Heizölpreise steigen in Hamburg am 13.05.2026 um € +1,79 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 140,30 pro 100 Ltr. (Kopie)
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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Mittwoch um EUR +1,79 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 142,33 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.270,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
In Hamburg notieren die Heizölpreise heute leicht fester als am Vortag, womit sich die jüngste Aufwärtstendenz am Rohölmarkt auch im hiesigen Endkundengeschäft niederschlägt. An den internationalen Börsen zeigten sich die Ölnotierungen am Mittwochnachmittag nahezu unverändert, während die Investoren die brüchige Waffenruhe im Nahen Osten beobachteten und zugleich auf das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen des amerikanischen Präsidenten und des chinesischen Staatschefs in Peking warteten. Die Nordseesorte Brent wurde dabei zu rund 108 US-Dollar je Barrel gehandelt, während die amerikanische Referenzsorte WTI knapp oberhalb der Marke von 102 US-Dollar je Barrel notierte. Seit dem Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar bewegen sich beide Benchmarks dauerhaft um die oder über der Hundert-Dollar-Schwelle, nachdem Teheran die für den globalen Öltransport entscheidende Straße von Hormus faktisch gesperrt hatte. Marktanalysten verweisen darauf, dass der Handel äußerst sensibel auf jede neue Meldung aus der Krisenregion reagiere und kräftige Kursausschläge weiterhin zu erwarten seien; eine weitere Eskalation oder konkrete Gefährdungen der Lieferströme könnten den Aufwärtsschub bei Brent wie WTI jederzeit erneut beschleunigen. Zusätzlichen Auftrieb verleiht den Notierungen der jüngste Bericht der Internationalen Energieagentur, wonach das globale Ölangebot in diesem Jahr nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken, weil der Krieg die Förderung im Nahen Osten erheblich beeinträchtigt. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auf die spürbaren Lagerabbauten der vergangenen zwei Monate, die das Ausmaß der Versorgungsstörungen anschaulich belegen. Der US-Präsident traf am Mittwoch in Peking ein, nachdem er einen Tag zuvor erklärt hatte, für eine Beendigung des Krieges nicht zwingend auf Chinas Mithilfe angewiesen zu sein. Die Aussichten auf eine tragfähige Friedenslösung haben sich zuletzt eingetrübt, zumal Teheran seinen Einfluss auf die Meerenge weiter ausgebaut hat. China gilt trotz des amerikanischen Sanktionsdrucks weiterhin als wichtigster Abnehmer iranischen Rohöls; die bilateralen Gespräche mit dem chinesischen Staatschef sind für Donnerstag und Freitag angesetzt. Dämpfend auf die Ölnachfrage wirken zugleich die anhaltend hohen Leitzinsen, die die Finanzierungskosten verteuern. In den Vereinigten Staaten schrumpften die Rohölbestände nach Angaben des American Petroleum Institute bereits die vierte Woche in Folge, auch die Destillatvorräte gingen erneut zurück; die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden im weiteren Tagesverlauf erwartet. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in der Hansestadt bedeutet die nervöse Gemengelage am Rohölmarkt, dass spürbare Rücksetzer bei den Heizölpreisen kurzfristig eher unwahrscheinlich erscheinen. Wer den Tank noch nicht für die kommenden Wochen gefüllt hat, sollte den Heizölpreis Hamburg regelmäßig mehrerer Anbieter vergleichen und gegebenenfalls eine Teilbevorratung in Betracht ziehen, um sich gegen weitere mögliche Aufschläge beim Heizöl abzusichern; ein wachsamer Blick auf die Heizölpreise bleibt geboten, da der Markt jederzeit auf neue Nachrichten aus dem Nahen Osten reagieren kann.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ BullisheMonatsberichte von EIA & IEA
+ Trump unzufrieden mit iranischem Angebot
+ Iran verlangt Reparationszahlungen von den USA
+ Strasse von Hormuz weiterhin für Schiffsverkehr blockiert
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Wachstumsprognose IWF für 2026
- OPEC+ will ab Juni zusätzlich 188 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 13.05.26 | € 142,33 pro 100 Ltr. | € 4.270,- für 3.000 Ltr. | € +1,79 pro 100 Ltr. | € 127,39 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
12.05.26 - Morgan Stanley warnt in einer aktuellen Analyse vor einem regelrechten Wettlauf gegen die Zeit am internationalen Rohölmarkt. Hintergrund ist die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit. Bislang haben zwei Entwicklungen verhindert, dass die Ölnotierungen auf Rekordhöhen schießen: Zum einen kauft China deutlich weniger Rohöl auf dem Weltmarkt ein, zum anderen verschiffen die Vereinigten Staaten so große Mengen wie selten zuvor. Diese beiden Effekte gleichen den massiven Lieferausfall aus der Golfregion zumindest teilweise aus. Bleibt die strategisch entscheidende Meerenge jedoch bis Ende Juni gesperrt, sei dieser Puffer aufgebraucht und ein deutlicher Schub bei den Brent-Notierungen die wahrscheinliche Folge, so die Rohstoffstrategen der Bank. Im Basisszenario der Analysten öffnet sich die Wasserstraße noch im Juni wieder, während die Reserven in den USA und China zu diesem Zeitpunkt noch teilweise intakt sind. Zieht sich die Blockade hingegen bis in den späten Juni oder gar Juli hinein, müsste der Brent-Preis die Anpassung weitgehend über deutlich höhere Notierungen selbst leisten. Trotz dieser Warnung halten die Experten ihre konkreten Preisprognosen unverändert: Für die physische Referenz Dated Brent rechnen sie mit einem Durchschnittspreis von 110 US-Dollar je Barrel im laufenden Quartal, 100 US-Dollar im dritten Quartal und 90 US-Dollar im Schlussquartal 2026. Bleibt die Meerenge allerdings länger blockiert, als die veränderten Handelsströme zwischen Washington und Peking auffangen können, sei sogar ein Anstieg bis auf 150 US-Dollar je Barrel denkbar. Eine weitere große amerikanische Bank verwies in der Vorwoche darauf, dass die globalen Ölbestände rapide schrumpfen und sich einem Niveau nähern, wie es seit acht Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Die Geschwindigkeit dieses Lagerabbaus sei beunruhigend und mache den Markt anfällig für weitere Schocks. Zwar dürften die weltweiten Vorräte im Sommer nicht auf das operative Minimum fallen, doch die Versorgungsausfälle in einzelnen Regionen und Produktsegmenten geben den Fachleuten Anlass zur Sorge. Eine baldige Wiederöffnung der Meerenge erscheint nach derzeitigem Stand wenig wahrscheinlich, nachdem der US-Präsident die iranische Antwort auf einen amerikanischen Friedensvorschlag zurückgewiesen hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher an Elbe und Alster bedeuten diese Aussichten, dass der Heizölpreis Hamburg in den kommenden Wochen anfällig für weitere Aufwärtsbewegungen bleibt, da sich Spannungen am Weltmarkt erfahrungsgemäß mit Verzögerung bis an die Tankwagen vor der Haustür durchschlagen. Wer den Tank vor Beginn der nächsten Heizsaison noch befüllen muss, sollte die Heizölpreise verschiedener Anbieter regelmäßig vergleichen und im Zweifel eine schrittweise Bevorratung erwägen, um sich gegen das Risiko eines plötzlichen Preissprungs beim Heizöl zumindest teilweise abzusichern. Erst eine glaubwürdige diplomatische Entspannung am Persischen Golf dürfte die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich auch die Heizölpreise in Hamburg wieder spürbar zurückbilden.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
