Heizölpreise fallen in Hamburg am 08.01.2026 um € -0,24 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 92,89 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Donnerstag um EUR -0,24 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 92,89 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.787,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am heutigen Handelstag zeigt sich eine interessante Entwicklung am Energiemarkt, bei der die Rohölpreise zwar leicht anziehen, die Kosten für Verbraucher vor Ort jedoch leicht sinken. Während die Sorte Brent aus der Nordsee aktuell bei über 60 US-Dollar pro Barrel liegt und die US-Sorte WTI fast die Marke von 57 US-Dollar erreicht, bleibt die Lage für Heizöl entspannt. Hintergrund der globalen Preisgestaltung sind vor allem politische Veränderungen in Südamerika, da Venezuela voraussichtlich zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Rohöl an die Vereinigten Staaten liefern wird. Diese Entwicklung folgt auf Verhandlungen zwischen der dortigen staatlichen Ölgesellschaft und der amerikanischen Regierung, die sich an bestehenden Kooperationen mit einem großen US-Ölmulti orientieren. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die USA durch diese Vereinbarungen sogar eine gewisse Kontrolle über die Ölförderung in dem südamerikanischen Land erhalten könnten. Diese Verschiebung der globalen Warenströme hat zudem weitreichende geopolitische Auswirkungen, da Analysten eine erneute Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und China erwarten. China gilt dabei als eine der am stärksten betroffenen Parteien, wenn venezolanische Ölströme mittelfristig umgeleitet und neu verteilt werden. Trotz dieser komplexen Weltlage und der bereits länger unter Druck stehenden Preise aufgrund hoher Fördermengen vieler Staaten können sich Kunden im Norden aktuell freuen, denn die Heizölpreise geben heute geringfügig nach. Wer seinen Vorrat auffüllen möchte, stellt fest, dass der Heizölpreis Hamburg im Vergleich zum gestrigen Tag etwas günstiger ausfällt, was zeigt, dass lokale Heizölpreise momentan leicht gegen den Trend der Rohölmärkte tendieren.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Fortlaufende ukrainische Anschläge auf russische Ölinfrastruktur

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Ölpreisprognosen für 2026
- Venezuela Krise verpufft; Sanktionen werden gelockert und Venezuela kooperiert
- Saudis senken Ölpreise für Lieferungen im Februar
- Erwartetes Markt-Überangebot im Jahr 2026

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2025
08.01.26 € 92,89 pro 100 Ltr. € 2.787,- für 3.000 Ltr. € -0,24 pro 100 Ltr. € 94,00 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
05.01.26 - Marktbeobachter und Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2026 unter erheblichem Druck stehen wird, da ein wachsendes Angebot auf eine schwächelnde Nachfrage trifft und die Preise belastet. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage unter Ökonomen prognostiziert für das Jahr 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Nordseesorte Brent von etwas über 61 US-Dollar je Barrel, was eine Korrektur nach unten im Vergleich zu vorherigen Schätzungen darstellt, während für US-Rohöl ein Durchschnittswert von etwas über 58 US-Dollar je Barrel erwartet wird. Diese Einschätzungen erfolgten vor den jüngsten geopolitischen Ereignissen in Venezuela, wobei Experten anmerken, dass mögliche Produktionssteigerungen aus dem südamerikanischen Land nur schrittweise erfolgen dürften und kurzfristige Risiken für den Ölpreis eher uneinheitlich bewertet werden. Auch die OPEC+ hat bei ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen, was zwar kurzfristig die Volatilität begrenzen mag, jedoch nach Ansicht von Fachleuten nichts am grundlegenden Überangebot ändert, welches je nach Szenario zwischen 0,5 und 3,5 Millionen Barrel pro Tag liegen könnte. Nachdem die Notierungen für Brent und WTI bereits im Jahr 2025 um rund 19/20 Prozent gefallen sind, bleiben die Aussichten aufgrund der Produktionssteigerungen verschiedener Erzeugerländer verhalten, wobei die Preisprognosen der Analysten in der Spitze bei 68 Dollar liegen und im niedrigsten Fall sogar 55 Dollar je Barrel erreichen könnten. Hinsichtlich der Sanktionen gegen russische Ölexporte gehen Marktkenner davon aus, dass diese angesichts des Bestrebens der US-Regierung nach niedrigen Benzinpreisen und der ohnehin reichlichen globalen Versorgung voraussichtlich nur kurzlebige oder geringe Auswirkungen auf den Markt haben werden. Für Verbraucher hierzulande könnte diese weltweite Marktlage positive Signale senden, da ein anhaltendes Überangebot auf dem Rohölmarkt traditionell auch die hiesigen Heizölpreise drückt. Sollten sich die Prognosen eines Angebotsüberhangs bewahrheiten, dürften Kunden, die Heizöl kaufen müssen, von einem entspannten Preisniveau profitieren, was insbesondere für den Heizölpreis Hamburg und andere regionale Märkte eine Stabilisierung oder gar weitere Vergünstigungen im Jahresverlauf bedeuten könnte.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.