Heizölpreise fallen in Hamburg am 26.05.2026 um € -5,47 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 131,74 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Dienstag um EUR -5,47 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 131,74 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.952,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Neue militärische Spannungen im Nahen Osten haben den Rohölmarkt am Dienstag erneut in Bewegung gebracht und damit auch die Aussichten für die hiesigen Heizölpreise beeinflusst. Nachdem das US-Militär nach eigenen Angaben Verteidigungsschläge im Süden des Iran ausgeführt hatte, kletterte die Nordseesorte Brent auf rund 100 Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte West Texas Intermediate auf knapp unter 94 Dollar je Barrel nachgab; einen regulären Schlusskurs hatte es für WTI am Montag wegen des US-Feiertags Memorial Day nicht gegeben. Auslöser der Verunsicherung an den Märkten ist die weiter offene Frage, ob rasch ein Abkommen zustande kommt, das den Krieg beendet und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder freigibt. Trotz dieser angespannten Weltlage zeigt sich der Heizölpreis in Hamburg heute verbraucherfreundlich, denn die Heizölpreise machen vor Ort einen Satz nach unten und entlasten Käuferinnen und Käufer in der Hansestadt zumindest kurzfristig. Wie es mittelfristig mit dem Heizöl weitergeht, hängt jedoch stark vom Verlauf der Verhandlungen ab. Der US-Außenminister dämpfte die Hoffnungen auf ein schnelles Kriegsende und erklärte, der Abschluss einer Vereinbarung mit dem Iran könne noch einige Tage in Anspruch nehmen. Beide Seiten berichteten zwar von Fortschritten bei einer Absichtserklärung, die die Kämpfe stoppen und den Unterhändlern 60 Tage Zeit für ein endgültiges Abkommen einräumen soll; die jüngsten Gespräche fanden in Doha statt, wo der iranische Chefunterhändler und der Außenminister mit dem katarischen Regierungschef zusammenkamen. Der amerikanische Präsident bekräftigte zugleich seine Forderung, der Iran müsse sein angereichertes Uran herausgeben, damit es vernichtet werden könne. Seit Beginn des inzwischen rund drei Monate andauernden Krieges hat Teheran nahezu die gesamte nicht-iranische Schifffahrt durch die Straße von Hormus zum Erliegen gebracht und damit etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggasmengen blockiert. Einem Bericht zufolge könnte der Iran im Zuge einer Einigung die Seeminen innerhalb von 30 Tagen räumen, sodass Schiffe aller Länder die Meerenge danach wieder sicher passieren könnten; auch die Erhebung von Durchfahrtsgebühren solle dann enden. Fachleute mahnen dennoch zur Vorsicht und verweisen darauf, dass wichtige Details eines möglichen Abkommens noch fehlen, während die Spannungen in der Region erneut zunehmen und die Durchfahrt weiterhin eingeschränkt bleibt. Selbst bei einer Einigung dürfte sich die Meerenge nach Einschätzung von Experten nur schrittweise öffnen, sodass sich das derzeit knappe Angebot erst über Monate normalisieren könnte. Andere Beobachter erinnern zudem daran, dass eine Vereinbarung auch in letzter Minute noch scheitern könnte, so wie bereits bei fünf vorangegangenen Anläufen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in der Hansestadt bedeutet das, dass der aktuelle Rückgang beim Heizölpreis in Hamburg eine günstige Gelegenheit zur Bevorratung sein kann, der Markt aber genau im Auge behalten werden sollte. Da der Rohölpreis stark von den geopolitischen Entwicklungen abhängt, können die Heizölpreise je nach Ausgang der Verhandlungen ebenso schnell wieder anziehen. Ein Vergleich mehrerer Anbieter und eine zügige Bestellung an Tagen mit niedrigem Heizölpreis können sich für Hamburger Haushalte daher besonders lohnen.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ USAgreifen erneut Iran an
+ Ölreserven nehmen drastisch ab
+ Bullishe Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- USA und Iran führen weiter Friedensverhandlungen
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 26.05.26 | € 131,74 pro 100 Ltr. | € 3.952,- für 3.000 Ltr. | € -5,47 pro 100 Ltr. | € 128,43 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
