Heizölpreise fällt in Hamburg am 20.05.2026 um € -0,95 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 140,78 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Mittwoch um EUR -0,95 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 140,78 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.223,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am Mittwoch zeigt sich an den internationalen Rohölmärkten eine leichte Entspannung, von der auch die Heizölpreise in Hamburg profitieren und heute moderat nachgeben. Die Nordseesorte Brent notiert unterhalb der Marke von 109 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Referenzsorte WTI auf rund 102 US-Dollar zurückgefallen ist. Auslöser dieser Bewegung sind erneute Äußerungen des US-Präsidenten, wonach der bewaffnete Konflikt mit dem Iran sehr rasch beendet werden könne. Gleichzeitig bleibt die Stimmung an den Märkten jedoch angespannt, da auch von möglichen weiteren Militärschlägen gegen den Iran die Rede war und ein bereits geplanter Angriffsbefehl nach Aussagen aus Washington zuletzt nur um eine knappe Stunde verschoben worden sei. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass selbst im Falle einer diplomatischen Einigung die Ölförderung und die Lieferketten nicht unmittelbar auf das Niveau vor Kriegsbeginn zurückkehren dürften, weshalb beim Rohölpreis weiterhin Spielraum nach oben bestehe. So rechnen Analysten einer großen US-Investmentbank kurzfristig mit einem Anstieg der Brent-Notierung auf rund 120 US-Dollar je Barrel und halten das Risiko einer länger anhaltenden Versorgungsstörung derzeit für am Markt nicht angemessen eingepreist. In einem Extremszenario, in dem die Straße von Hormus bis zum Jahresende weitgehend gesperrt bliebe, schließen andere Experten sogar Notierungen in der Nähe von 200 US-Dollar nicht aus. Aus der strategisch wichtigen Meerenge liefen am Mittwoch zwei Supertanker aus, ein dritter ist nach mehr als zweimonatiger Wartezeit mit etwa 6 Mio. Barrel Rohöl an Bord ebenfalls auf dem Weg nach draußen. Insgesamt liegt der Schiffsverkehr durch die Straße aber weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau, das bei rund 130 Passagen pro Tag lag. Zusätzlich preistreibend wirkt mittelfristig, dass die US-Rohöllagerbestände laut Branchendaten in der vergangenen Woche bereits die fünfte Woche in Folge gesunken sind. Für Verbraucher in der Hansestadt bedeutet die aktuelle Marktlage zwar, dass der Heizölpreis in Hamburg heute eine kurze Verschnaufpause einlegt, angesichts der weiterhin fragilen Versorgungslage und der genannten Aufwärtsrisiken empfiehlt sich beim Heizöl jedoch ein wachsamer Blick auf die Preisentwicklung. Wer einen Vergleich der Heizölpreise verschiedener Anbieter nutzt und über eine Teilbevorratung nachdenkt, kann sich besser gegen mögliche neue Preisschübe absichern.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Abnahme Lagerbeständen in den USA
+ Bullishe Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
18.05.26 € 142,91 pro 100 Ltr. € 4.288,- für 3.000 Ltr. € +2,38 pro 100 Ltr. € 127,90 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.