Heizölpreise steigen in Hamburg am 14.09.2026 um € +2,74 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 174,34 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Montag um EUR +2,74 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 174,34 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 5.230,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Zum Wochenstart verschärft sich die Lage am Rohölmarkt erneut und zieht die Heizölpreise weiter nach oben. Die Nordseesorte Brent verteuert sich um gut zwei Prozent auf rund 106,7 US-Dollar je Barrel, das amerikanische WTI legt in ähnlichem Umfang auf etwa 102,0 US-Dollar je Barrel zu. Ausschlaggebend ist ein diplomatischer Rückschlag über das Wochenende: Ein eigentlich für heute geplantes Treffen mehrerer Golfstaaten mit dem Iran über einen geregelten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz wurde kurzfristig verschoben, womit die Hoffnung auf eine rasche Entspannung vorerst dahin ist und die Risikoprämie an den Markt zurückkehrt. Zusätzlich bleibt eine wichtige Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien nach Drohnenangriffen der vergangenen Tage weiter außer Betrieb, während Angriffe auf Energieanlagen und die Verlagerung der Transporte auf Ausweichrouten die Versorgungssorgen hochhalten. Fachleute beziffern allein den Aufschlag für das Kriegsrisiko auf mehrere Dollar je Barrel. Gegen einen noch stärkeren Anstieg wirken dagegen die Nachfrageseite und ein reichliches Angebot: Die Internationale Energieagentur hat ihre Verbrauchsprognose für dieses Jahr deutlich gesenkt und rechnet mit einem spürbaren Rückgang der weltweiten Ölnachfrage, die OPEC hat ihre Erwartung an das Nachfragewachstum bereits den fünften Monat in Folge nach unten korrigiert, und die US-Behörde EIA hebt ihre Förderprognose an. Weil sich Bewegungen am Ölmarkt meist mit etwas Verzögerung niederschlagen, folgt der Heizölpreis Hamburg der jüngsten Aufwärtsbewegung nun mit einem Aufschlag von gut zweieinhalb Euro je 100 Liter. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in der Hansestadt bleibt die Lage damit angespannt: Wer eine Bestellung plant, sollte die Heizölpreise in den kommenden Tagen eng verfolgen, denn solange die geopolitischen Risiken den Ton angeben, bleibt der Heizölpreis Hamburg anfällig für weitere Anstiege, während eine glaubhafte Entspannung rasch für Erleichterung sorgen könnte.

 

Preistreibende und preisdämpfende Faktoren im Überblick:

 

+ Verschobene Gespräche über die Straße von Hormuz

+ Anhaltender Konflikt zwischen USA und Iran

+ Weiter geschlossene Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien

+ Angriffe auf Energieanlagen und Ausweichrouten

+ Hohe Kriegsrisikoprämie am Ölmarkt

 

- Deutlich gesenkte Nachfrageprognose der IEA

- Fünfte Senkung der OPEC-Nachfrageerwartung in Folge

- Angehobene US-Förderprognose der EIA

- Bereits hohes Preisniveau nach kräftiger Vorwoche

 

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
04.09.26 € 161,43 pro 100 Ltr. € 4.843,- für 3.000 Ltr. € -0,65 pro 100 Ltr. € 131,91 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
01.09.26 - Rohöl dürfte 2026 überwiegend teuer bleiben. In einer Reuters-Umfrage rechnen die befragten Fachleute im Schnitt mit Preisen oberhalb von 80 Dollar je Barrel. Der Grund ist ein Zusammenspiel aus knapperem Angebot und gleichzeitig gedämpfter Nachfrage. Konkret erwarten die 31 befragten Analysten und Volkswirte für die Nordseesorte Brent einen Jahresdurchschnitt von rund 85,1 Dollar je Barrel, für US-Öl etwa 80,2 Dollar. Damit liegen die Prognosen fast unverändert auf dem Niveau des Vormonats. Auf der Angebotsseite lastet vor allem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Seit Ende Februar richten sich Angriffe gegen Energie- und Schiffsanlagen in der Golfregion, wodurch deutlich weniger Tanker durch die dortigen Seewege fahren, auch durch die Strasse von Hormus. Eine schnelle Rückkehr zum Normalbetrieb ist laut den Experten nicht in Sicht, ein völliger Zusammenbruch der Exporte wird aber ebenso wenig eingepreist. Brent bewegte sich zuletzt meist zwischen den oberen 80er und mittleren 90er Dollarwerten. Dämpfend wirkt dagegen die schwache Nachfrage, allen voran in China. Solange Öl über 80 Dollar notiert, dürften die chinesischen Importe verhalten bleiben, erst niedrigere Preise würden zum Auffüllen der Lager reizen. Chinas Rohöleinfuhren fielen zuletzt auf ein Mehrjahrestief. Insgesamt erwarten die Fachleute, dass die weltweite Nachfrage 2026 um etwa 1 bis 1,6 Millionen Barrel pro Tag schrumpft. Trotzdem gehen die meisten von einem Angebotsdefizit aus, die Schätzungen reichen von rund 1,7 bis 3,5 Millionen Barrel pro Tag. Der Einfluss des Verbunds OPEC+ auf den Preis hat dabei nachgelassen, weil die Lieferstörungen im Nahen Osten und die geringeren chinesischen Einfuhren die Fördermengenentscheidungen überlagern. Was das für den Heizölpreis in Hamburg bedeutet: Heizöl folgt mit etwas Verzögerung dem Rohölpreis. Bleibt Rohöl wie prognostiziert dauerhaft über 80 Dollar, spricht wenig für spürbar sinkende Heizölpreise in Hamburg, eher für ein anhaltend erhöhtes Niveau mit Schwankungen. Wer Lagerkapazität hat, kauft in solchen Phasen erfahrungsgemäss eher bei kurzfristigen Preisrücksetzern als bei drohenden Angebotsengpässen. Zusätzlich beeinflussen der Euro-Dollar-Kurs sowie regionale Liefer- und Transportkosten den konkreten Preis an der Zapfstelle und beim Tankwagen.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.