Heizölpreise fallen in Hamburg am 21.10.2026 um € -1,90 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 175,05 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Mittwoch um EUR -1,90 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 175,05 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 5.252,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Für die kleine Entlastung an der Zapfstelle sorgt ein Blick zurück auf den Dienstag: Zum Handelsschluss kostete die Nordseesorte Brent rund 108,8 US-Dollar je Barrel und das amerikanische WTI etwa 97,8 US-Dollar je Barrel, beide also weniger als zum Wochenauftakt. Ausgelöst hatten diesen Rücksetzer Spekulationen über mögliche Friedensbemühungen im Nahen Osten sowie Gewinnmitnahmen nach dem Fünfmonatshoch der Vorwoche. Weil die Lieferanten mit den Notierungen des Vortages kalkulieren, kommt genau diese Bewegung heute bei den Heizölpreisen an, und Heizöl verbilligt sich in der Hansestadt um knapp zwei Euro je 100 Liter. Am Rohstoffmarkt selbst ist von Entspannung allerdings längst nichts mehr zu spüren, denn Brent legt im Tagesverlauf wieder um gut 1,2 Prozent auf etwa 110,1 US-Dollar je Barrel zu und WTI gewinnt rund 1,5 Prozent auf gut 99,3 US-Dollar je Barrel. Dass die Erholung so schnell greift, führen Fachleute auf die unveränderte Lage an der Straße von Hormus zurück, zumal aus Teheran eine Absage an Verhandlungen kam. Hinzu kommt ein Kostentreiber, der leicht übersehen wird: Die seit Kriegsbeginn vervielfachten Frachtraten schlagen so stark durch, dass sie rechnerisch für fast die Hälfte des gesamten Brent-Anstiegs seit Februar verantwortlich sind. Auch der Korbpreis der OPEC zog zuletzt wieder an und lag am Dienstag bei rund 111,0 US-Dollar je Barrel. Für den Heizölpreis Hamburg heißt das, dass der heutige Abschlag eher eine Verschnaufpause als eine Trendwende ist, denn das kräftige Plus beim Rohöl dürfte die Heizölpreise in Hamburg bereits in den nächsten Tagen wieder nach oben ziehen. Wer ohnehin nachbestellen möchte, kann den Dämpfer deshalb mitnehmen, sollte wegen der hohen Schwankungsbreite aber lieber in Teilmengen ordern, als auf einen deutlich günstigeren Einstieg zu warten.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Brent wieder klar über 110 Dollar
+ Straße von Hormus bleibt unsicher
+ Absage an Verhandlungen aus Teheran
+ Vervielfachte Frachtraten als Kostentreiber
+ Anziehender OPEC-Korbpreis

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Schwächere Schlusskurse vom Vortag
- Spekulation über Friedensbemühungen
- Gewinnmitnahmen nach dem Fünfmonatshoch
- Hohes Preisniveau bremst die Nachfrage

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
21.10.26 € 175,05 pro 100 Ltr. € 5.252,- für 3.000 Ltr. € -1,90 pro 100 Ltr. € 138,01 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
16.10.26 - Die Fachleute von Goldman Sachs rechnen damit, dass sich der Rohölmarkt im Lauf des kommenden Jahres wieder beruhigt, weil die Lieferungen aus dem Nahen Osten Schritt für Schritt zurückkehren. Konkret erwarten sie für Dezember 2026 einen Brent-Preis von etwa 90 US-Dollar je Barrel, nachdem zuvor 85 US-Dollar angesetzt waren, und für den Durchschnitt des Jahres 2027 rund 80 US-Dollar je Barrel. Dass die Notierungen heute deutlich darüber liegen, führen die Analysten auf zwei Dinge zurück: Zum einen droht jederzeit eine neue Eskalation im Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, mit Angriffen auf Häfen, Pipelines oder Förderanlagen, zum anderen sind die weltweiten Lagerbestände nahe an einem Rekordtief, weshalb viele Käufer gleichzeitig nachfüllen wollen. Allein der Risikoaufschlag für mögliche Lieferausfälle wird auf knapp 25 US-Dollar je Barrel geschätzt, und weil Aktien und Anleihen inzwischen stark auf den Ölpreis reagieren, kaufen Investoren Öl zusätzlich als Absicherung für ihre Depots. Der Kern der Entwarnung liegt in der Mengenrechnung: Im September fehlten weltweit nur noch rund 0,3 Millionen Barrel pro Tag, im März waren es noch 7,2 Millionen, und ab dem vierten Quartal 2026 sowie im gesamten Jahr 2027 wird sogar ein Überangebot erwartet. Möglich macht das eine überraschend schnelle Anpassung der Exporteure am Persischen Golf, deren Ausfuhren seit Ende September wieder etwa auf dem Durchschnittsniveau von 2025 liegen, wobei rund 4 Millionen Barrel pro Tag auf Tanker entfallen, die ihre Transponder abschalten und deshalb nur geschätzt werden können. Hinzu kommen eine höhere Förderung außerhalb der Golfregion und eine spürbar geschrumpfte Nachfrage, die im dritten Quartal um 3,3 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahreswert lag, vor allem in China, im Nahen Osten und in den asiatischen Industriestaaten. Die Analysten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent dieses Nachfrageeinbruchs bis Ende 2027 wieder aufgeholt werden, ein Rest von etwa 0,7 Millionen Barrel pro Tag aber dauerhaft verloren geht, weil hohe Preise den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigt haben. Für Hamburger Haushalte heißt das im Klartext: Die Heizölpreise dürften erst mittelfristig nachgeben, nicht in den nächsten Tagen, denn ein Brent-Preis von 90 US-Dollar läge etwa 17 US-Dollar unter dem heutigen Niveau und würde beim Heizölpreis Hamburg je nach Wechselkurs und Logistikkosten grob in der Größenordnung von 15 bis 20 Euro je 100 Liter entlasten, allerdings frühestens zum Jahreswechsel und nur, wenn die Lage am Golf ruhig bleibt. Wer jetzt bestellt, kauft also mitten im Risikoaufschlag, weshalb es sinnvoll bleibt, die Heizölpreise in Hamburg in Teilmengen abzusichern statt auf einen Schlag den ganzen Tank zu füllen, und wer über den Winter hinaus planen kann, findet in der Prognose ein Argument dafür, größere Nachkäufe eher auf das kommende Jahr zu legen, weil Heizöl laut dieser Rechnung 2027 im Mittel deutlich günstiger werden sollte als heute.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.