Heizölpreise steigen in Hamburg am 28.01.2026 um € +1,07 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 99,31 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Mittwoch um EUR +1,07 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 99,31 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.979,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
In der heutigen Analyse der Energiemärkte zeigt sich die Lage am Rohölmarkt nach den deutlichen Preissprüngen des vorangegangenen Tages stabilisiert aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Ein Fass der Nordseesorte Brent wird derzeit nahezu unverändert für über 67 US-Dollar gehandelt während die amerikanische Referenzsorte WTI ebenfalls konstant bei einem Wert von mehr als 62 US-Dollar pro Barrel verharrt. Hauptverantwortlich für diese Marktsituation sind laut Analysten vor allem die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Im Fokus steht dabei insbesondere die Lage in einem bedeutenden Mitgliedsland der OPEC da die Vereinigten Staaten ihre militärische Präsenz in dieser strategisch wichtigen Region massiv ausbauen. Experten verweisen auf Berichte nach denen zusätzliche Flottenverbände in Richtung des Persischen Golfs entsandt wurden um dort die strategische Position zu stärken. Obwohl die genaue Ausgestaltung dieser militärischen Verstärkung in der ölreichen Zone noch unklar bleibt sorgen angekündigte Luftwaffenübungen für zusätzliche Unruhe unter den Marktteilnehmern. Diese Unsicherheit über mögliche militärische Auseinandersetzungen stützt das aktuelle Preisgefüge nachdem die Notierungen erst kürzlich um etwa zwei Dollar je Fass zulegten. Für Verbraucher in Norddeutschland hat diese Entwicklung direkte Konsequenzen da der Heizölpreis in Hamburg im Vergleich zum Vortag angezogen hat. Wer momentan Heizöl kaufen möchte muss aufgrund der globalen Krisenlage mit höheren Kosten kalkulieren. Die Heizölpreise reagieren damit unmittelbar auf die angespannte Stimmung am Weltmarkt was sich direkt im Heizölpreis Hamburg widerspiegelt.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Extreme Kältwelle in den USA sorgt für techn. Ausfälle und hohe Nachfrage
+ Fortlaufende ukrainische Anschläge auf russische Ölinfrastruktur
+ US-Armada im Persischen Golf angekommen / Steht Angriff auf den Iran bevor?
+ Weltwirtschaft soll in 2026 wachsen laut IWF

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Ölpreisprognosen für 2026
- Bearishe Monatsreports EIA und IEA
- Venezuela Krise verpufft
- Saudis senken Ölpreise für Lieferungen im Februar
- Erwartetes Markt-Überangebot im Jahr 2026

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2025
28.01.26 € 99,31 pro 100 Ltr. € 2.979,- für 3.000 Ltr. € +1,07 pro 100 Ltr. € 96,32 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
05.01.26 - Marktbeobachter und Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2026 unter erheblichem Druck stehen wird, da ein wachsendes Angebot auf eine schwächelnde Nachfrage trifft und die Preise belastet. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage unter Ökonomen prognostiziert für das Jahr 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Nordseesorte Brent von etwas über 61 US-Dollar je Barrel, was eine Korrektur nach unten im Vergleich zu vorherigen Schätzungen darstellt, während für US-Rohöl ein Durchschnittswert von etwas über 58 US-Dollar je Barrel erwartet wird. Diese Einschätzungen erfolgten vor den jüngsten geopolitischen Ereignissen in Venezuela, wobei Experten anmerken, dass mögliche Produktionssteigerungen aus dem südamerikanischen Land nur schrittweise erfolgen dürften und kurzfristige Risiken für den Ölpreis eher uneinheitlich bewertet werden. Auch die OPEC+ hat bei ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen, was zwar kurzfristig die Volatilität begrenzen mag, jedoch nach Ansicht von Fachleuten nichts am grundlegenden Überangebot ändert, welches je nach Szenario zwischen 0,5 und 3,5 Millionen Barrel pro Tag liegen könnte. Nachdem die Notierungen für Brent und WTI bereits im Jahr 2025 um rund 19/20 Prozent gefallen sind, bleiben die Aussichten aufgrund der Produktionssteigerungen verschiedener Erzeugerländer verhalten, wobei die Preisprognosen der Analysten in der Spitze bei 68 Dollar liegen und im niedrigsten Fall sogar 55 Dollar je Barrel erreichen könnten. Hinsichtlich der Sanktionen gegen russische Ölexporte gehen Marktkenner davon aus, dass diese angesichts des Bestrebens der US-Regierung nach niedrigen Benzinpreisen und der ohnehin reichlichen globalen Versorgung voraussichtlich nur kurzlebige oder geringe Auswirkungen auf den Markt haben werden. Für Verbraucher hierzulande könnte diese weltweite Marktlage positive Signale senden, da ein anhaltendes Überangebot auf dem Rohölmarkt traditionell auch die hiesigen Heizölpreise drückt. Sollten sich die Prognosen eines Angebotsüberhangs bewahrheiten, dürften Kunden, die Heizöl kaufen müssen, von einem entspannten Preisniveau profitieren, was insbesondere für den Heizölpreis Hamburg und andere regionale Märkte eine Stabilisierung oder gar weitere Vergünstigungen im Jahresverlauf bedeuten könnte.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.