Heizölpreise fallen in Hamburg am 01.04.2026 um € -5,59 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 155,29 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Mittwoch um EUR -5,59 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 155,29 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.659,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Wer aktuell Heizöl bestellen möchte, beobachtet die internationalen Ölmärkte mit Spannung, denn die geopolitische Lage rund um den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran sorgt für heftige Kursschwankungen. Am Mittwoch notierten beide Referenzsorten deutlich schwächer: Brent fiel unter 104 US-Dollar je Barrel, WTI gab auf rund 100 US-Dollar je Barrel nach. Auslöser waren Äußerungen des US-Präsidenten, der in Aussicht stellte, die militärische Auseinandersetzung könne in wenigen Wochen enden - selbst ohne formale Einigung mit Teheran. Schon am Vortag hatten unbestätigte Meldungen über eine mögliche Verhandlungsbereitschaft der iranischen Seite die Brent-Futures um mehr als 3 US-Dollar gedrückt. Trotz dieser Entspannungssignale bleiben Experten skeptisch. Solange es keine greifbaren diplomatischen Fortschritte gebe und weiterhin Angriffe auf die Schifffahrt stattfänden, sei das Risiko weiterer Angebotsverknappungen hoch, warnen Marktbeobachter. Ein zentrales Problem ist dabei die seit Wochen blockierte Straße von Hormus, durch die im Normalfall etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels fließt. Selbst nach einer möglichen Wiedereröffnung dürfte es Experten zufolge Wochen dauern, bis sich der aufgestaute Schiffsverkehr normalisiert und die Lieferketten wieder reibungslos funktionieren. Die Folgen der Blockade zeigen sich bereits in harten Zahlen: Innerhalb der OPEC sank die tägliche Fördermenge im März drastisch um rund 7,3 Millionen Barrel gegenüber dem Vormonat, da mangels Transportkapazität die Lagerstätten vollgelaufen waren. Unabhängig davon verzeichneten auch die Vereinigten Staaten zu Jahresbeginn einen kräftigen Produktionsrückgang, weil ein schwerer Wintersturm im Januar zahlreiche Förderanlagen lahmlegte. Branchenkenner rechnen zudem damit, dass Saudi-Arabien seine Verkaufspreise für asiatische Abnehmer im Mai auf ein historisches Hoch schrauben könnte, da Rohöl aus der Golfregion durch die Lieferengpässe so teuer geworden ist wie nie zuvor. Für Verbraucher in Deutschland bedeutet das volatile Marktumfeld weiterhin Unsicherheit bei den Heizölpreisen. Immerhin gibt es heute einen kleinen Lichtblick: Die Heizölpreise sinken im Vergleich zum Vortag um einige Euro. Auch beim Heizölpreis in Hamburg ist eine leichte Entspannung erkennbar, wobei regionale Preisunterschiede wie gewohnt bestehen bleiben. Dennoch empfehlen Fachleute, die weitere Entwicklung genau im Blick zu behalten, denn ohne eine belastbare politische Lösung im Nahen Osten bleibt die Gefahr erneut anziehender Heizölpreise bestehen.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Iran lehnt US-Friedensplan ab; Trump spricht von mögl. Bodenoffensive
+ Iranische Rakete trifft katarischen Öltanker
+ Trump und Iran drohen sich gegenseitig mit Zerstörung von Energieinfrastruktur
+ Rußlands Ölexport um rund 40% eingebrochen
+ Trump entsendet Bodentruppen in den persischen Golf
+ Strasse von Hormus ist blockiert; globale Ölproduktion bricht um 10% ein
+ Iran will keinen Liter Öl mehr aus dem Nahen Osten fließen lassen
+ J.P. Morgan hält Ölpreisanstieg auf bis zu 200 US-Dollar je Barrel für möglich
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Trump stellt erneut Ende der Kriegshandlungen in “ein paar Wochen” in Aussicht
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
- USA lockern Öl-Sanktionen gegen Rußland und sogar Iran
- Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel an strategischen Ölreserven frei
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 01.04.26 | € 155,29 pro 100 Ltr. | € 4.659,- für 3.000 Ltr. | € -5,59 pro 100 Ltr. | € 116,47 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
23.03.26 - Die angespannte politische Lage am Persischen Golf hat Analysten dazu veranlasst ihre Prognosen für die globalen Energiekosten drastisch nach oben zu korrigieren. Experten der namhaften Investmentbank Goldman Sachs rechnen für das laufende Jahr nun mit einem Durchschnittspreis von 85 US-Dollar pro Barrel für die Sorte Brent während die Sorte West Texas Intermediate voraussichtlich bei etwa 79 US-Dollar liegen wird. Dies stellt eine deutliche Erhöhung gegenüber den vorherigen Schätzungen dar die noch bei 77 beziehungsweise 72 US-Dollar je Fass lagen. Hintergrund dieser Preissprünge ist ein Ultimatum der US-Regierung das eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus fordert wobei bei Nichterfüllung innerhalb von 48 Stunden mit massiven militärischen Reaktionen gegen die dortige Infrastruktur gedroht wird. Die Gegenseite hat ihrerseits mit Vergeltungsschlägen gegen Energieanlagen von Verbündeten gedroht was die weltweite Versorgungssicherheit gefährdet. Da derzeit rund ein Fünftel der globalen Ölströme blockiert sind befürchten Fachleute einen massiven Angebotsschock bei dem in der Spitze bis zu 17 Millionen Barrel täglich fehlen könnten. Während einige Marktbeobachter von einer rund sechswöchigen Unterbrechung mit anschließender Erholung ausgehen warnen andere vor einer deutlich längeren Krise. Diese internationale Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf lokale Endverbraucher und lässt die Heizölpreise steigen. Wer derzeit den Heizölpreis Hamburg verfolgt muss feststellen dass die globale Verknappung und die geopolitischen Risiken das Heizen mit Heizöl erheblich verteuern da die Märkte nun die strukturelle Abhängigkeit von der Produktion im Nahen Osten neu bewerten müssen.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
