Heizölpreise fallen in Hamburg am 11.11.2024 um € -0,24 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 99,07 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Montag um EUR -0,24 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 99,07 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 2.972,-.
Alle genannten Heizölpreise verstehen sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus. * Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2024: € 103,53 /Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | |||
|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Tendenz zum Vortag |
| 11.11.24 | € 99,07 pro 100 Ltr. | € 2.972,- für 3.000 Ltr. | € -0,24 pro 100 Ltr. |
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Der Ölpreis hat sich nach dem jüngsten starken Rückgang stabilisiert, wobei Brent über 74 US-Dollar pro Barrel und WTI unter 70 US-Dollar gehandelt werden. Eine anhaltend schwache Wirtschaftsentwicklung in China belastet den Markt, da aktuelle Daten eine geringe Verbraucherpreisinflation und erneut fallende Erzeugerpreise im Oktober zeigen. Obwohl Peking einen Schuldenumtauschplan vorgestellt hat, blieben umfassende Konjunkturmaßnahmen aus, was bei Investoren für Enttäuschung sorgte. Rohölhändler bewerten derzeit die globale Nachfrageentwicklung bis 2025 sowie die Auswirkungen der US-Politik unter Donald Trump und die Spannungen zwischen Israel und Iran. Mit einem erwarteten Überschuss im nächsten Jahr richten Investoren ihr Augenmerk auf wichtige Prognosen, beginnend mit dem OPEC-Bericht am Dienstag. Experten zufolge befindet sich der Rohölmarkt auf einem fairen Niveau und zeigt Stabilität um die 70 US-Dollar. Allerdings deuten Zeitspannen auf ein Nachlassen der physischen Marktnachfrage hin, da sich die Backwardation bei Brent verengt hat. Nach dem OPEC-Bericht folgen am Mittwoch der kurzfristige Ausblick der EIA und am Donnerstag der Bericht der IEA; zuvor hatte die OPEC ihre Nachfrageprognosen nach unten korrigiert. Da jüngste Sitzungen in China nicht die erhofften fiskalpolitischen Unterstützungsmaßnahmen brachten, hoffen Marktteilnehmer nun auf kommende politische Ereignisse im Dezember, bei denen weitere konsumfördernde Maßnahmen erwartet werden. Bis dahin wird die chinesische Regierung versuchen, die Auswirkungen der US-Politik unter Donald Trump genauer einzuschätzen. Kurzfristig warten die Marktteilnehmer auch auf aktuelle Informationen zur US-Ölproduktion im Golf von Mexiko, da einige Unternehmen ihre Offshore-Anlagen vorsorglich heruntergefahren haben, was sich in den wöchentlichen Produktionsdaten bemerkbar machen könnte. Der Bericht des DOE erscheint aufgrund eines Feiertags erst am Donnerstag um 17:00 Uhr, der API-Bericht am Mittwoch um 22:30 Uhr. Nachdem die US-Wahlen und die jüngste Fed-Zinssitzung vorbei sind, könnte der Nahost-Konflikt wieder in den Fokus rücken; eine Eskalation könnte zu Angebotsausfällen führen und die Preise stützen. Aktuell liegen die Öl-Futures jedoch nahe den Tiefstständen vom Freitag oder haben diese bereits unterschritten. Bei den Heizölpreisen in Hamburg zeichnet sich derzeit trotz des schwächeren Euro-Dollar-Kurses ein Preisrückgang im Vergleich zu den Preisen vom Freitag ab.
Bullishe (preistreibende) Faktoren führen zu steigenden Heizölpreisen
+ OPEC kündigt Kürzungen bei der Ölproduktion um 1 Million Barrel pro Tag an
+ Nachfrage in Asien erholt sich schneller als erwartet, insbesondere in Indien
+ Nahost-Konflikt: Eskalationen führen zu potenziellen Angebotsausfällen
Bearishe (preisdrückende) Faktoren führen zu fallenden Heizölpreisen
- Daten aus China zeigen anhaltend schwache wirtschaftliche Aktivität im Oktober
- US-Ölproduktion bleibt robust, mit Anstieg der Bohraktivitäten
- Prognosen der EIA deuten auf Überschüsse im globalen Ölmarkt im kommenden Jahr hin
Aktuelle Ölpreisprognosen
23.10.24 - Die Ölpreisprognosen für den Rest des Jahres 2024 und das kommende Jahr 2025 deuten auf eine Fortsetzung der Volatilität hin, insbesondere aufgrund geopolitischer Risiken und einer unsicheren Versorgungslage. Goldman Sachs erwartet, dass der Ölpreis für die Nordseesorte Brent bis Jahresende weiter steigen könnte, da die Marktteilnehmer die potenziellen Versorgungsstörungen durch den Nahostkonflikt noch nicht vollständig eingepreist haben. Der Ölpreis könnte aufgrund des Konflikts im Nahen Osten und möglicher Produktionsausfälle kurzfristig zulegen. Für das Jahr 2025 bleibt Goldman Sachs jedoch bei einer Prognose von durchschnittlich 76 US-Dollar pro Barrel. Trotz der hohen Reservekapazitäten der OPEC+ und der stabilen Produktion im Iran bestehen weiterhin Unsicherheiten bezüglich einer möglichen Überversorgung. Diese könnten durch geopolitische Entwicklungen, wie den ungelösten Konflikt im Nahen Osten, beeinflusst werden.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und eine aktuelle Ölpreisprognose.
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
