Heizölpreise steigen in Hamburg am 28.05.2026 um € +0,83 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 130,07 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Donnerstag um EUR +0,83 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 130,07 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.902,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Rohölmärkte haben am Donnerstag eine deutliche Aufwärtsbewegung gezeigt, nachdem aus dem Iran gemeldet wurde, dass die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt der USA ins Visier genommen hätten. Hintergrund dieser Eskalation soll ein vorangegangener amerikanischer Militärschlag in der Hafenstadt Bandar Abbas sein, womit sich die ohnehin angespannte Lage am Persischen Golf weiter zugespitzt hat. Die Nordseesorte Brent kletterte in der Folge auf rund 96 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte WTI bei etwa 90 US-Dollar je Barrel notierte. Bemerkenswert ist dabei die rasche Kehrtwende am Markt, denn beide Referenzsorten waren in der vorangegangenen Sitzung noch um mehr als 5 Prozent eingebrochen und hatten ein Monatstief erreicht. Auslöser dieses kurzzeitigen Rückgangs waren Spekulationen über eine mögliche Verständigung zwischen Washington und Teheran, die den Konflikt beenden und eine ungestörte Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder ermöglichen könnte. Diese Hoffnung wurde jedoch zunichte gemacht, als der US-Präsident entsprechende Berichte über eine bevorstehende Einigung zurückwies und kurz darauf die militärische Konfrontation eine neue Stufe erreichte. Nach Angaben aus Washingtoner Regierungskreisen hatte die US-Armee zuvor eine iranische Drohnenoperation in der Nähe der strategisch bedeutsamen Meerenge angegriffen. Analysten sehen in dem wechselseitigen Schlagabtausch inzwischen ein Element der diplomatischen Verhandlungsführung und gehen davon aus, dass die Preise zunächst schwanken werden, solange die Aussicht auf ein Abkommen besteht. Sie verweisen jedoch darauf, dass weltweit mehr als eine Milliarde Barrel Rohöl von einer freien Passage durch die Meerenge abhängen und ein Versorgungsengpass den Markt früher oder später spürbar treffen dürfte. Erste Anzeichen einer Verunsicherung im Schiffsverkehr lassen sich bereits beobachten, denn nach Auswertungen von Schiffsdaten verließen in dieser Woche zwei Supertanker sowie ein Flüssiggastanker die Straße von Hormus mit abgeschalteten Transpondern und nahmen Kurs auf Indien und China. Auch die Lagerbestände in den Vereinigten Staaten geben weiteren Anlass zur Sorge, denn die kommerziellen Rohölvorräte sind nach Branchenangaben in der vergangenen Woche um rund 2,8 Millionen Barrel geschrumpft und damit bereits die sechste Woche in Folge rückläufig. Die offiziellen Bestandsdaten der zuständigen amerikanischen Energiebehörde werden in diesem Turnus erst am Donnerstag erwartet, da der Feiertag am Montag den üblichen Veröffentlichungsrhythmus verschoben hat. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese Gemengelage, dass die Heizölpreise weiter unter Aufwärtsdruck stehen dürften, denn die Notierungen am Rohölmarkt schlagen mit zeitlicher Verzögerung auf die hiesigen Heizölpreise durch. Bereits heute zeigt sich der Heizölpreis in Hamburg etwas fester als am Vortag, und angesichts der ungelösten geopolitischen Risiken sowie der schrumpfenden Lagerreserven sollten Käufer von Heizöl die Marktentwicklung aufmerksam verfolgen, um günstige Zeitfenster für eine Bestellung nicht zu verpassen.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ USA& Iran verhandeln mit militärisch durch Luftschläge
+ Ölreserven nehmen drastisch ab
+ Bullishe Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- USA und Iran führen weiter Friedensverhandlungen
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 28.05.26 | € 130,07 pro 100 Ltr. | € 3.902,- für 3.000 Ltr. | € +0,83 pro 100 Ltr. | € 128,45 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
