Heizölpreise fallen in Hamburg am 03.08.2026 um € -5,71 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 146,73 pro 100 Ltr.

Aktuelle Lieferzeit: 1-3 Werktage

Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Montag um EUR -5,71 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 146,73 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.402,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Für Hamburger Haushalte bringt der Wochenstart beim Heizöl eine spürbare Entlastung, denn der Heizölpreis Hamburg gibt am Montag kräftig nach, nachdem die Rohölmärkte ihren steilen Juli-Anstieg abrupt gedreht haben. Die Nordseesorte Brent sackte um rund fünf Prozent auf etwa 83,9 US-Dollar je Barrel ab, während die amerikanische Sorte WTI im aktuellen Frontmonat noch kräftiger auf ungefähr 80,2 US-Dollar je Barrel fiel, sodass sich der Rückgang mit dem üblichen zeitlichen Nachlauf nun auch bei den heimischen Heizölpreisen niederschlägt. Ausgelöst wurde der Rutsch vor allem durch die überraschende Ankündigung neuer Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, weil die US-Regierung einen bereits geplanten Militärschlag gegen den Iran kurzfristig aussetzte und stattdessen auf Diplomatie setzt. Zusätzlich drängten die Gulf-Staaten auf eine rasche Beruhigung und mahnten eine zügige Wiederöffnung der wichtigen Meerenge von Hormus an, wodurch die zuletzt hohe Risikoprämie am Markt spürbar schmolz. Auf der Angebotsseite kommt hinzu, dass die erweiterte OPEC-Gruppe eine weitere moderate Anhebung ihrer Förderquoten beschloss und damit die 2023 vereinbarten Kürzungen praktisch vollständig zurücknahm, was zusätzliches Öl in einen ohnehin nervösen Markt bringt. Gegen einen noch tieferen Absturz sprechen allerdings die weiterhin angespannte Lage rund um den Nahen Osten sowie die zuletzt deutlich gesunkenen US-Rohölvorräte, die auf ein knapperes Angebot hindeuten und dem Preis einen Boden geben. Auch die anhaltenden Sorgen um die Ausfuhr kasachischen Öls über das Schwarze Meer stützen die Notierungen, sodass der heutige Heizölpreis trotz des deutlichen Rückgangs weiterhin klar über dem diesjährigen Mittel von rund 129,4 Euro je 100 Liter rangiert. Unter dem Strich überwiegen zum Wochenauftakt jedoch die entlastenden Signale, weshalb die Rohölpreise heute deutlich nachgeben und der Heizölpreis Hamburg mit Verzögerung ebenfalls sinkt.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Nahost bleibt trotz Annäherung ein latenter Risikofaktor + US-Rohölvorräte zuletzt kräftig gesunken + Sorge um kasachische Ölausfuhr über das Schwarze Meer + Öl trotz Rücksetzer weit über Vormonatsniveau

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- USA und Iran nehmen überraschend Friedensgespräche auf - Geplanter US-Militärschlag gegen Iran ausgesetzt - Golfstaaten drängen auf Öffnung der Straße von Hormus - OPEC+ hebt Förderquoten weiter an - Gewinnmitnahmen nach über 20 Prozent Juli-Anstieg - Schwindende Risikoprämie belastet die Notierungen

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
31.07.26 € 152,44 pro 100 Ltr. € 4.573,- für 3.000 Ltr. € +1,43 pro 100 Ltr. € 129,05 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

〰️

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
21.07.26 - Die Ölmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Kehrtwende in der Erwartungshaltung führender Marktbeobachter. Noch Anfang Juli gingen die Fachleute einer bekannten Investmentbank davon aus, dass sich die Lage entspannt und im nächsten Jahr sogar ein Überangebot droht, weil sie mit einer Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr in der Region rechneten. Genau diese Beruhigung ist jedoch ausgeblieben, im Gegenteil hat sich die Versorgungslage spürbar verschlechtert. Als Grund nennen die Analysten, dass durch den Persischen Golf nur noch weniger als 45 Prozent der Ölmengen fließen, die dort vor Ausbruch der Kämpfe üblich waren. Sollte die Meerenge von Hormus dauerhaft dicht bleiben und sich die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten weiter hinziehen, halten die Experten zum Jahresende einen Anstieg auf etwa 120 Dollar für das Barrel für möglich. Verschärft wird die Situation durch eine zweite Front, denn eine jemenitische Bewegung droht inzwischen damit, den saudischen Seehandel im Roten Meer zu blockieren, und begründet dies mit dem Vorgehen des Königreichs gegen das eigene Land. Für Saudi-Arabien wiegt das schwer, weil es einen großen Teil seiner Exporte bewusst über einen Hafen am Roten Meer abwickelt, um die umkämpfte Straße von Hormus zu umfahren. Doch selbst diese Ausweichroute gilt kaum noch als sicher. Auch in der Meerenge selbst ist der Verkehr fast zum Erliegen gekommen, seit sich beide Konfliktparteien gegenseitig Schiffe zum Ziel nehmen. Viele Kapitäne wagen die Durchfahrt seit dem Scheitern der Waffenruhe im Juni nur noch heimlich mit abgeschalteter Ortungstechnik, doch ihre Zahl schrumpft rasch. Was das für Norddeutschland bedeutet, liegt auf der Hand, denn teureres Rohöl erreicht mit einiger Verzögerung auch die Tankfüllungen der Verbraucher. Wer beim Heizöl auf günstige Konditionen setzt, sollte den Heizölpreis in Hamburg deshalb genau im Blick behalten, weil die geschilderten Engpässe die Heizölpreise voraussichtlich anziehen lassen und auch die Heizölpreise in Hamburg mittelfristig belasten könnten.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.