Heizölpreise steigen in Hamburg am 21.01.2026 um € +0,36 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 97,76 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Mittwoch um EUR +0,36 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 97,76 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.933,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
An den globalen Rohölmärkten zeigt sich zur Wochenmitte eine leicht nachgebende Tendenz, wobei die Nordseesorte Brent aktuell bei unter 64 US-Dollar je Barrel notiert und die amerikanische Referenzsorte West Texas Intermediate ebenfalls schwächer unter der Marke von 60 US-Dollar gehandelt wird. Ein wesentlicher Grund für diese vorsichtige Haltung der Anleger ist die angespannte politische Lage rund um Gebietsansprüche in der Arktis, die derzeit auf dem Weltwirtschaftsforum für Gesprächsstoff sorgt. Experten befürchten in diesem Zusammenhang, dass angekündigte Handelsrestriktionen gegen mehrere europäische Staaten das weltweite Wirtschaftswachstum bremsen könnten, was wiederum die Nachfrage nach Energie schwächt und die Stabilität internationaler Bündnisse infrage stellt. Parallel dazu blicken Marktteilnehmer gespannt auf den heute erwarteten Monatsbericht der Internationalen Energieagentur, der erfahrungsgemäß eher pessimistische Prognosen zur globalen Angebotslage liefert und bereits in der Vergangenheit vor einer massiven Überversorgung gewarnt hat. Analysten rechnen zudem aufgrund eines vorangegangenen Feiertages zeitversetzt mit neuen Daten zu den US-Lagerbeständen, wobei eine Zunahme der Vorräte um etwa 1,7 Millionen Barrel erwartet wird, was den Preisdruck weiter verschärfen könnte. Während vorübergehende Förderausfälle in Zentralasien, die zuvor noch für Preisstützung sorgten, mittlerweile an Bedeutung verlieren, bleibt die langfristige Einschätzung aufgrund der hohen Fördermengen aus Nordamerika gedämpft. Trotz dieser eher schwachen Impulse von den Weltmärkten zeigt sich für Verbraucher hierzulande eine andere Entwicklung, denn die Heizölpreise in der Region Hamburg ziehen im Vergleich zum Vortag an. Wer momentan Heizöl benötigt, muss feststellen, dass der Heizölpreis Hamburg sich aktuell gegen den internationalen Trend der Rohölnotierungen stemmt, was die Volatilität der hiesigen Heizölpreise verdeutlicht.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Fortlaufende ukrainische Anschläge auf russische Ölinfrastruktur
+ Weltwirtschaft soll in 2026 wachsen laut IWF
+ Trump droht Mullah-Regime mit Angriff & führt Strafzölle für deren Handelspartner ein
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Ölpreisprognosen für 2026
- Grönland Krise
- Bearisher Monatsreport EIA
- Venezuela Krise verpufft
- Saudis senken Ölpreise für Lieferungen im Februar
- Erwartetes Markt-Überangebot im Jahr 2026
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2025 |
| 21.01.26 | € 97,76 pro 100 Ltr. | € 2.933,- für 3.000 Ltr. | € +0,36 pro 100 Ltr. | € 95,55 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
05.01.26 - Marktbeobachter und Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2026 unter erheblichem Druck stehen wird, da ein wachsendes Angebot auf eine schwächelnde Nachfrage trifft und die Preise belastet. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage unter Ökonomen prognostiziert für das Jahr 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Nordseesorte Brent von etwas über 61 US-Dollar je Barrel, was eine Korrektur nach unten im Vergleich zu vorherigen Schätzungen darstellt, während für US-Rohöl ein Durchschnittswert von etwas über 58 US-Dollar je Barrel erwartet wird. Diese Einschätzungen erfolgten vor den jüngsten geopolitischen Ereignissen in Venezuela, wobei Experten anmerken, dass mögliche Produktionssteigerungen aus dem südamerikanischen Land nur schrittweise erfolgen dürften und kurzfristige Risiken für den Ölpreis eher uneinheitlich bewertet werden. Auch die OPEC+ hat bei ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen, was zwar kurzfristig die Volatilität begrenzen mag, jedoch nach Ansicht von Fachleuten nichts am grundlegenden Überangebot ändert, welches je nach Szenario zwischen 0,5 und 3,5 Millionen Barrel pro Tag liegen könnte. Nachdem die Notierungen für Brent und WTI bereits im Jahr 2025 um rund 19/20 Prozent gefallen sind, bleiben die Aussichten aufgrund der Produktionssteigerungen verschiedener Erzeugerländer verhalten, wobei die Preisprognosen der Analysten in der Spitze bei 68 Dollar liegen und im niedrigsten Fall sogar 55 Dollar je Barrel erreichen könnten. Hinsichtlich der Sanktionen gegen russische Ölexporte gehen Marktkenner davon aus, dass diese angesichts des Bestrebens der US-Regierung nach niedrigen Benzinpreisen und der ohnehin reichlichen globalen Versorgung voraussichtlich nur kurzlebige oder geringe Auswirkungen auf den Markt haben werden. Für Verbraucher hierzulande könnte diese weltweite Marktlage positive Signale senden, da ein anhaltendes Überangebot auf dem Rohölmarkt traditionell auch die hiesigen Heizölpreise drückt. Sollten sich die Prognosen eines Angebotsüberhangs bewahrheiten, dürften Kunden, die Heizöl kaufen müssen, von einem entspannten Preisniveau profitieren, was insbesondere für den Heizölpreis Hamburg und andere regionale Märkte eine Stabilisierung oder gar weitere Vergünstigungen im Jahresverlauf bedeuten könnte.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
