Heizölpreise steigen in Hamburg am 08.05.2026 um € +3,57 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 141,73 pro 100 Ltr.
/Aktuelle Lieferzeit: 3-5 Werktage
Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Freitag um EUR +3,57 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 141,73 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.252,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Die Rohölpreise haben am Freitag deutlich angezogen, nachdem zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran neue Kampfhandlungen ausgebrochen sind. Damit gerät die ohnehin brüchige Waffenruhe in Gefahr, und auch die zuletzt aufgekeimte Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Transitrouten für Erdöl und Flüssigerdgas, ist erneut gedämpft worden. Die Nordseesorte Brent kletterte über die Marke von 101 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Referenzsorte WTI bei mehr als 95 US-Dollar je Barrel notierte. Mit dem aktuellen Preisanstieg endet eine dreitägige Phase nachgebender Notierungen, die durch Berichte über mögliche Fortschritte bei einem Friedensabkommen ausgelöst worden war. Eine solche Vereinbarung hätte zwar die Gefechte beenden, die strittige Frage des iranischen Atomprogramms aber zunächst ausgeklammert. Marktbeobachter sprechen inzwischen von einer Phase, in der sich die Preisbildung kaum noch an einer nüchternen Einschätzung des Kriegsverlaufs oder an der tatsächlichen Lage in der Straße von Hormus orientiere. Vielmehr werde der Markt zunehmend von politischen Wortmeldungen getrieben, deren Tragfähigkeit wiederholt überschätzt werde. Auslöser des jüngsten Auftriebs waren Vorwürfe aus Teheran, Washington habe die seit rund einem Monat geltende Feuerpause gebrochen. Die amerikanische Seite stellt ihre Angriffe dagegen als Vergeltung dar, nachdem iranische Kräfte am Donnerstag Marineschiffe der US-Streitkräfte in der Meerenge unter Beschuss genommen hätten. Aus iranischer Darstellung wiederum waren ein Öltanker, ein weiteres Schiff sowie zivile Ziele in der Straße von Hormus und auf dem Festland Ziel der amerikanischen Schläge. Trotz der erneuten Gefechte erklärte die US-Regierung am späten Donnerstag, die Waffenruhe habe weiter Bestand. Analysten kritisieren, die Aussicht auf eine Entspannung werde von politischer Seite zu optimistisch gezeichnet, und die Märkte folgten dieser Lesart immer wieder bereitwillig, auch wenn die anschließende Erholung jedes Mal nur zögerlich und unvollständig verlaufe. Im Hintergrund wartet Washington nach wie vor auf eine iranische Antwort auf den jüngsten Vermittlungsvorschlag, der zentrale Streitpunkte wie die Wiederöffnung der Straße von Hormus weitgehend aussparte. Vor Kriegsbeginn Ende Februar wurde rund ein Fünftel der weltweit gehandelten Öl- und Flüssiggasmengen durch diese Meerenge verschifft, was ihre Bedeutung für die globale Versorgungslage unterstreicht. Auf der Angebotsseite bleibt die Lage nach Einschätzung von Experten angespannt. Zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgt eine Untersuchung der amerikanischen Aufsichtsbehörde für den Terminhandel, die Ölgeschäfte im Volumen von rund 7 Milliarden US-Dollar prüft, die unmittelbar vor wichtigen politischen Ankündigungen zum Iran-Konflikt platziert worden waren. Berichten zufolge handelte es sich überwiegend um Leerverkäufe an den Börsen ICE und CME, also um Wetten auf fallende Notierungen, die jeweils kurz vor offiziellen Verlautbarungen über verschobene Angriffe, die Waffenruhe oder andere Kurswechsel in der Iran-Politik abgeschlossen wurden. Für die Verbraucher hierzulande schlägt sich die unruhige Gemengelage unmittelbar nieder. Vor dem Wochenende ziehen die Heizölpreise in Hamburg spürbar an, und auch bundesweit zeigt der Markt für Heizöl eine festere Tendenz. Wer in den kommenden Tagen über eine Bestellung nachdenkt, sollte den Heizölpreis in Hamburg aufmerksam im Auge behalten, denn solange die geopolitischen Risiken am Rohölmarkt nicht abklingen, dürften die Heizölpreise weiterhin sensibel auf jede neue Meldung aus der Golfregion reagieren.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Brüchige Waffenruhe in Nahost;- Raketen fliegen
+ Iran äußert sich zurückhaltend zu möglichem Friedensabkommen
+ Strasse von Hormuz weiterhin für Schiffsverkehr blockiert
+ Knappe Lagerbestände in den USA
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Trump stellt Friedensabkommen mit dem Iran in Aussicht
- Bearishe Wachstumsprognose IWF für 2026
- OPEC+ will ab Mai zusätzlich 206 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 08.05.26 | € 141,73 pro 100 Ltr. | € 4.252,- für 3.000 Ltr. | € +3,57 pro 100 Ltr. | € 126,84 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
〰️
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
28.04.26 - Immer mehr Analysten und Marktbeobachter sehen sich gezwungen, ihre mittel- und längerfristigen Einschätzungen am Ölmarkt nach oben zu korrigieren, was auch die Heizölpreise in Hamburg in den Blick rückt. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, deren rasche Normalisierung zu Beginn des Krieges noch als Konsens galt. Wurde zunächst Mitte April als wahrscheinlicher Zeitpunkt für eine Wiederaufnahme der regulären Öltransporte genannt, so verschiebt sich dieser Horizont nun deutlich nach hinten, und auch eine niederländische Großbank passte ihre Vorhersagen heute entsprechend an und rechnet erst im Mai und Juni mit einer schrittweisen Erholung der Durchflüsse. Nach Einschätzung der Bank wird das Transportvolumen über weite Strecken des laufenden Jahres unterhalb des Vorkriegsniveaus verharren, was zugleich die Förderung in den Erzeugerländern am Persischen Golf ausbremst. Der gegenwärtig ausfallende Anteil am weltweiten Ölangebot wird auf rund 14 Millionen Barrel pro Tag beziffert, und Fachleute warnen, dass das Schadensausmaß mit jedem weiteren Tag ohne Verhandlungslösung weiter zunimmt. Für die Preisentwicklung skizzieren die Analysten drei mögliche Verläufe. Im als am wahrscheinlichsten geltenden Basisszenario kommt es zu einer langsamen Wiederaufnahme der Transporte, wodurch die Notierungen zwar erhöht bleiben, aber kein extremes Niveau erreichen. Brent wird in diesem Fall im zweiten Quartal bei rund 104 US-Dollar je Barrel gesehen, nachdem zuvor 96 US-Dollar veranschlagt worden waren. Im Schlussquartal soll die Notierung dann auf etwa 92 US-Dollar je Barrel zurückgehen, gegenüber zuvor 88 US-Dollar. Sollte die Unterbrechung dagegen dauerhaft bestehen bleiben, dürfte der Brent-Preis bis zum Jahresende kaum unter die Marke von 100 US-Dollar je Barrel rutschen. Für das zweite Quartal werden in diesem Szenario 116 US-Dollar je Barrel angesetzt, im dritten Quartal 112 US-Dollar und zum Jahresende noch 105 US-Dollar. Im Extremfall, sollte sich der Konflikt zusätzlich auf die saudischen Ausfuhren über das Rote Meer und die Lieferungen der Vereinigten Arabischen Emirate ausweiten, halten die Fachleute Notierungen von bis zu 150 US-Dollar je Barrel für denkbar. Für Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese revidierte Marktsicht, dass die Heizölpreise in Hamburg nach Erwartung der Branche auf absehbare Zeit erhöht bleiben dürften. Da der Heizölpreis dem Rohölpreis mit zeitlichem Versatz folgt, schlagen sich die nach oben angepassten Prognosen früher oder später auch beim Heizölpreis Hamburg nieder. Wer ohnehin Heizöl bestellen möchte, sollte günstige Tage konsequent nutzen, denn ein nachhaltiger Rückgang der Heizölpreise wird angesichts der ausbleibenden diplomatischen Lösung im Iran-Konflikt von Marktbeobachtern nicht erwartet. Sollte sich der Konflikt sogar weiter ausweiten, müssten Hamburger Haushalte mit deutlich kräftigeren Aufschlägen beim Heizöl rechnen, während selbst das mildeste der drei Szenarien lediglich eine moderate Entspannung bis zum Jahresende in Aussicht stellt.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
