↘️ Preis für Heizöl in Hamburg fällt am 02.02.2024 um ca. € -3,21 per 100 Ltr.

Aktuelle Lieferzeit: 3-5 Werktage

Die Heizölpreise fallen am heutigen Freitag in Hamburg um ca. EUR -3,21 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute EUR 108,83 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.265,-.

Alle genannten Heizölpreise verstehen sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus. * Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2024: € 109,04 /Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Tendenz zum Vortag
02.02.24 € 108,83 pro 100 Ltr. € 3.265,- für 3.000 Ltr. ↘️ € -3,21 pro 100 Ltr.

Aktuelle Ölpreisentwicklung
In der Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Konflikts im Gaza-Streifen haben die Ölpreise einen Rückgang erlebt, was zu einem signifikanten Wochenverlust bei den Rohölfutures an den Börsen ICE und NYMEX führt. Die europäische Ölsorte Brent handelte knapp über 79 US-Dollar pro Barrel, während die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) über 74 US-Dollar pro Barrel notierte. Trotz der positiven Nachrichten über diplomatische Bemühungen, den Konflikt zu deeskalieren, bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt, nicht zuletzt wegen der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran nach einem kürzlichen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien. Experten betonen, dass die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zu einer gewissen Zurückhaltung unter Ölinvestoren geführt haben, auch wenn ein tief verwurzelter und polarisierter Konflikt wie dieser keinen einfachen Lösungsweg finden dürfte. Die OPEC+ hat in ihrer jüngsten Sitzung keine neuen Beschlüsse zu Förderkürzungen gefasst, was bedeutet, dass die derzeitigen freiwilligen Kürzungen bis März fortgesetzt werden. Die Entscheidung über eine mögliche Verlängerung dieser Kürzungen wird später im Jahr getroffen. Analysten erwarten, dass die aktuellen Produktionskürzungen das Angebot im ersten Quartal knapp halten, während ein Anstieg der Produktion außerhalb der OPEC+ sich normalisieren sollte. Die US-Produktion wird zwar voraussichtlich langsamer wachsen, bleibt aber auf einem hohen Niveau. Trotz der diplomatischen Bemühungen im Nahostkonflikt bleibt die Marktlage vorsichtig bearish, mit anhaltend hoher Volatilität an den Ölmärkten. Die geopolitischen Spannungen, Nachfrageunsicherheiten und die Prognosen für ein Überangebot bestimmen weiterhin das Marktgeschehen. In Hamburg führen die Entwicklungen zu spürbaren Preissenkungen bei Heizöl, verstärkt durch einen stärkeren Euro, der die Importkosten senkt. Dies zeigt, wie internationale Ereignisse und Entscheidungen der OPEC+ direkte Auswirkungen auf lokale Energiemärkte haben können, was Verbraucher in ihren Heizkosten spüren.

Bullishe (preistreibende) Faktoren führen zu steigenden Heizölpreisen
+ OPEC-Fördermenge im Januar um -410.000 Barrel pro Tag gesunken
+ USA stocken strategische Ölreserven um +3,1 Mio. Barrel auf
+ Venezuela drohen erneut US-Sanktionen
+ Drei US-Soldaten durch Drohnenanschlag in Jordanien getötet; USA planen Vergeltung
+ China kurbelt Wirtschaft mit Stimulierungsmaßnahmen an
+ Militärischer Auseinandersetzung zwischen USA und Verbündeten mit Houthi-Rebellen
+ US-Notenbank plant drei Zinssenkungen in 2024

Bearishe (preisdrückende) Faktoren führen zu fallenden Heizölpreisen
- US-Notenbank Fed wird im März keine Leitzinsen senken
- US-Präsident Biden sucht keine direkte Konfrontation mit Iran
- Stimmung in Chinas Industriebetrieben weiter trüb

Aktuelle Ölpreisprognosen
11.01.2024 - Barclays hat seine Ölpreisprognose für Brent-Rohöl für dieses Jahr um -8 US-Dollar auf 85 US-Dollar pro Barrel reduziert. Dies liegt vor allem an höheren Ölvorräten und einer langsameren Anpassung der OPEC-Produktionskapazitäten. Die Bank erwartet jedoch, dass die Ölnachfrage steigen und das Angebot außerhalb der OPEC+ 2024 deutlich zurückgehen wird. Die Ölpreise waren 2023 volatil, beeinflusst durch geopolitische Unruhen und eine unerwartete Stärke des Angebots. Saudi-Arabien senkte kürzlich die Preise für sein Hauptexportöl, was auf einen verstärkten Wettbewerb hindeutet. Für Verbraucher von Heizöl könnten diese Entwicklungen bedeuten, dass trotz der jüngsten Preissenkungen die Kosten für Heizöl aufgrund der erwarteten steigenden Nachfrage und der anhaltenden globalen Unsicherheiten mittelfristig wieder ansteigen könnten. Allerdings bleibt die Situation unsicher und wird durch verschiedene globale Faktoren beeinflusst.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und eine aktuelle Ölpreisprognose.

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preise für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.