Heizölpreise fallen in Hamburg am 02.02.2026 um € -2,02 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 99,91 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Montag um EUR -2,02 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 99,91 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.997,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am Rohölmarkt lässt sich zum Wochenstart eine deutliche Entspannung beobachten nachdem die Notierungen für die globalen Referenzsorten massiv nachgegeben haben. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um etwa drei Dollar und wird nun bei 66 US-Dollar gehandelt während das amerikanische Pendant West Texas Intermediate um einen ähnlichen Betrag auf 62 US-Dollar pro Barrel sank. Damit hat die kurze Phase leichter Gewinne vom vorangegangenen Freitagnachmittag ein jähes Ende gefunden. Als maßgeblicher Einflussfaktor für diese Volatilität gilt weiterhin die angespannte Lage im Mittleren Osten insbesondere die politischen Spannungen rund um den Iran. Angesichts der Befürchtungen vor einer militärischen Auseinandersetzung in der Region haben Drohgebärden der amerikanischen Regierung die Sorgen vor einer Eskalation zuletzt befeuert. Zwar wird die Präsenz von Militärschiffen im Krisengebiet verstärkt doch keimt am Markt auch Hoffnung auf eine diplomatische Übereinkunft auf. Diese Gemengelage führt dazu dass Analysten die Situation zwar kritisch beobachten der unmittelbare Preisdruck jedoch vorerst nachlässt. Für Verbraucher in Norddeutschland ergibt sich daraus ein positiver Effekt da der Heizölpreis Hamburg von der aktuellen Abwärtsbewegung an den Weltmärkten profitiert. Wer seine Vorräte auffüllen möchte findet heute attraktive Bedingungen vor da die Heizölpreise in der Hansestadt spürbar nachgeben. Da das allgemeine Preisniveau für Heizöl eng an die internationalen Rohölnotierungen gekoppelt ist sorgt die momentane Entlastung bei Brent und WTI für sinkende Heizölpreise im lokalen Handel.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Fortlaufende ukrainische Anschläge auf russische Ölinfrastruktur
+ US-Armada im Persischen Golf angekommen / Steht Angriff auf den Iran bevor?
+ Weltwirtschaft soll in 2026 wachsen laut IWF

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Ölpreisprognosen für 2026
- Bearishe Monatsreports EIA und IEA
- Experten erwarten Überangebot an Öl im Jahr 2026

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2025
02.02.26 € 99,91 pro 100 Ltr. € 2.997,- für 3.000 Ltr. € -2,02 pro 100 Ltr. € 97,05 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
05.01.26 - Marktbeobachter und Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2026 unter erheblichem Druck stehen wird, da ein wachsendes Angebot auf eine schwächelnde Nachfrage trifft und die Preise belastet. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage unter Ökonomen prognostiziert für das Jahr 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Nordseesorte Brent von etwas über 61 US-Dollar je Barrel, was eine Korrektur nach unten im Vergleich zu vorherigen Schätzungen darstellt, während für US-Rohöl ein Durchschnittswert von etwas über 58 US-Dollar je Barrel erwartet wird. Diese Einschätzungen erfolgten vor den jüngsten geopolitischen Ereignissen in Venezuela, wobei Experten anmerken, dass mögliche Produktionssteigerungen aus dem südamerikanischen Land nur schrittweise erfolgen dürften und kurzfristige Risiken für den Ölpreis eher uneinheitlich bewertet werden. Auch die OPEC+ hat bei ihrem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen, was zwar kurzfristig die Volatilität begrenzen mag, jedoch nach Ansicht von Fachleuten nichts am grundlegenden Überangebot ändert, welches je nach Szenario zwischen 0,5 und 3,5 Millionen Barrel pro Tag liegen könnte. Nachdem die Notierungen für Brent und WTI bereits im Jahr 2025 um rund 19/20 Prozent gefallen sind, bleiben die Aussichten aufgrund der Produktionssteigerungen verschiedener Erzeugerländer verhalten, wobei die Preisprognosen der Analysten in der Spitze bei 68 Dollar liegen und im niedrigsten Fall sogar 55 Dollar je Barrel erreichen könnten. Hinsichtlich der Sanktionen gegen russische Ölexporte gehen Marktkenner davon aus, dass diese angesichts des Bestrebens der US-Regierung nach niedrigen Benzinpreisen und der ohnehin reichlichen globalen Versorgung voraussichtlich nur kurzlebige oder geringe Auswirkungen auf den Markt haben werden. Für Verbraucher hierzulande könnte diese weltweite Marktlage positive Signale senden, da ein anhaltendes Überangebot auf dem Rohölmarkt traditionell auch die hiesigen Heizölpreise drückt. Sollten sich die Prognosen eines Angebotsüberhangs bewahrheiten, dürften Kunden, die Heizöl kaufen müssen, von einem entspannten Preisniveau profitieren, was insbesondere für den Heizölpreis Hamburg und andere regionale Märkte eine Stabilisierung oder gar weitere Vergünstigungen im Jahresverlauf bedeuten könnte.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.