Heizölpreise steigen in Hamburg am 30.07.2026 um € +0,36 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 151,01 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Donnerstag um EUR +0,36 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 151,01 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.530,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Für Hamburger Haushalte verteuert sich das Heizöl heute am Donnerstag nur geringfügig, denn der Heizölpreis Hamburg legt lediglich moderat zu und bleibt damit dicht an seinem hohen Vortagesniveau, das bereits deutlich über dem Jahresdurchschnitt von rund 128,9 Euro liegt. Der kleine Aufschlag überrascht angesichts der kräftigen Rally am Rohölmarkt, wo die Nordseesorte Brent den zweiten Tag in Folge anzieht und auf rund 92 US-Dollar je Barrel klettert, während die amerikanische Sorte WTI im laufenden Frontmonat auf etwa 85 US-Dollar je Barrel vorrückt. Dass sich diese Bewegung nur gedämpft in den Heizölpreisen niederschlägt, liegt vor allem daran, dass der Sprung an den Ölbörsen bereits am Vortag stattfand und die Verbraucherpreise ihn mit Verzögerung nachvollziehen. Angetrieben wird der Ölmarkt von einer weiteren Zuspitzung im Nahen Osten, nachdem die USA mit einer neuen Angriffswelle auf iranische Ziele auf die jüngsten Attacken gegen ihre Streitkräfte reagierten und beide Seiten in ihren Gesprächen weiter keinen Kompromiss über die Straße von Hormuz fanden. Zusätzlich weitet sich der Konflikt auf das Rote Meer aus, weil mit dem Iran verbündete Houthi-Kämpfer im Jemen mit einer Blockade Saudi-Arabiens drohen und Riad gemeinsam mit den USA Ziele im Irak beschoss, sodass die Sorge vor Lieferausfällen wächst. Gestützt wird der Markt zudem durch stark gefallene US-Rohölvorräte und strategische Reserven auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten, was auf ein knappes Angebot hindeutet. Dämpfend wirken allein die Aussicht auf eine mögliche diplomatische Einigung sowie Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Monatsplus, weshalb ein Teil der Analysten vor Rückschlägen warnt und die Heizölpreise vorerst auf hohem Niveau verharren.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Neue US-Luftangriffe auf iranische Ziele verschärfen Konflikt
+ Keine Einigung im Streit um die Straße von Hormuz
+ Houthi drohen mit Blockade Saudi-Arabiens im Roten Meer
+ US-Rohölvorräte mit stärkstem Rückgang seit Mitte Juni
+ Strategische US-Reserve so niedrig wie seit 1983 nicht
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Hoffnung auf mögliche diplomatische Einigung bleibt
- Gewinnmitnahmen nach kräftigem Monatsanstieg
- Erwartete OPEC-Mehrförderung dämpft Preisfantasie
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 30.07.26 | € 151,01 pro 100 Ltr. | € 4.530,- für 3.000 Ltr. | € +0,36 pro 100 Ltr. | € 128,94 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
21.07.26 - Die Ölmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Kehrtwende in der Erwartungshaltung führender Marktbeobachter. Noch Anfang Juli gingen die Fachleute einer bekannten Investmentbank davon aus, dass sich die Lage entspannt und im nächsten Jahr sogar ein Überangebot droht, weil sie mit einer Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr in der Region rechneten. Genau diese Beruhigung ist jedoch ausgeblieben, im Gegenteil hat sich die Versorgungslage spürbar verschlechtert. Als Grund nennen die Analysten, dass durch den Persischen Golf nur noch weniger als 45 Prozent der Ölmengen fließen, die dort vor Ausbruch der Kämpfe üblich waren. Sollte die Meerenge von Hormus dauerhaft dicht bleiben und sich die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten weiter hinziehen, halten die Experten zum Jahresende einen Anstieg auf etwa 120 Dollar für das Barrel für möglich. Verschärft wird die Situation durch eine zweite Front, denn eine jemenitische Bewegung droht inzwischen damit, den saudischen Seehandel im Roten Meer zu blockieren, und begründet dies mit dem Vorgehen des Königreichs gegen das eigene Land. Für Saudi-Arabien wiegt das schwer, weil es einen großen Teil seiner Exporte bewusst über einen Hafen am Roten Meer abwickelt, um die umkämpfte Straße von Hormus zu umfahren. Doch selbst diese Ausweichroute gilt kaum noch als sicher. Auch in der Meerenge selbst ist der Verkehr fast zum Erliegen gekommen, seit sich beide Konfliktparteien gegenseitig Schiffe zum Ziel nehmen. Viele Kapitäne wagen die Durchfahrt seit dem Scheitern der Waffenruhe im Juni nur noch heimlich mit abgeschalteter Ortungstechnik, doch ihre Zahl schrumpft rasch. Was das für Norddeutschland bedeutet, liegt auf der Hand, denn teureres Rohöl erreicht mit einiger Verzögerung auch die Tankfüllungen der Verbraucher. Wer beim Heizöl auf günstige Konditionen setzt, sollte den Heizölpreis in Hamburg deshalb genau im Blick behalten, weil die geschilderten Engpässe die Heizölpreise voraussichtlich anziehen lassen und auch die Heizölpreise in Hamburg mittelfristig belasten könnten.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
