Heizölpreise steigen in Hamburg am 27.10.2026 um € +1,67 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 177,19 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Dienstag um EUR +1,67 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 177,19 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 5.316,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Mit einem Plus von gut 1,7 Euro je 100 Liter fällt der heutige Aufschlag für Hamburger Haushalte kräftiger aus als an den meisten Tagen der vergangenen Wochen, und dahinter steht eine Ölrally, die nun mit der üblichen Verzögerung in der Hansestadt ankommt. An den Terminmärkten hat sich die Nordseesorte Brent auf etwa 116,5 US-Dollar je Barrel vorgearbeitet und bewegt sich damit am oberen Rand der Spanne seit dem Frühjahr, während die amerikanische Sorte WTI mit rund 101,8 US-Dollar je Barrel klar über der Marke von 100 Dollar verharrt. Weil die Lieferanten ihre Angebote stets mit den Notierungen des Vortages kalkulieren, erreicht die zuletzt anhaltende Aufwärtsbewegung die Heizölpreise erst zeitversetzt, und genau dieser Nachlauf lässt den Heizölpreis Hamburg heute besonders deutlich steigen. Treibende Kraft bleibt die unsichere Lage am Persischen Golf, wo die Passage durch die Straße von Hormus für Tanker riskant bleibt und der Konflikt mit dem Iran keine Entspannung erkennen lässt, sodass sich Rohöl seit Wochen oberhalb der 100-Dollar-Schwelle behauptet. Dass Öl aus dem Nahen Osten dabei stärker zulegt als die amerikanische Förderung, erklärt den auffälligen Abstand zwischen beiden Sorten, denn die Lieferausfälle treffen vor allem die seewärtig verschiffte Ware. Gegen den Trend wirken bislang lediglich die angekündigte Freigabe aus der staatlichen Ölreserve der Vereinigten Staaten sowie vereinzelte Hinweise auf mögliche Vermittlungsversuche, doch beides reicht nicht aus, um die Kurse nachhaltig zu dämpfen, zumal das ohnehin hohe Preisniveau die Nachfrage von sich aus bremst. Für die Heizölpreise bedeutet der heutige Anstieg von knapp einem Prozent keine neue Eskalation, sondern die Fortschreibung eines teuren Umfelds, in dem sich der Markt seit geraumer Zeit bewegt. Wer vor dem Winter noch Heizöl ordern will, sollte die Heizölpreise in Hamburg engmaschig verfolgen und eine vorübergehend ruhigere Phase zum Bestellen nutzen, statt auf einen spürbaren Rückschlag zu setzen, der angesichts der derzeitigen Nachrichtenlage wenig realistisch wirkt.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Brent nahe Fünfmonatshoch
+ WTI klar über 100 Dollar
+ Tankerrisiko in der Straße von Hormus
+ Ungelöster Konflikt mit dem Iran
+ Rohöl seit Wochen über 100 Dollar
+ Nachlaufender Durchschlag der Öl-Rally
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Angekündigte Freigabe der US-Ölreserve
- Hinweise auf mögliche Vermittlung
- Hohes Preisniveau bremst die Nachfrage
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 27.10.26 | € 177,19 pro 100 Ltr. | € 5.316,- für 3.000 Ltr. | € +1,67 pro 100 Ltr. | € 138,76 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
16.10.26 - Die Fachleute von Goldman Sachs rechnen damit, dass sich der Rohölmarkt im Lauf des kommenden Jahres wieder beruhigt, weil die Lieferungen aus dem Nahen Osten Schritt für Schritt zurückkehren. Konkret erwarten sie für Dezember 2026 einen Brent-Preis von etwa 90 US-Dollar je Barrel, nachdem zuvor 85 US-Dollar angesetzt waren, und für den Durchschnitt des Jahres 2027 rund 80 US-Dollar je Barrel. Dass die Notierungen heute deutlich darüber liegen, führen die Analysten auf zwei Dinge zurück: Zum einen droht jederzeit eine neue Eskalation im Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, mit Angriffen auf Häfen, Pipelines oder Förderanlagen, zum anderen sind die weltweiten Lagerbestände nahe an einem Rekordtief, weshalb viele Käufer gleichzeitig nachfüllen wollen. Allein der Risikoaufschlag für mögliche Lieferausfälle wird auf knapp 25 US-Dollar je Barrel geschätzt, und weil Aktien und Anleihen inzwischen stark auf den Ölpreis reagieren, kaufen Investoren Öl zusätzlich als Absicherung für ihre Depots. Der Kern der Entwarnung liegt in der Mengenrechnung: Im September fehlten weltweit nur noch rund 0,3 Millionen Barrel pro Tag, im März waren es noch 7,2 Millionen, und ab dem vierten Quartal 2026 sowie im gesamten Jahr 2027 wird sogar ein Überangebot erwartet. Möglich macht das eine überraschend schnelle Anpassung der Exporteure am Persischen Golf, deren Ausfuhren seit Ende September wieder etwa auf dem Durchschnittsniveau von 2025 liegen, wobei rund 4 Millionen Barrel pro Tag auf Tanker entfallen, die ihre Transponder abschalten und deshalb nur geschätzt werden können. Hinzu kommen eine höhere Förderung außerhalb der Golfregion und eine spürbar geschrumpfte Nachfrage, die im dritten Quartal um 3,3 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahreswert lag, vor allem in China, im Nahen Osten und in den asiatischen Industriestaaten. Die Analysten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent dieses Nachfrageeinbruchs bis Ende 2027 wieder aufgeholt werden, ein Rest von etwa 0,7 Millionen Barrel pro Tag aber dauerhaft verloren geht, weil hohe Preise den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigt haben. Für Hamburger Haushalte heißt das im Klartext: Die Heizölpreise dürften erst mittelfristig nachgeben, nicht in den nächsten Tagen, denn ein Brent-Preis von 90 US-Dollar läge etwa 17 US-Dollar unter dem heutigen Niveau und würde beim Heizölpreis Hamburg je nach Wechselkurs und Logistikkosten grob in der Größenordnung von 15 bis 20 Euro je 100 Liter entlasten, allerdings frühestens zum Jahreswechsel und nur, wenn die Lage am Golf ruhig bleibt. Wer jetzt bestellt, kauft also mitten im Risikoaufschlag, weshalb es sinnvoll bleibt, die Heizölpreise in Hamburg in Teilmengen abzusichern statt auf einen Schlag den ganzen Tank zu füllen, und wer über den Winter hinaus planen kann, findet in der Prognose ein Argument dafür, größere Nachkäufe eher auf das kommende Jahr zu legen, weil Heizöl laut dieser Rechnung 2027 im Mittel deutlich günstiger werden sollte als heute.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
