Heizölpreise steigen in Hamburg am 08.09.2026 um € +2,97 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 165,53 pro 100 Ltr. Aktuelle Lieferzeit: 3-5 Werktage
/Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Dienstag um EUR +2,97 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 165,53 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.966,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Am Rohölmarkt zeigt der Trend weiter nach oben, auch wenn das Tempo zuletzt ein wenig herausgenommen wurde. Die Nordseesorte Brent notiert aktuell bei rund 97,1 US-Dollar je Barrel und markiert damit den höchsten Stand seit dem Sommer, während die amerikanische Sorte WTI mit etwa 92,4 US-Dollar je Barrel einen Tick unter dem Vortagswert liegt. Dass die Heizölpreise in Hamburg heute dennoch anziehen und der Heizölpreis um knapp drei Euro je 100 Liter zulegt, hängt vor allem mit dem zeitverzögerten Nachlauf der kräftigen Aufwärtsbewegung aus der Vorwoche zusammen, die nun Stück für Stück in die Angebote der Lieferanten einfließt. Bestimmender Faktor im Hintergrund bleibt die zugespitzte Lage im Nahen Osten: Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran, gegenseitige Angriffe auf Schiffe und Tanker sowie erneute Attacken auf Ölanlagen in der Golfregion halten die Sorge vor Lieferausfällen wach und treiben die Risikoprämie am Markt. Zwar fließen weiterhin täglich rund sieben Millionen Barrel Rohöl und Ölprodukte durch die Straße von Hormus, doch die wiederholten Zwischenfälle machen die Passage unsicher und zwingen Händler, nach Alternativen zu suchen. Gebremst wird der Preisauftrieb dadurch, dass mehrere große Volkswirtschaften auf ihre Reserven zurückgreifen und so den Nachschub strecken, wobei die strategischen Vorräte der USA zuletzt auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen sind, und dass ein wichtiger Abnehmer in Asien seine Einfuhren spürbar zurückgefahren hat. Etwas Hoffnung auf Entlastung liefert zudem die Diplomatie rund um den Ukraine-Konflikt, auch wenn dort bislang keine belastbare Annäherung erkennbar ist. Für Verbraucher in der Hansestadt bedeutet das ein weiterhin erhöhtes Niveau bei den Heizölpreisen: Wer eine Bestellung plant, sollte den Heizölpreis Hamburg in den kommenden Tagen aufmerksam verfolgen, denn solange die geopolitische Nervosität anhält, bleibt der Markt anfällig für weitere Aufschläge, während eine Beruhigung der Lage rasch für etwas Erleichterung sorgen könnte.
Preistreibende und preisdämpfende Faktoren im Überblick:
+ Verzögerter Durchschlag der jüngsten Rohöl-Rally
+ Zugespitzter Konflikt zwischen USA und Iran
+ Angriffe auf Tanker und Ölanlagen in der Golfregion
+ Anhaltende Sorge um die Straße von Hormus
+ Hohe Risikoprämie am Ölmarkt
- Große Volkswirtschaften greifen auf Reserven zurück
- Deutlich gedrosselte Ölimporte eines großen asiatischen Abnehmers
- Hoffnung auf Entspannung in der Ukraine-Diplomatie
- WTI leicht unter Vortagsniveau
- Bereits hohes Preisniveau bremst weitere Aufschläge
