Heizölpreise steigen in Hamburg am 30.03.2026 um € +3,69 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 154,10 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Montag um EUR +3,69 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 154,10 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.623,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Heizölpreise in Hamburg und ganz Deutschland ziehen zum Wochenbeginn kräftig an, denn die anhaltende militärische Eskalation im Nahen Osten treibt die Rohölmärkte weiter deutlich nach oben. Am Montagmorgen notiert die europäische Referenzsorte Brent bei knapp 116 US-Dollar je Barrel, während die US-Sorte WTI die Marke von 101 US-Dollar je Barrel überschritten hat. Wer aktuell Heizöl bestellen möchte, muss in Hamburg mit Aufschlägen von fast 10 Euro pro 100 Liter gegenüber dem vergangenen Freitag rechnen – ein deutlicher Sprung, der die angespannte Versorgungslage widerspiegelt. Hintergrund der Preisentwicklung ist die massive Ausweitung des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran, der Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen hatte und sich inzwischen über weite Teile der Region erstreckt. Erstmals seit Kriegsbeginn wurden am Wochenende Angriffe aus dem Jemen auf Israel gemeldet, gleichzeitig feuerte der Iran mehrere Raketenwellen auf israelisches Gebiet ab. Analysten sehen kaum noch Aussichten auf eine baldige Verhandlungslösung und rechnen stattdessen mit einer weiteren Verschärfung der Kampfhandlungen, was als deutlich preistreibendes Signal für die Ölmärkte gewertet wird. Besonders besorgniserregend für den globalen Energiemarkt und damit auch für den Heizölpreis in Hamburg ist die Tatsache, dass die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen fließt, faktisch blockiert ist. Saudi-Arabien leitet seine Rohölexporte bereits über den Hafen Yanbu am Roten Meer um, wobei dort zuletzt mehr als 4,6 Millionen Barrel pro Tag verschifft wurden. Experten einer großen internationalen Investmentbank warnen jedoch, dass sich der Konflikt mittlerweile auch auf das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab ausgedehnt habe – eine weitere zentrale Handelsroute für Rohöl und Ölprodukte. Sollten auch die Exporte über Yanbu gestört werden, bliebe als Alternative nur noch die Pipeline durch Ägypten ans Mittelmeer. Am Wochenende wurde zudem ein Ölterminal im Oman beschädigt, obwohl parallel Bemühungen um Waffenstillstandsgespräche liefen. Diplomaten aus der Region versuchen derzeit, Verhandlungen zwischen Washington und Teheran anzustoßen, doch der Iran erklärte sich gleichzeitig bereit, auf einen möglichen Bodenangriff zu reagieren. Die Sorte Brent verzeichnet in diesem Monat einen Anstieg von fast 60 Prozent – der stärkste Monatsanstieg in der Geschichte, der sogar die Preissprünge während des Golfkriegs 1990 übertrifft. Für Verbraucher bedeutet das: Wer über eine Heizölbestellung nachdenkt, sollte die Heizölpreise aufmerksam verfolgen, denn eine Entspannung der Lage ist derzeit nicht in Sicht.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Iran lehnt US-Friedensplan ab; Trump spricht von mögl. Bodenoffensive
+ Trump und Iran drohen sich gegenseitig mit Zerstörung von Energieinfrastruktur
+ Rußlands Ölexport um rund 40% eingebrochen
+ Trump entsendet Bodentruppen in den persischen Golf
+ Strasse von Hormus ist blockiert; globale Ölproduktion bricht um 10% ein
+ Iran will keinen Liter Öl mehr aus dem Nahen Osten fließen lassen
+ J.P. Morgan hält Ölpreisanstieg auf bis zu 200 US-Dollar je Barrel für möglich

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
- USA lockern Öl-Sanktionen gegen Rußland und sogar Iran
- Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel an strategischen Ölreserven frei

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
30.03.26 € 154,10 pro 100 Ltr. € 4.623,- für 3.000 Ltr. € +3,69 pro 100 Ltr. € 115,52 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
23.03.26 - Die angespannte politische Lage am Persischen Golf hat Analysten dazu veranlasst ihre Prognosen für die globalen Energiekosten drastisch nach oben zu korrigieren. Experten der namhaften Investmentbank Goldman Sachs rechnen für das laufende Jahr nun mit einem Durchschnittspreis von 85 US-Dollar pro Barrel für die Sorte Brent während die Sorte West Texas Intermediate voraussichtlich bei etwa 79 US-Dollar liegen wird. Dies stellt eine deutliche Erhöhung gegenüber den vorherigen Schätzungen dar die noch bei 77 beziehungsweise 72 US-Dollar je Fass lagen. Hintergrund dieser Preissprünge ist ein Ultimatum der US-Regierung das eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus fordert wobei bei Nichterfüllung innerhalb von 48 Stunden mit massiven militärischen Reaktionen gegen die dortige Infrastruktur gedroht wird. Die Gegenseite hat ihrerseits mit Vergeltungsschlägen gegen Energieanlagen von Verbündeten gedroht was die weltweite Versorgungssicherheit gefährdet. Da derzeit rund ein Fünftel der globalen Ölströme blockiert sind befürchten Fachleute einen massiven Angebotsschock bei dem in der Spitze bis zu 17 Millionen Barrel täglich fehlen könnten. Während einige Marktbeobachter von einer rund sechswöchigen Unterbrechung mit anschließender Erholung ausgehen warnen andere vor einer deutlich längeren Krise. Diese internationale Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf lokale Endverbraucher und lässt die Heizölpreise steigen. Wer derzeit den Heizölpreis Hamburg verfolgt muss feststellen dass die globale Verknappung und die geopolitischen Risiken das Heizen mit Heizöl erheblich verteuern da die Märkte nun die strukturelle Abhängigkeit von der Produktion im Nahen Osten neu bewerten müssen.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.