Heizölpreise steigen in Hamburg am 16.01.2026 um € +0,24 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 96,46 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Freitag um EUR +0,24 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 96,46 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.894,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am heutigen Freitag zeigt sich der globale Ölmarkt weitgehend stabil, da Marktteilnehmer die aktuellen geopolitischen Risiken vorsichtig abwägen. Während die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten zuletzt etwas abgenommen hat, bleiben die Lieferrisiken ein zentrales Thema für die Preisbildung. Aktuell wird die Nordseesorte Brent mit knapp unter 64 US-Dollar pro Barrel gehandelt, während das amerikanische Pendant West Texas Intermediate bei etwas über 59 US-Dollar pro Barrel liegt. Trotz einer leichten Entspannung in der politischen Rhetorik blicken Experten weiterhin nervös auf potenzielle Störungen wichtiger Handelsrouten wie der Straße von Hormuz, durch die täglich enorme Mengen Rohöl transportiert werden. Analysten weisen darauf hin, dass die Marktstimmung derzeit stark von Schlagzeilen getrieben wird, obwohl die grundlegende Versorgungslage eigentlich als ausreichend gilt. Für das laufende Jahr wird trotz früherer Prognosen einer ausgeglichenen Bilanz eher mit einem Überangebot gerechnet, sofern die Nachfrage aus Fernost nicht signifikant anzieht. In diesem Spannungsfeld zwischen politischen Unruhen und soliden Lagerbeständen bewegen sich auch die regionalen Kosten für Endverbraucher. Für Kunden in Norddeutschland bedeutet dies eine konkrete Veränderung im Vergleich zum Vortag, denn der Heizölpreis Hamburg zieht leicht an. Wer derzeit sein Heizöl bestellt, muss feststellen, dass die Heizölpreise heute etwas fester notieren. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeine Volatilität an den Energiebörsen wider, wobei Beobachter davon ausgehen, dass der Heizölpreis in einem gewissen Korridor verharren wird, solange keine neuen physischen Engpässe auftreten. Für die kommenden Tage richten sich die Blicke vor allem auf neue Wirtschaftsdaten aus Asien, die maßgeblichen Einfluss auf die weitere Richtung beim Heizöl haben könnten.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Fortlaufende ukrainische Anschläge auf russische Ölinfrastruktur
+ Trump droht Mullah-Regime mit Angriff & führt Strafzölle für deren Handelspartner ein
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Ölpreisprognosen für 2026
- Zunahme von Lagerbeständen in den USA zur Vorwoche
- Bearisher Monatsreport EIA
- Venezuela Krise verpufft
- Saudis senken Ölpreise für Lieferungen im Februar
- Erwartetes Markt-Überangebot im Jahr 2026
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2025 |
| 16.01.26 | € 96,46 pro 100 Ltr. | € 2.894,- für 3.000 Ltr. | € +0,24 pro 100 Ltr. | € 95,09 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
05.01.26 - Marktbeobachter und Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2026 unter erheblichem Druck stehen wird, da ein wachsendes Angebot auf eine schwächelnde Nachfrage trifft und die Preise belastet. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage unter Ökonomen prognostiziert für das Jahr 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Nordseesorte Brent von etwas über 61 US-Dollar je Barrel, was eine Korrektur nach unten im Vergleich zu vorherigen Schätzungen darstellt, während für US-Rohöl ein Durchschnittswert von etwas über 58 US-Dollar je Barrel erwartet wird. Diese Einschätzungen erfolgten vor den jüngsten geopolitischen Ereignissen in Venezuela, wobei Experten anmerken, dass mögliche Produktionssteigerungen aus dem südamerikanischen Land nur schrittweise erfolgen dürften und kurzfristige Risiken für den Ölpreis eher uneinheitlich bewertet werden. Auch die OPEC+ hat bei ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen, was zwar kurzfristig die Volatilität begrenzen mag, jedoch nach Ansicht von Fachleuten nichts am grundlegenden Überangebot ändert, welches je nach Szenario zwischen 0,5 und 3,5 Millionen Barrel pro Tag liegen könnte. Nachdem die Notierungen für Brent und WTI bereits im Jahr 2025 um rund 19/20 Prozent gefallen sind, bleiben die Aussichten aufgrund der Produktionssteigerungen verschiedener Erzeugerländer verhalten, wobei die Preisprognosen der Analysten in der Spitze bei 68 Dollar liegen und im niedrigsten Fall sogar 55 Dollar je Barrel erreichen könnten. Hinsichtlich der Sanktionen gegen russische Ölexporte gehen Marktkenner davon aus, dass diese angesichts des Bestrebens der US-Regierung nach niedrigen Benzinpreisen und der ohnehin reichlichen globalen Versorgung voraussichtlich nur kurzlebige oder geringe Auswirkungen auf den Markt haben werden. Für Verbraucher hierzulande könnte diese weltweite Marktlage positive Signale senden, da ein anhaltendes Überangebot auf dem Rohölmarkt traditionell auch die hiesigen Heizölpreise drückt. Sollten sich die Prognosen eines Angebotsüberhangs bewahrheiten, dürften Kunden, die Heizöl kaufen müssen, von einem entspannten Preisniveau profitieren, was insbesondere für den Heizölpreis Hamburg und andere regionale Märkte eine Stabilisierung oder gar weitere Vergünstigungen im Jahresverlauf bedeuten könnte.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
