirtschaftsentwicklung, die sich langfristig negativ auf das Ölnachfragewachstum auswirken werden. Dies sei das größte Abwärtsrisiko für die globalen Ölpreise, so Analyst Dmitry Marinchenko. Die OPEC und ihre Verbündeten um Russland werden dafür sorgen, dass die Preise mittelfristig über 60 US-Dollar bleiben werden, während dauerhafte Preise über 70 US-Dollar durch das Potenzial der US-Schieferölförderung begrenzt wird. Ob die OPEC und ihre Partner im Juni ihre Kürzungen verlängern werden, hänge nach Ansicht von Marinchenko davon ab, wie viel Öl aus Venezuela und Iran kommen werden. Eventuell müssten die Quoten angepasst werden, während die Förderung Venezuelas weiter fällt.

02.04.19 - Eine Umfrage unter 12 Investmentbanken hat ergeben, dass diese den Preis für die europäische Ölsorte Brent nun höher als noch gegen Ende Februar einschätzen. Die Experten erhöhten den Durchschnittspreis für Brent in 2019 um + 1 US-Dollar auf nun insgesamt 68 US-Dollar. Das US-Pendant WTI hingegen wird im Prinzip unverändert bei etwa 60 US-Dollar einegschätzt. Für 2020 liegen die Prognosen für Brent unverändert bei 68 US-Dollar, während WTI dann im Durchschnitt bei 62 US-Dollar gesehen wird. Dies ist -1 US-Dollar weniger als bei der letzten Schätzung Ende Februar. Die Preise sollten sich zwischen April und Juni weiter nach oben orientieren, bevor die Preise zum Jahresende hin wieder nachgeben würden, so der Tenor. Analyst Harry Tchilinguirian, von der BNP Paribas, sieht für das zweite und dritte Quartal eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, da die fundamentale Grundkonstellation mit den Kürzungen der OPEC+ Gruppe und den Sanktionen gegen Venezuela und Iran das Angebot weiter einschränken werde. Das kurzfristige Aufwärtspotenzial hänge aber auch davon ab, wie sich das globale Wirtschaftswachstum entwickle. Auch Analyst Michael Wittner, von der Société Générale sieht vor allem Iran und Venezuela als Schlüsselfaktoren. Die Situation der beiden Länder wären die größten Aufwärtsrisiken für den Marktausblick 2019.

01.04.19 - Die Experten der Barclays Bank haben ihre Ölpreisprognose für den Durchschnittspreis des zweiten Quartals für die Ölsorte Brent nun auf 73 US-Dollar festgelegt. Für das Gesamtjahr sieht man Brent dann bei 70 US-Dollar. Etwas niedriger wird der Ölpreis bei einer Reutersumfrage gesehen, die einen Durchschnittspreis für das Gesamtjahr von 67,12 US-Dollar ergeben hat.

19.03.19 - Die Analysten der Bank of America Merrill Lynch sehen in der Entwicklung der Ölnachfrageentwicklung Abwärtsrisiken für den Ölpreis. Für das laufende Jahr rechnet man mit einem Nachfragewachstum von lediglich +1,2 Mio. Barrel pro Tag (B/T), womit man unterhalb der Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) (+1,3), OPEC (+1,24) und Energy Information Administration (EIA) (+1,45) bleibt. Für das nächste Jahr rechnet man sogar mit einem noch niedrigeren Wachstum von nur noch +1,15 Mio. B/T. Verantwortlich für diese Einschätzung sei die globale Wirtschaftsentwicklung, die sich abgeschwächt habe. Bei der Ölsorte Brent sieht man für das laufende Jahr allerdings dennoch Aufwärtspotenziale und rechnet mit einem Durchschnittspreis für das Gesamtjahr von 70 US-Dollar, während man das US-Rohöl WTI auf 59 US-Dollar schätzt. In 2020 werde vor allem bei Brent das Preisniveau mit 65 US-Dollar wieder geringer ausfallen, während WTI mit 60 US-Dollar etwas fester gesehen wird. Hinter der Annäherung der beiden Preisniveaus dürfte die Erwartung stecken, dass die US-Rohölexporte mit den neuen Pipelines, die für die zweite Jahreshälfte 2019 angedacht sind, deutlich zunimmt.

15.03.19 - Für die Experten bei der Investmentbank Goldman Sachs sind die Sorgen über die globale Ölnachfrageentwicklung übertrieben. Laut den Analysten habe die Nachfrage im Januar um knapp +2 Mio. Barrel pro Tag (B/T) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Dies ergebe sich durch eine sichtbare Nachfragestärke aus den Entwicklungsländern, aber auch von den Industrienationen. Die aktuelle fundamentale Konstellation werde den physischen Markt weiter verknappen und die Preise für den Frontmonat (Mai) der Ölsorte Brent letztlich über 70 US-Dollar (per 15.03.19 - 10:00 Uhr bei 67,24 US-Dollar) treiben. Während das Ölangebot weiter mit Einbrüchen zu kämpfen habe, würde die Ölnachfrage die niedrigen Erwartungen der Marktteilnehmer übertreffen, so das Fazit von Goldman Sachs.

12.03.19 - Der Vorstandsvorsitzende der BP, Bob Dudley, geht davon aus, dass sich die Preise in diesem Jahr weiter in etwa auf dem aktuellen Niveau bewegen werden. Das größte Problem seien die geopolitischen Unsicherheiten. Venezuela sei eine humanitäre Tragödie und aus Libyen komme weniger Öl. Man könne die knappe Marktlage förmlich spüren, so Dudley. Die USA werden eine Entscheidung treffen müssen, wie man mit den Sanktionen gegen den Iran weiter verfahre. Alle diese Dinge könnten den Markt in diesem Jahr volatil machen. Wenn die Dinge jedoch so blieben wie sie sich aktuell präsentieren, glaube Dudley, dass Preise auf dem aktuellen Niveau von 60 bis 65 US-Dollar bleiben werden. Die Spanne könne bei 50 bis 70 US-Dollar liegen, was er als ein gesundes Niveau für die Ölindustrie bezeichne. Aber letztlich könne man sich nicht sicher sein, ob es denn auch so komme. Den Preis für Öl könne man niemals vorhersagen, so sein Fazit.

12.03.19 - Die Produktionskürzungen der OPEC, vor allem aber die starke Drosselung der Ölproduktion Saudi-Arabiens, ließen die Ölfutures seit Anfang des Jahres ansteigen. Dieser Anstieg könnte sich laut Benjamin Lu von Phillip Futures im ersten Halbjahr 2019 auch noch weiter fortsetzen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich dies Lu zufolge jedoch ändern. Die US-Rohölproduktion sei trotz des jüngsten Rückgangs der Bohraktivität auf einem soliden Niveau geblieben und die Wirtschaftsindikatoren deuteten für die kommenden Monate auf eine weltweite Konjunkturschwäche hin. Darüber hinaus, so Lu, habe mit Russland ein wichtiger Ölproduzent seinen Widerwillen gegen die Einhaltung der vereinbarten Kürzungen demonstriert, so der Analyst. Daher könnte der Preis für WTI auf kurze Sicht zwar durchaus noch auf ein Niveau zwischen 60 und 65 US-Dollar pro Barrel steigen, bis Ende des Jahres wird der Preis der US-Rohölsorte jedoch wahrscheinlich wieder in eine Spanne zwischen 50 und 55 US-Dollar pro Barrel zurückrutschen.

08.03.19 - Das staatliche malaysische Ölunternehmen Petroliam Nasional Bhd (Petronas) - gab am 08.03.19 seine Quartalszahlen für das vierte Quartal 2018 bekannt. Dabei äußerte sich Firmenchef Wan Zulkiflee Wan Ariffin auch zu den Erwartungen, die man im Unternehmen im Hinblick auf die Entwicklung am Ölmarkt hat. Laut Wan Zulkiflee Wan Ariffin dürfte der Ölpreis 2019 volatil bleiben "und Unsicherheit an verschiedenen Fronten wird einen beträchtlichen Einfluss auf die Preise haben." Bei Petronas gehe man davon aus, dass der Brent-Preis im laufenden Jahr bei 66 US-Dollar liegen werde. Auf diesem Preis basierten die Kalkulationen des Unternehmens, so der Petronas-CEO.

07.03.19 - Eine Umfrage unter 11 Investmentbanken hat ergeben, dass deren Analysten ihre Ölpreisprognosen für die Ölsorten Brent und WTI unverändert belassen haben. Demnach rechnen diese im Durchschnitt bei Brent mit einem Jahresdurchschnittswert von 67 US-Dollar und bei WTI von etwa 60 US-Dollar. Beide Einschätzungen entsprechen damit den Durchschnittswerten aus der Schätzung des Vormonats. Analyst Harry Tchilinguirian von der PNB Paribas geht davon aus, dass die Ölpreise, durch die Produktionskürzungen der OPEC und Nicht-OPEC Länder sowie der Ausfälle aus Libyen, Nigeria und Venezuela, bis ins dritte Quartal hinein steigen werden. Bremsend würden sich allerdings die makroökonomischen Risiken durch den Handelsstreit zwischen USA und China auswirken.

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Verhältnis Ölpreisentwicklung zu Heizölpreisen
Fallende Rohölpreise bedeuten übrigens nicht immer auch gleichzeitig fallende Heizölpreise im Euroraum. Sinkende Notierungen für Rohöl stehen in der Regel im Einklang mit einem steigenden US-Dollar bzw. (siehe Beispielgraphik rechts) einem fallenden Eurokurs. Da Rohöl an den internationalen Rohstoffmärkten in US-Dollar gehandelt wird, bewirken sinkende Rohölpreise somit nur teilweise einen günstigeren Heizölpreis. Ein fallender US-Dollarkurs sorgt andersherum für einen günstigen Wechselkurs in "Nicht-US-Dollar-Ländern" und somit zu einer höheren Nachfrage nach "günstigerem" Öl, was wiederum in der Folge zu steigenden Ölpreisnotierungen führt. Spekulanten nutzen den Rohstoff Öl oftmals als Hedge (Sicherungsgeschäft), um sich vor Währungsverlusten des US-Dollars und möglichen Inflationsgefahren in den USA zu schützen. Daher stehen kräftige Kursverluste des US- Dollars gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung traditionell im Einklang mit steigenden Ölpreisnotierungen. 

Fundamentale Rahmendaten
Für bullishe Kaufimpulse an den Märkten sorgen wiederkehrende Anschläge militanter nigerianischer Rebellen auf Öleinrichtungen im eigenen Land. Nigeria produziert aufgrund von vorkommenden Kampfhandlungen nur die Hälfte der möglichen Gesamtkapazität von 3,2 Mio. Barrel pro Tag. Das größte Ölförderland Afrikas verfügt mit geschätzten 36 Milliarden Barrel Ölreserven über besonders hochwertiges Rohöl der Sorte Bonny Light, welches sich auch sehr gut für die Weiterverarbeitung in Destillate wie Heizöl und Diesel eignet.

Für steigende Preise sorgen jedes Jahr auch Sturmaktivitäten im Golf von Mexiko sowie im atlantischen Becken im Zeitraum von Anfang Juni bis Ende November eines jeden Jahres. In den vergangenen Jahren hatten Wirbelstürme im Spätsommer und Herbst teilweise (Sturm Katrina) verheerende Schäden an der mexikanischen und US-amerikanischen Ölinfrastruktur verursacht und dadurch die Ölpreise auf damalige Allzeithochs getrieben. Laut Meteorologen der Colorado State University könnte die Aktivität in 2018 überdurchschnittlich sein, so die Experten. Man erwartet 14 Stürme, die stark genug sind mindestens zu einem Tropensturm heranzuwachsen. Hiervon sollen 7 Hurrikanstärke erreichen und wiederum 3 würden mindestens Kategorie 3 erreichen. Diese Einschätzung gilt für alle Stürme im Atlantik während der Saison. Wo diese genau diese auftreten und wie hoch die Gefahr für US-Ölanlagen ist, kann hierbei nicht gesagt werden. Trifft die Prognose zu, so wäre die diesjährige Saison zwar leicht über dem Durchschnitt, jedoch etwas ruhiger als im letzten Jahr. 2017 gab es insgesamt 17 Stürme, die mindestens die Stärke eines Tropensturms erreicht hatten. Hieraus entwickelten sich 10 Hurrikans, von denen 6 mindestens Kategorie 3 oder höher erreichten. Die letztjährige Hurrikan Saison hatte zum Teil erheblichen Einfluss auf die US-Ölanlagen im Golf von Mexiko sowie auf die Raffinerien im Süden der USA. Die Vorhersagen der Meteorologen sind dabei allerdings in der Regel nicht unbedingt sehr verlässlich, wenngleich der Markt solche Meldungen natürlich gerne aufnimmt.

Neue Marktimpulse, ausgehend von der Angebots- und Nachfragesituation, versprechen sich Experten von der wöchentlichen Veröffentlichung der jeweils neuesten US-Lagerbestandsdaten, die i.d.R. jeden Mittwochnachmittag (16:30 Uhr-MEZ) durch die US-Energiebehörde „Department of Energy“ (DoE) bekannt gegeben werden. Unter den zahlreichen statischen Daten wie z.B. die prozentuale Auslastung der US-Raffinerien stehen insbesondere die Entwicklung der Bestände an Rohöl, Benzin und die der Destillate, dazu zählen Heizöl und Dieselkraftstoff, im Fokus des Marktgeschehens. Hierbei gilt es auch saisonale Gegebenheiten zu berücksichtigen, so u.a. während der US-amerikanischen Sommerferien. In der sog. „driving season“ steigt aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens die Nachfrage nach Benzin dermaßen an, dass die Produktion von Destillat-Produkten wie Heizöl gedrosselt wird. Die „driving season“ beginnt und endet mit den US-Feiertagen Memorial Day (31. Mai) und Labor Day (06. September). 

Im Fokus des Marktgeschehens bleibt auch die Einstellung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die für ca. 40 Prozent des weltweiten Ölangebots verantwortlich sind. Allerdings wird die OPEC wohl langfristig noch weiter an Bedeutung verlieren, da Staaten wie Russland, Irak, Libyen, Iran und vor allem die USA die eigene Produktion (z.B. Schiefervorkommen) kräftig steigern. Es besteht immer die Möglichkeit, dass das Kartell Anpassungen seiner offiziellen Förderpolitik bzw. Kürzungen der täglichen Fördermengen vornehmen wird. Allerdings könnten solche Ausstoßkürzungen bzw. Verknappungen auf der Angebotsseite der täglichen Fördermenge die Weltwirtschaft lähmen, was eine sinkende Nachfrage zur Folge hätte. Im Übrigen besteht für die einzelnen OPEC-Mitglieder immer eher ein Anreiz (inoffiziell) mehr zu produzieren, um die Öleinnahmen (und damit die eigenen Haushalte) überhaupt noch stabil halten zu können. Experten schätzen die Einhaltung der festgesetzten Gesamtquote auf nur etwa 55-60 Prozent.

* West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude). Der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

Weitere Informationen über die Ölpreisbildung
Der Mineralölwirtschaftsverband aus Hamburg hat eine Broschüre im PDF-Format bereitgestellt, in der ein kurzer Blick auf die Entwicklung (Einflussfaktoren & Ölpreisbildung) des Ölmarktes geworfen wird.