Heizölpreise steigt in Hamburg am 18.05.2026 um € +2,38 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 142,92 pro 100 Ltr.
/Aktuelle Lieferzeit: 3-5 Werktage
Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Montag um EUR +2,38 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 142,92 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.288,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Der Rohölmarkt zeigte sich zum Wochenauftakt bemerkenswert stabil, obwohl die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter zunehmen. Die Nordseesorte Brent notierte am Montag bei rund 109 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte WTI bei etwa 105 US-Dollar je Barrel gehandelt wurde. Auslöser für das anhaltend hohe Preisniveau war zuletzt eine Reihe sicherheitspolitischer Vorfälle in der Golfregion, darunter ein Drohnenangriff auf das Kernkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie ein vereitelter Angriff auf saudisches Hoheitsgebiet. Nach Angaben emiratischer Stellen wird derzeit ermittelt, von welcher Seite die Attacke auf das Kernkraftwerk ausging; die Behörden sprachen von einem terroristischen Akt und behielten sich Vergeltungsmaßnahmen ausdrücklich vor. Saudi-Arabien wiederum gab an, drei Drohnen abgefangen zu haben, die aus dem irakischen Luftraum eingedrungen seien, und kündigte ebenfalls operative Gegenmaßnahmen an, sollten weitere Souveränitätsverletzungen erfolgen. Analysten verweisen darauf, dass durch die Lage rund um eine der wichtigsten Seestraßen der Welt etwa eine Milliarde Barrel Öl faktisch blockiert seien; bereits in der Vorwoche hatte sich diese Entwicklung in einem deutlichen Preissprung niedergeschlagen, als WTI binnen weniger Tage rund 10 US-Dollar zulegte. Die scharfe Rhetorik zwischen Washington und Teheran sowie die fortgesetzten Übergriffe auf Förderanlagen und Handelsschiffe in der Region halten die Märkte weiter in Atem. Hinzu kommt die jüngste Verschärfung der amerikanischen Russland-Politik: Am Wochenende ließ die US-Regierung eine Ausnahmeregelung auslaufen, die zuvor Drittstaaten wie Indien den Bezug russischen Seeöls erlaubt hatte. Bemühungen auf höchster diplomatischer Ebene zwischen den USA und China brachten zudem keine Entspannung, denn Peking signalisierte keine Bereitschaft, im Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran vermittelnd einzugreifen. Berichten zufolge will sich die amerikanische Führung in dieser Woche mit ihren Sicherheitsberatern über mögliche militärische Optionen austauschen, was an den Energiemärkten zusätzliche Nervosität auslöst. Für Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese Gemengelage konkret, dass die Heizölpreise heute leicht zulegen und sich der Heizölpreis Hamburg etwas fester präsentiert. Wer in den kommenden Wochen Heizöl bevorraten möchte, sollte die Heizölpreise aufmerksam vergleichen und gegebenenfalls eine Teilbefüllung des Tanks in Erwägung ziehen, um sich angesichts der unsicheren Marktlage nicht das gesamte benötigte Volumen zu möglicherweise weiter steigenden Konditionen sichern zu müssen.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Iran greift mit Drohnen VAE und Saudi-Arabien an
+ Bullishe Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC
+ Trump droht dem Iran erneut
+ Iran verlangt Reparationszahlungen von den USA
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 18.05.26 | € 142,91 pro 100 Ltr. | € 4.288,- für 3.000 Ltr. | € +2,38 pro 100 Ltr. | € 127,90 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
〰️
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
