Heizölpreise steigen in Hamburg am 02.04.2026 um € +14,88 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 170,17 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Donnerstag um EUR +14,88 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 170,17 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 5.105,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Sorge vor anhaltenden Versorgungsengpässen am Ölmarkt hat die Rohölpreise am Donnerstag deutlich nach oben getrieben. Die Nordseesorte Brent notierte bei rund 109 US-Dollar je Barrel, während die US-Referenzsorte WTI auf etwa 113 US-Dollar kletterte - jeweils die höchsten Stände seit dem 9. März. In absoluten Zahlen handelt es sich um den kräftigsten Preisanstieg seit dem Jahr 2020. Allerdings liegen beide Sorten noch unterhalb der bisherigen Konflikt-Höchstmarken von knapp 120 US-Dollar, die zuvor erreicht worden waren. Auslöser der jüngsten Aufwärtsbewegung waren Äußerungen des US-Präsidenten, wonach die militärischen Operationen gegen den Iran in den kommenden Wochen mit großer Härte fortgesetzt würden. Marktanalysten zeigten sich beunruhigt darüber, dass in den Aussagen keinerlei Hinweise auf diplomatische Bemühungen oder eine mögliche Waffenruhe zu erkennen waren. Sollten sich die Spannungen weiter verschärfen oder die Risiken für die Schifffahrt zunehmen, könnten die Ölpreise nach Einschätzung von Experten neue Höchststände erreichen, da der Markt mögliche Lieferausfälle zunehmend einpreise. Parallel dazu bemüht sich Großbritannien auf diplomatischer Ebene um eine Lösung für die Blockade der Straße von Hormus und hat rund 40 Staaten zu einer virtuellen Konferenz eingeladen - die USA nehmen an diesem Treffen allerdings nicht teil. Bereits jetzt meiden einige Marktteilnehmer Geschäfte auf Basis des Dubai-Benchmarks, der üblicherweise für die Bewertung von etwa einem Fünftel des weltweiten Rohölangebots herangezogen wird, da Häfen innerhalb der Meerenge derzeit nicht angesteuert werden können. Die OPEC+ dürfte am Sonntag über eine weitere Erhöhung der Fördermenge beraten, um bei einer Wiedereröffnung der Wasserstraße rasch zusätzliche Mengen bereitstellen zu können - kurzfristig dürfte dies das tatsächliche Angebot jedoch kaum spürbar steigern. Zusätzlich belasten ukrainische Angriffe auf russische Hafeninfrastruktur, Pipelines und Raffinerien die globale Versorgungslage. Experten beziffern den dadurch bedingten Rückgang der russischen Exportkapazität auf rund eine Million Barrel pro Tag, was einem Fünftel der Gesamtkapazität entspricht und baldige Produktionskürzungen wahrscheinlich macht. Der Chef der Internationalen Energieagentur warnte zudem davor, dass die Lieferengpässe ab April auch die europäische Wirtschaft spürbar treffen werden, nachdem die Region bislang durch bereits vor Kriegsbeginn geschlossene Lieferverträge geschützt war. Die Heizölpreise reagieren unmittelbar auf diese Entwicklungen. Wer aktuell in Hamburg Heizöl bestellen möchte, muss mit Rekordniveau rechnen, da der Heizölpreis in Hamburg und ganz Deutschland vor dem Osterwochenende drastisch angezogen hat. Verbraucher sollten die Entwicklung der Heizölpreise aufmerksam verfolgen, auch wenn kurzfristig kaum Entspannung in Sicht ist.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Trump hält Rede und spricht von weiterer Eskalation
+ Iran lehnt US-Friedensplan ab; Trump spricht von mögl. Bodenoffensive
+ Iranische Rakete trifft katarischen Öltanker
+ Trump und Iran drohen sich gegenseitig mit Zerstörung von Energieinfrastruktur
+ OPEC-Ölproduktion um rund 40% eingebrochen
+ Rußlands Ölexport um rund 40% eingebrochen
+ Trump entsendet Bodentruppen in den persischen Golf
+ Strasse von Hormus ist blockiert
+ Iran will keinen Liter Öl mehr aus dem Nahen Osten fließen lassen
+ J.P. Morgan hält Ölpreisanstieg auf bis zu 200 US-Dollar je Barrel für möglich

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Trump stellt erneut Ende der Kriegshandlungen in “ein paar Wochen” in Aussicht
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
- USA lockern Öl-Sanktionen gegen Rußland und sogar Iran
- Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel an strategischen Ölreserven frei

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
02.04.26 € 170,17 pro 100 Ltr. € 5.105,- für 3.000 Ltr. € +14,88 pro 100 Ltr. € 117,06 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
23.03.26 - Die angespannte politische Lage am Persischen Golf hat Analysten dazu veranlasst ihre Prognosen für die globalen Energiekosten drastisch nach oben zu korrigieren. Experten der namhaften Investmentbank Goldman Sachs rechnen für das laufende Jahr nun mit einem Durchschnittspreis von 85 US-Dollar pro Barrel für die Sorte Brent während die Sorte West Texas Intermediate voraussichtlich bei etwa 79 US-Dollar liegen wird. Dies stellt eine deutliche Erhöhung gegenüber den vorherigen Schätzungen dar die noch bei 77 beziehungsweise 72 US-Dollar je Fass lagen. Hintergrund dieser Preissprünge ist ein Ultimatum der US-Regierung das eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus fordert wobei bei Nichterfüllung innerhalb von 48 Stunden mit massiven militärischen Reaktionen gegen die dortige Infrastruktur gedroht wird. Die Gegenseite hat ihrerseits mit Vergeltungsschlägen gegen Energieanlagen von Verbündeten gedroht was die weltweite Versorgungssicherheit gefährdet. Da derzeit rund ein Fünftel der globalen Ölströme blockiert sind befürchten Fachleute einen massiven Angebotsschock bei dem in der Spitze bis zu 17 Millionen Barrel täglich fehlen könnten. Während einige Marktbeobachter von einer rund sechswöchigen Unterbrechung mit anschließender Erholung ausgehen warnen andere vor einer deutlich längeren Krise. Diese internationale Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf lokale Endverbraucher und lässt die Heizölpreise steigen. Wer derzeit den Heizölpreis Hamburg verfolgt muss feststellen dass die globale Verknappung und die geopolitischen Risiken das Heizen mit Heizöl erheblich verteuern da die Märkte nun die strukturelle Abhängigkeit von der Produktion im Nahen Osten neu bewerten müssen.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.