Heizölpreise fallen in Hamburg am 29.05.2026 um € -2,62 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 127,45 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Freitag um EUR -2,62 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 127,45 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.824,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Rohölpreise standen zum Wochenschluss unter Druck und steuerten auf den stärksten Wochenrückgang seit Anfang April zu, nachdem Berichte über eine mögliche Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und Iran die Märkte bewegten. Brent-Rohöl notierte bei rund 92 Dollar je Barrel, während die amerikanische Referenzsorte WTI auf etwa 87 Dollar zurückfiel. Analysten wiesen darauf hin, dass der Preisrückgang möglicherweise dazu führe, dass einige Marktteilnehmer ihre Kaufpositionen aufgelöst hätten. Gleichzeitig betonten Experten, dass der Markt trotz weiter eingeschränkter Öldurchflüsse durch die Straße von Hormus und sinkender Lagerbestände seinen Fokus auf eine mögliche diplomatische Einigung gerichtet habe. Den USA und Iran soll es nach Angaben von Insidern am Donnerstag gelungen sein, eine Vereinbarung zur Verlängerung der Waffenruhe und zur Aufhebung der Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus zu erzielen, wenngleich weder die amerikanische Seite eine endgültige Bestätigung lieferte noch iranische Staatsmedien die Einigung als abgeschlossen bezeichneten. Die Ölpreise hatten in den vergangenen Handelssitzungen erheblich geschwankt, mit Ausschlägen von bis zu 6 Dollar bei beiden Referenzsorten, ausgelöst durch widersprüchliche Signale über ein mögliches Kriegsende und eine potenzielle Wiedereröffnung der Meerenge, durch die vor dem Konflikt rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggasangebots transportiert worden war. Das Schiffsaufkommen in diesem strategisch wichtigen Seeweg liegt weiterhin weit unter dem Niveau vor Ausbruch der Spannungen. Experten zufolge würde eine Wiedereröffnung der Straße zwar kurzfristige Erleichterung für die Ölmärkte bringen, eine vollständige Normalisierung sei jedoch noch ungewiss. Deutlich spürbar sind die Folgen der Lieferunterbrechungen bereits in Asien: Japan, das in hohem Maße auf Rohöl aus dem Nahen Osten angewiesen ist, verzeichnete im vergangenen Monat einen Rückgang der Rohölimporte um rund 66 Prozent im Jahresvergleich. Hinzu kamen neue Lagerdaten aus den USA, wo die Bestände an Rohöl, Benzin und Destillaten in der vergangenen Woche sanken, während die Exporte um 1,2 Millionen Barrel pro Tag auf 4,4 Millionen Barrel täglich zurückgingen. Für Verbraucher in Hamburg, die Heizöl kaufen möchten, bedeutet die aktuelle Marktlage eine leichte Entspannung: Die Heizölpreise in Hamburg geben heute nach, was kurzfristig günstige Bedingungen für Teilbefüllungen schafft, auch wenn die weitere Entwicklung der Heizölpreise angesichts der ungelösten geopolitischen Lage schwer vorherzusagen bleibt.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ USA & Iran verhandeln mit militärisch durch Luftschläge
+ Bullishe Lagerbestandsdaten in den USA geem. DOE
+ Bullishe Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Friedensabkommen zwischen USA und Iran in Reichweite?
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- USA und Iran führen weiter Friedensverhandlungen

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
28.05.26 € 130,07 pro 100 Ltr. € 3.902,- für 3.000 Ltr. € +0,83 pro 100 Ltr. € 128,45 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.