Heizölpreise steigen in Hamburg am 13.07.2026 um € +2,62 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 131,50 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Montag um EUR +2,62 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 131,50 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.945,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Heizölpreise steigen heute in Hamburg spürbar an, weil sich der Rohölpreis zum Wochenauftakt deutlich verteuert hat. Auslöser sind neue militärische Zusammenstöße zwischen den USA und dem Iran, die erneut Sorgen um die Öltransporte durch die Straße von Hormus geweckt haben. An den Märkten kletterte die Nordseesorte Brent über 78 US-Dollar je Barrel, während die US-Sorte WTI auf mehr als 73 US-Dollar zulegte. Analysten verweisen darauf, dass viele Reedereien inzwischen vorsichtig agieren und eingehende Fahrten wegen der gestiegenen Sicherheitsrisiken verlangsamt haben. Über das Wochenende hatten frische Angriffe die Furcht vor einer weiteren Eskalation genährt: Der Iran nahm nach eigenen Angaben US-Einrichtungen am Golf ins Visier, erklärte die Meerenge abermals für geschlossen und meldete am Montag Angriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. Vor Beginn des Konflikts Ende Februar wurde über die Straße von Hormus rund ein Fünftel des weltweiten Tagesbedarfs an Öl und Flüssigerdgas abgewickelt, weshalb jede Störung unmittelbar auf die Preise durchschlägt und damit auch den Heizölpreis in Hamburg beeinflusst. Schiffsverfolgungsdaten zeigen, dass der Verkehr durch die Meerenge am Sonntag auf ein Fünf-Wochen-Tief fiel und lediglich sechs Schiffe die Passage nutzten. Die zunehmenden Attacken stellen zugleich ein im Vormonat geschlossenes vorläufiges Abkommen zwischen Washington und Teheran infrage, das die Meerenge wieder öffnen und den Krieg nach weiteren 60 Verhandlungstagen beenden sollte. Nach Angaben von Experten legte das globale Ölangebot im Juni infolge dieser Vereinbarung um mehr als 4 Millionen Barrel pro Tag zu, lag damit aber weiterhin mehr als 9 Millionen Barrel unter dem Niveau vor dem Krieg. Der US-Präsident betonte am Sonntag, die Straße von Hormus bleibe trotz der iranischen Sperrerklärung für den kommerziellen Verkehr geöffnet; die Schließung war zuvor damit begründet worden, dass ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route gefahren und beschossen worden sei. Etwas Entlastung könnte langfristig der Ausbau von Pipelines bringen: Fachleute einer Großbank schätzen, dass zusätzliche Leitungskapazitäten in der Region bis Ende 2028 mehr als 60 Prozent der Golf-Exporte vor künftigen Hormus-Störungen abschirmen könnten. Zugleich wächst die auf See lagernde iranische Ölmenge, da Teheran seine Ausfuhren während der Waffenruhe hochgefahren hatte, der Absatz aber schleppend verläuft, weil unabhängige Raffinerien in China auf günstigeres Rohöl aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar ausweichen. Für Verbraucher bedeutet die angespannte Lage, dass die Heizölpreise vorerst nervös bleiben und Käufer die Entwicklung der Heizölpreise in Hamburg genau beobachten sollten.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Krieg am Persischen Golf dauert an
+ Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr gesperrt
+ Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Ölinfrastruktur
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Monatsberichte Internationale Energieagentur (IEA) + Energy Information Administration (EIA)
- Saudi-Arabien exportiert Rohöl nur leicht unter Vorkriegsniveau
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 13.07.26 | € 131,50 pro 100 Ltr. | € 3.945,- für 3.000 Ltr. | € +2,62 pro 100 Ltr. | € 127,41 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
29.05.26 - Eine aktuelle Umfrage unter mehreren Dutzend Ökonomen und Marktexperten zeigt, dass die Preiserwartungen für Rohöl im Jahresdurchschnitt 2026 gegenüber früheren Schätzungen deutlich nach oben korrigiert wurden. Demnach wird Brent-Rohöl im Schnitt bei rund 90 Dollar je Barrel und die amerikanische Sorte WTI bei etwa 85 Dollar je Barrel erwartet - jeweils rund 4 bis 4,6 Dollar höher als noch in den Prognosen vom April. Seit Februar, also kurz vor Ausbruch des Nahostkonflikts, haben sich die Preiserwartungen um rund 40 Prozent erhöht, ausgehend von damals etwa 64 Dollar je Barrel Brent und 60 Dollar je Barrel WTI. Hintergrund ist die massive Störung der Lieferketten im Nahen Osten: Die Ölexporte aus der Region sanken nach Konfliktbeginn von etwa 18 Mio. auf rund 8,8 Mio. Barrel täglich. Was zu Jahresbeginn noch als mögliche Überversorgung galt, hat sich damit in ein spürbares Angebotsdefizit verwandelt, das Experten je nach Verlauf der Krise und dem Zeitpunkt einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus auf 0,5 bis 8 Mio. Barrel täglich beziffern. Auf der Angebotsseite zeichnet sich jedoch eine gewisse Entlastung ab: Die Mehrheit der befragten Analysten erwartet im weiteren Jahresverlauf steigende Fördermengen, sowohl bei Nicht-OPEC-Ländern als auch innerhalb des OPEC-Verbunds. Insider berichten, dass moderate Produktionserhöhungen der OPEC+-Mitglieder für Juli wahrscheinlich sind, wenngleich konkrete Zahlen noch ausstehen. Für Verbraucher, die in Hamburg Heizöl kaufen, bedeutet dieses Umfeld erhöhte Unsicherheit: Solange die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet ist und das Angebotsdefizit anhält, bleiben die Heizölpreise in Hamburg auf einem erhöhten Niveau anfällig für weitere Schwankungen nach oben.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
