Heizölpreise steigen in Hamburg am 06.11.2026 um € +2,97 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 165,53 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigen heute am Freitag um EUR +2,97 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 165,53 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.966,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Nach dem scharfen Rückschlag vom Vortag fasst der Ölmarkt wieder etwas Tritt, und diese Stabilisierung erreicht nun auch die Heizölpreise in Hamburg. Hintergrund ist eine typische Gegenbewegung: Nachdem die Notierungen im Zuge der US-Zwischenwahlen binnen einer Woche um rund 16 Prozent abgesackt waren, decken sich viele Händler, die auf weiter fallende Kurse gesetzt hatten, nun wieder ein, und vor dem Wochenende greifen Käufer bei den niedrigen Preisen zu. So klettert die Nordseesorte Brent um etwa zwei Prozent auf rund 96,3 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte WTI auf gut 90,2 US-Dollar je Barrel zulegt. Gestützt wird die Erholung von spürbar gesunkenen US-Rohölbeständen und der nach wie vor heiklen Lage an der Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des weltweit verschifften Öls läuft. Gegen einen kräftigeren Anstieg wirkt zugleich die nach dem Machtwechsel im US-Kongress gesunkene Furcht vor neuen Militärschlägen gegen den Iran, die den eingepreisten Risikoaufschlag weiter abschmelzen lässt. Da die Lieferanten ihre Kalkulation stets an den Vortagesnotierungen ausrichten, erreicht die Festigung vom Donnerstag den Heizölpreis Hamburg erst mit dem gewohnten Tagesverzug und hebt ihn heute um knapp drei Euro je 100 Liter an - eine Gegenbewegung zum Rekordrückgang vom Vortag. Für die Haushalte in der Hansestadt bedeutet das: Das zuletzt sehr günstige Einkaufsfenster bleibt vorerst geöffnet, doch der heutige Aufschlag zeigt, wie schnell sich die Richtung drehen kann. Fachleute werten den Anstieg bislang als technische Erholung und nicht als Trendwende, mahnen aber zur Vorsicht, weil neue Nachrichten aus Washington oder vom Persischen Golf die Heizölpreise jederzeit wieder bewegen können. Wer seinen Tank vor dem Winter füllen will, sollte den Heizölpreis in Hamburg in den kommenden Tagen daher eng im Blick behalten und ein ruhiges Fenster zum Bestellen nutzen.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Short-Eindeckungen nach dem Ausverkauf
+ Schnäppchenkäufe vor dem Wochenende
+ Deutlich gesunkene US-Rohölbestände
+ Fragile Lage an der Straße von Hormus
+ Verzögerter Durchschlag am Heizölmarkt

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Geringere Angst vor US-Angriffen auf Iran
- Schmelzender geopolitischer Risikoaufschlag
- Weiter kräftiges Wochenminus am Ölmarkt
- Hohes Preisniveau bremst die Nachfrage
- Hoffnung auf diplomatische Entspannung

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
06.11.26 € 165,53 pro 100 Ltr. € 4.966,- für 3.000 Ltr. € +2,97 pro 100 Ltr. € 139,80 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
16.10.26 - Die Fachleute von Goldman Sachs rechnen damit, dass sich der Rohölmarkt im Lauf des kommenden Jahres wieder beruhigt, weil die Lieferungen aus dem Nahen Osten Schritt für Schritt zurückkehren. Konkret erwarten sie für Dezember 2026 einen Brent-Preis von etwa 90 US-Dollar je Barrel, nachdem zuvor 85 US-Dollar angesetzt waren, und für den Durchschnitt des Jahres 2027 rund 80 US-Dollar je Barrel. Dass die Notierungen heute deutlich darüber liegen, führen die Analysten auf zwei Dinge zurück: Zum einen droht jederzeit eine neue Eskalation im Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, mit Angriffen auf Häfen, Pipelines oder Förderanlagen, zum anderen sind die weltweiten Lagerbestände nahe an einem Rekordtief, weshalb viele Käufer gleichzeitig nachfüllen wollen. Allein der Risikoaufschlag für mögliche Lieferausfälle wird auf knapp 25 US-Dollar je Barrel geschätzt, und weil Aktien und Anleihen inzwischen stark auf den Ölpreis reagieren, kaufen Investoren Öl zusätzlich als Absicherung für ihre Depots. Der Kern der Entwarnung liegt in der Mengenrechnung: Im September fehlten weltweit nur noch rund 0,3 Millionen Barrel pro Tag, im März waren es noch 7,2 Millionen, und ab dem vierten Quartal 2026 sowie im gesamten Jahr 2027 wird sogar ein Überangebot erwartet. Möglich macht das eine überraschend schnelle Anpassung der Exporteure am Persischen Golf, deren Ausfuhren seit Ende September wieder etwa auf dem Durchschnittsniveau von 2025 liegen, wobei rund 4 Millionen Barrel pro Tag auf Tanker entfallen, die ihre Transponder abschalten und deshalb nur geschätzt werden können. Hinzu kommen eine höhere Förderung außerhalb der Golfregion und eine spürbar geschrumpfte Nachfrage, die im dritten Quartal um 3,3 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahreswert lag, vor allem in China, im Nahen Osten und in den asiatischen Industriestaaten. Die Analysten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent dieses Nachfrageeinbruchs bis Ende 2027 wieder aufgeholt werden, ein Rest von etwa 0,7 Millionen Barrel pro Tag aber dauerhaft verloren geht, weil hohe Preise den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigt haben. Für Hamburger Haushalte heißt das im Klartext: Die Heizölpreise dürften erst mittelfristig nachgeben, nicht in den nächsten Tagen, denn ein Brent-Preis von 90 US-Dollar läge etwa 17 US-Dollar unter dem heutigen Niveau und würde beim Heizölpreis Hamburg je nach Wechselkurs und Logistikkosten grob in der Größenordnung von 15 bis 20 Euro je 100 Liter entlasten, allerdings frühestens zum Jahreswechsel und nur, wenn die Lage am Golf ruhig bleibt. Wer jetzt bestellt, kauft also mitten im Risikoaufschlag, weshalb es sinnvoll bleibt, die Heizölpreise in Hamburg in Teilmengen abzusichern statt auf einen Schlag den ganzen Tank zu füllen, und wer über den Winter hinaus planen kann, findet in der Prognose ein Argument dafür, größere Nachkäufe eher auf das kommende Jahr zu legen, weil Heizöl laut dieser Rechnung 2027 im Mittel deutlich günstiger werden sollte als heute.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.