Heizölpreise steigen in Hamburg am 30.10.2026 um € +0,59 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 175,29 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Freitag um EUR +0,59 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 174,46 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 5.234,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Zum Ausklang der Handelswoche können Hamburger Haushalte ein wenig aufatmen, denn der Heizölpreis Hamburg gibt heute geringfügig nach und verbilligt sich um rund 0,6 Euro je 100 Liter. Für eine echte Trendwende reicht das freilich nicht, denn an den Ölbörsen bleibt das Niveau hoch: Die Nordseesorte Brent notiert bei etwa 115 US-Dollar je Barrel und damit weiterhin in der Nähe ihrer höchsten Stände seit dem Frühjahr, während die amerikanische Sorte WTI mit rund 100,8 US-Dollar je Barrel knapp über der vielbeachteten Hundertermarke liegt. Weil die Lieferanten ihre Angebote jeweils an den Notierungen des Vortages ausrichten, schlägt sich eine leichte Beruhigung am Rohstoffmarkt mit dem gewohnten Tagesverzug in den Heizölpreisen nieder und sorgt heute für den kleinen Rücksetzer in der Hansestadt. Hintergrund der Bewegung sind erste, noch zaghafte Hoffnungen auf eine diplomatische Annäherung im Konflikt mit dem Iran sowie Gewinnmitnahmen nach den Aufschlägen der vergangenen Tage. Dem steht allerdings die unverändert angespannte Lage am Persischen Golf gegenüber, wo die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für Tanker gefährlich bleibt und vor allem die auf dem Seeweg verschiffte Ware verknappt, was den auffälligen Preisabstand zwischen dem über Brent abgerechneten Öl aus dem Nahen Osten und der amerikanischen Förderung weiterhin erklärt. Fachleute warten daher zunächst ab und werten den heutigen Rückgang eher als Atempause innerhalb eines teuren Gesamtumfelds denn als Beginn einer nachhaltigen Entspannung, zumal sich Rohöl seit Wochen oberhalb der Schwelle von 100 Dollar behauptet. Für die Heizölpreise heißt das, dass die Entlastung heute klein ausfällt und das grundsätzlich hohe Preisgefüge bestehen bleibt. Wer in Hamburg vor dem Winter noch seinen Tank füllen möchte, kann einen solchen leicht nachgebenden Tag durchaus für eine Bestellung nutzen, sollte die Heizölpreise in Hamburg aber genau im Blick behalten, da bereits eine neue Schlagzeile vom Golf das etwas günstigere Fenster rasch wieder schließen kann.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Brent nahe Frühjahrshoch
+ WTI knapp über 100 Dollar
+ Tankerrisiko in der Straße von Hormus
+ Ungelöster Konflikt mit dem Iran
+ Rohöl seit Wochen dreistellig

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Erste zaghafte Hoffnung auf Diplomatie
- Gewinnmitnahmen nach der Rally
- Hohes Preisniveau bremst die Nachfrage
- Verzögerter Durchschlag der Ölberuhigung

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
30.10.26 € 174,46 pro 100 Ltr. € 5.234,- für 3.000 Ltr. € +0,59 pro 100 Ltr. € 139,11 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
16.10.26 - Die Fachleute von Goldman Sachs rechnen damit, dass sich der Rohölmarkt im Lauf des kommenden Jahres wieder beruhigt, weil die Lieferungen aus dem Nahen Osten Schritt für Schritt zurückkehren. Konkret erwarten sie für Dezember 2026 einen Brent-Preis von etwa 90 US-Dollar je Barrel, nachdem zuvor 85 US-Dollar angesetzt waren, und für den Durchschnitt des Jahres 2027 rund 80 US-Dollar je Barrel. Dass die Notierungen heute deutlich darüber liegen, führen die Analysten auf zwei Dinge zurück: Zum einen droht jederzeit eine neue Eskalation im Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, mit Angriffen auf Häfen, Pipelines oder Förderanlagen, zum anderen sind die weltweiten Lagerbestände nahe an einem Rekordtief, weshalb viele Käufer gleichzeitig nachfüllen wollen. Allein der Risikoaufschlag für mögliche Lieferausfälle wird auf knapp 25 US-Dollar je Barrel geschätzt, und weil Aktien und Anleihen inzwischen stark auf den Ölpreis reagieren, kaufen Investoren Öl zusätzlich als Absicherung für ihre Depots. Der Kern der Entwarnung liegt in der Mengenrechnung: Im September fehlten weltweit nur noch rund 0,3 Millionen Barrel pro Tag, im März waren es noch 7,2 Millionen, und ab dem vierten Quartal 2026 sowie im gesamten Jahr 2027 wird sogar ein Überangebot erwartet. Möglich macht das eine überraschend schnelle Anpassung der Exporteure am Persischen Golf, deren Ausfuhren seit Ende September wieder etwa auf dem Durchschnittsniveau von 2025 liegen, wobei rund 4 Millionen Barrel pro Tag auf Tanker entfallen, die ihre Transponder abschalten und deshalb nur geschätzt werden können. Hinzu kommen eine höhere Förderung außerhalb der Golfregion und eine spürbar geschrumpfte Nachfrage, die im dritten Quartal um 3,3 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahreswert lag, vor allem in China, im Nahen Osten und in den asiatischen Industriestaaten. Die Analysten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent dieses Nachfrageeinbruchs bis Ende 2027 wieder aufgeholt werden, ein Rest von etwa 0,7 Millionen Barrel pro Tag aber dauerhaft verloren geht, weil hohe Preise den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigt haben. Für Hamburger Haushalte heißt das im Klartext: Die Heizölpreise dürften erst mittelfristig nachgeben, nicht in den nächsten Tagen, denn ein Brent-Preis von 90 US-Dollar läge etwa 17 US-Dollar unter dem heutigen Niveau und würde beim Heizölpreis Hamburg je nach Wechselkurs und Logistikkosten grob in der Größenordnung von 15 bis 20 Euro je 100 Liter entlasten, allerdings frühestens zum Jahreswechsel und nur, wenn die Lage am Golf ruhig bleibt. Wer jetzt bestellt, kauft also mitten im Risikoaufschlag, weshalb es sinnvoll bleibt, die Heizölpreise in Hamburg in Teilmengen abzusichern statt auf einen Schlag den ganzen Tank zu füllen, und wer über den Winter hinaus planen kann, findet in der Prognose ein Argument dafür, größere Nachkäufe eher auf das kommende Jahr zu legen, weil Heizöl laut dieser Rechnung 2027 im Mittel deutlich günstiger werden sollte als heute.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.