Heizölpreise fallen in Hamburg am 07.05.2026 um € -12,37 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 138,16 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Donnerstag um EUR -12,37 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 138,16 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.145,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Verbraucher in der Hansestadt können heute aufatmen: Der Heizölpreis in Hamburg gibt deutlich nach und folgt damit dem klaren Abwärtstrend an den internationalen Rohölmärkten. Die Notierungen für Brent-Rohöl rutschten am Donnerstag in Richtung 98 US-Dollar je Barrel ab, während die amerikanische Sorte WTI bis auf rund 92 Dollar zurückfiel. Bereits am Vortag hatten beide Sorten jeweils mehr als 7 Prozent verloren und damit den tiefsten Stand seit zwei Wochen markiert. Auslöser des Preisrutsches sind neue Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran, die im Falle einer Einigung auch eine schrittweise Wiederöffnung der Straße von Hormus mit sich bringen könnte. Investoren reagierten am Donnerstag auf eine Reihe von Schlagzeilen, die auf konkrete Fortschritte in möglichen Friedensgesprächen hindeuten. So berichtete ein saudischer Nachrichtensender, es seien Verständigungen erzielt worden, wonach die amerikanische Seeblockade gelockert werde, sofern Teheran die wichtige Schifffahrtsroute schrittweise wieder freigebe. Ein israelischer Sender meldete zudem, der Iran habe einer Verlagerung seiner Bestände an zu 60 Prozent angereichertem Uran in ein Drittland zugestimmt. Eine unabhängige Bestätigung beider Berichte liegt bislang nicht vor. Bereits am Mittwoch hatte der Iran erklärt, einen amerikanischen Friedensvorschlag zu prüfen, der Insidern zufolge ein formales Kriegsende vorsieht, zentrale Forderungen Washingtons aber zunächst offenlässt - dazu zählen die Aussetzung des iranischen Atomprogramms und die Freigabe der Meerenge für die internationale Schifffahrt. Anfang der Woche hatte der amerikanische Finanzminister China aufgefordert, seine diplomatischen Bemühungen gegenüber Teheran zu verstärken; beim Gipfeltreffen der Präsidenten beider Länder in der kommenden Woche soll das Thema ebenfalls auf der Tagesordnung stehen. Analysten ordnen die Entwicklung mit gemischten Gefühlen ein und verweisen darauf, dass der Ölmarkt seit über zwei Monaten zwischen diplomatischer Annäherung und drohender Eskalation gefangen sei und die Stimmung nahezu täglich von neuen Schlagzeilen bewegt werde. Sollte tatsächlich ein formales Abkommen zustande kommen, sei mit einem deutlichen Absturz der Rohölnotierungen zu rechnen, da die eingepreiste geopolitische Risikoprämie rasch aus dem Markt verschwinde. Umgekehrt könnten neue Angriffe auf Öl-Infrastruktur oder eine erneute Eskalation jederzeit für sprunghafte Preisanstiege sorgen. Auch andere Experten betonen, dass der Ausblick über das anstehende Spitzentreffen zwischen den USA und China hinaus mit erheblicher Unsicherheit behaftet bleibe. Für Hauseigentümer in Norddeutschland bedeutet die aktuelle Lage zunächst einmal eine willkommene Entlastung. Die Heizölpreise in Hamburg geben heute spürbar nach und spiegeln damit unmittelbar das günstigere Rohöl wider. Wer ohnehin plant, seinen Tank aufzufüllen, könnte das aktuelle Fenster nutzen, sollte sich jedoch bewusst sein, dass der Heizölpreis Hamburg in diesem nervösen Marktumfeld bereits innerhalb weniger Tage wieder deutlich anziehen kann, falls die Friedenshoffnungen einen Dämpfer erhalten.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Iran äußert sich zurückhaltend zu möglichem Friedensabkommen
+ Strasse von Hormuz weiterhin für Schiffsverkehr blockiert
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Trump stellt Friedensabkommen mit dem Iran in Aussicht
- Bearishe Wachstumsprognose IWF für 2026
- OPEC+ will ab Mai zusätzlich 206 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
07.05.26 € 138,16 pro 100 Ltr. € 4.145,- für 3.000 Ltr. € -12,37 pro 100 Ltr. € 126,72 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
28.04.26 - Immer mehr Analysten und Marktbeobachter sehen sich gezwungen, ihre mittel- und längerfristigen Einschätzungen am Ölmarkt nach oben zu korrigieren, was auch die Heizölpreise in Hamburg in den Blick rückt. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, deren rasche Normalisierung zu Beginn des Krieges noch als Konsens galt. Wurde zunächst Mitte April als wahrscheinlicher Zeitpunkt für eine Wiederaufnahme der regulären Öltransporte genannt, so verschiebt sich dieser Horizont nun deutlich nach hinten, und auch eine niederländische Großbank passte ihre Vorhersagen heute entsprechend an und rechnet erst im Mai und Juni mit einer schrittweisen Erholung der Durchflüsse. Nach Einschätzung der Bank wird das Transportvolumen über weite Strecken des laufenden Jahres unterhalb des Vorkriegsniveaus verharren, was zugleich die Förderung in den Erzeugerländern am Persischen Golf ausbremst. Der gegenwärtig ausfallende Anteil am weltweiten Ölangebot wird auf rund 14 Millionen Barrel pro Tag beziffert, und Fachleute warnen, dass das Schadensausmaß mit jedem weiteren Tag ohne Verhandlungslösung weiter zunimmt. Für die Preisentwicklung skizzieren die Analysten drei mögliche Verläufe. Im als am wahrscheinlichsten geltenden Basisszenario kommt es zu einer langsamen Wiederaufnahme der Transporte, wodurch die Notierungen zwar erhöht bleiben, aber kein extremes Niveau erreichen. Brent wird in diesem Fall im zweiten Quartal bei rund 104 US-Dollar je Barrel gesehen, nachdem zuvor 96 US-Dollar veranschlagt worden waren. Im Schlussquartal soll die Notierung dann auf etwa 92 US-Dollar je Barrel zurückgehen, gegenüber zuvor 88 US-Dollar. Sollte die Unterbrechung dagegen dauerhaft bestehen bleiben, dürfte der Brent-Preis bis zum Jahresende kaum unter die Marke von 100 US-Dollar je Barrel rutschen. Für das zweite Quartal werden in diesem Szenario 116 US-Dollar je Barrel angesetzt, im dritten Quartal 112 US-Dollar und zum Jahresende noch 105 US-Dollar. Im Extremfall, sollte sich der Konflikt zusätzlich auf die saudischen Ausfuhren über das Rote Meer und die Lieferungen der Vereinigten Arabischen Emirate ausweiten, halten die Fachleute Notierungen von bis zu 150 US-Dollar je Barrel für denkbar. Für Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese revidierte Marktsicht, dass die Heizölpreise in Hamburg nach Erwartung der Branche auf absehbare Zeit erhöht bleiben dürften. Da der Heizölpreis dem Rohölpreis mit zeitlichem Versatz folgt, schlagen sich die nach oben angepassten Prognosen früher oder später auch beim Heizölpreis Hamburg nieder. Wer ohnehin Heizöl bestellen möchte, sollte günstige Tage konsequent nutzen, denn ein nachhaltiger Rückgang der Heizölpreise wird angesichts der ausbleibenden diplomatischen Lösung im Iran-Konflikt von Marktbeobachtern nicht erwartet. Sollte sich der Konflikt sogar weiter ausweiten, müssten Hamburger Haushalte mit deutlich kräftigeren Aufschlägen beim Heizöl rechnen, während selbst das mildeste der drei Szenarien lediglich eine moderate Entspannung bis zum Jahresende in Aussicht stellt.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.