Heizölpreise steigen in Hamburg am 05.05.2026 um € +2,38 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 152,91 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Dienstag um EUR +2,38 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 152,91 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.587,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die internationalen Rohölnotierungen haben am Dienstag einen Teil ihrer deutlichen Vortagesgewinne wieder abgegeben. Auslöser war ein in den frühen Wochenstunden gestarteter Militäreinsatz der Vereinigten Staaten mit dem Ziel, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder freizubekommen. Die Nordseesorte Brent bewegte sich in Richtung 111 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Referenzsorte WTI auf rund 101 US-Dollar je Barrel zurückfiel. In der vorangegangenen Handelssitzung hatten beide Sorten noch um mehr als 4 Prozent zugelegt. Begrenzt wurde der Rückgang durch fortdauernde militärische Auseinandersetzungen zwischen iranischen und amerikanischen Kräften in der Region. Als sichtbares Zeichen einer zumindest punktuellen Entspannung passierte ein unter US-Flagge stehendes Schiff einer großen Reederei die Meerenge in Begleitung des amerikanischen Militärs und verließ den Persischen Golf. Experten werten dies als Beleg dafür, dass eine eingeschränkt sichere Durchfahrt unter den derzeitigen Bedingungen grundsätzlich machbar ist, betonen zugleich aber, dass es sich um ein einzelnes Ereignis und gerade nicht um eine umfassende Wiederöffnung der Wasserstraße handelt. Hintergrund der Spannungen ist eine am Montag in der Golfregion begonnene iranische Operation, die als Reaktion auf den amerikanischen Versuch verstanden wird, die Kontrolle über die Meerenge an sich zu ziehen. Über diese Schifffahrtsroute werden täglich Mengen an Rohöl und verflüssigtem Erdgas transportiert, die etwa 20 Prozent der globalen Nachfrage abdecken. Mehrere Handelsschiffe meldeten am Montag Explosionen oder Brände, und ein Ölhafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in deren Nähe sich ein bedeutender US-Militärstützpunkt befindet, geriet nach iranischem Raketenbeschuss in Brand. Nach Angaben des US-Militärs wurden sechs iranische Schnellboote sowie Marschflugkörper und Drohnen ausgeschaltet. Analysten verweisen darauf, dass sich die Notierungen weiterhin in einer ausgesprochen volatilen Spanne bewegen, die maßgeblich durch die Lage rund um die Straße von Hormus geprägt ist. Die jüngste leichte Entspannung sei dabei nicht auf eine echte Verbesserung der fundamentalen Versorgungslage zurückzuführen, sondern lediglich auf eine vorübergehende Erleichterung nach dem Start der amerikanischen Militäroperation. Trotz der nachgebenden Rohölnotierungen zeigen sich die Heizölpreise in Hamburg heute etwas fester als am Vortag, was die häufig zeitversetzte Reaktion der Verbraucherpreise auf Bewegungen am Weltmarkt unterstreicht. Wer Heizöl bestellen möchte, sollte die geopolitische Gemengelage im Blick behalten, da eine erneute Eskalation in der Golfregion kurzfristig zu spürbaren Aufschlägen am Markt führen kann. Die Heizölpreise dürften vor diesem Hintergrund schwankungsanfällig bleiben, solange keine nachhaltige Beruhigung der Versorgungssorgen erkennbar ist. Verbraucher, die ihre Tankvorräte ergänzen wollen, sollten den Heizölpreis Hamburg engmaschig beobachten und Vergleichsangebote nutzen, um günstige Einkaufsfenster zu identifizieren.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ USA bereiten möglicherweise neue Angriffe auf den Iran vor
+ Iran greift Ölanlanagen in den Emiraten an

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- USA eskortieren Schiffe durch die Strasse von Hormuz
- Venezuelas Ölexporte steigen an
- Bearishe Wachstumsprognose IWF für 2026
- OPEC+ will ab Mai zusätzlich 206 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
05.05.26 € 152,91 pro 100 Ltr. € 4.587,- für 3.000 Ltr. € +2,38 pro 100 Ltr. € 126,44 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
28.04.26 - Immer mehr Analysten und Marktbeobachter sehen sich gezwungen, ihre mittel- und längerfristigen Einschätzungen am Ölmarkt nach oben zu korrigieren, was auch die Heizölpreise in Hamburg in den Blick rückt. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, deren rasche Normalisierung zu Beginn des Krieges noch als Konsens galt. Wurde zunächst Mitte April als wahrscheinlicher Zeitpunkt für eine Wiederaufnahme der regulären Öltransporte genannt, so verschiebt sich dieser Horizont nun deutlich nach hinten, und auch eine niederländische Großbank passte ihre Vorhersagen heute entsprechend an und rechnet erst im Mai und Juni mit einer schrittweisen Erholung der Durchflüsse. Nach Einschätzung der Bank wird das Transportvolumen über weite Strecken des laufenden Jahres unterhalb des Vorkriegsniveaus verharren, was zugleich die Förderung in den Erzeugerländern am Persischen Golf ausbremst. Der gegenwärtig ausfallende Anteil am weltweiten Ölangebot wird auf rund 14 Millionen Barrel pro Tag beziffert, und Fachleute warnen, dass das Schadensausmaß mit jedem weiteren Tag ohne Verhandlungslösung weiter zunimmt. Für die Preisentwicklung skizzieren die Analysten drei mögliche Verläufe. Im als am wahrscheinlichsten geltenden Basisszenario kommt es zu einer langsamen Wiederaufnahme der Transporte, wodurch die Notierungen zwar erhöht bleiben, aber kein extremes Niveau erreichen. Brent wird in diesem Fall im zweiten Quartal bei rund 104 US-Dollar je Barrel gesehen, nachdem zuvor 96 US-Dollar veranschlagt worden waren. Im Schlussquartal soll die Notierung dann auf etwa 92 US-Dollar je Barrel zurückgehen, gegenüber zuvor 88 US-Dollar. Sollte die Unterbrechung dagegen dauerhaft bestehen bleiben, dürfte der Brent-Preis bis zum Jahresende kaum unter die Marke von 100 US-Dollar je Barrel rutschen. Für das zweite Quartal werden in diesem Szenario 116 US-Dollar je Barrel angesetzt, im dritten Quartal 112 US-Dollar und zum Jahresende noch 105 US-Dollar. Im Extremfall, sollte sich der Konflikt zusätzlich auf die saudischen Ausfuhren über das Rote Meer und die Lieferungen der Vereinigten Arabischen Emirate ausweiten, halten die Fachleute Notierungen von bis zu 150 US-Dollar je Barrel für denkbar. Für Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese revidierte Marktsicht, dass die Heizölpreise in Hamburg nach Erwartung der Branche auf absehbare Zeit erhöht bleiben dürften. Da der Heizölpreis dem Rohölpreis mit zeitlichem Versatz folgt, schlagen sich die nach oben angepassten Prognosen früher oder später auch beim Heizölpreis Hamburg nieder. Wer ohnehin Heizöl bestellen möchte, sollte günstige Tage konsequent nutzen, denn ein nachhaltiger Rückgang der Heizölpreise wird angesichts der ausbleibenden diplomatischen Lösung im Iran-Konflikt von Marktbeobachtern nicht erwartet. Sollte sich der Konflikt sogar weiter ausweiten, müssten Hamburger Haushalte mit deutlich kräftigeren Aufschlägen beim Heizöl rechnen, während selbst das mildeste der drei Szenarien lediglich eine moderate Entspannung bis zum Jahresende in Aussicht stellt.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.