Heizölpreise fallen in Hamburg am 11.05.2026 um € -1,43 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 140,30 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Montag um EUR -1,43 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 140,30 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.209,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am Rohölmarkt zogen die Notierungen zum Wochenauftakt deutlich an. Die Nordseesorte Brent kletterte auf rund 104 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Referenzsorte WTI bei etwa 98 US-Dollar je Barrel gehandelt wurde. Auslöser des Preissprungs war eine Äußerung aus dem Weißen Haus, wonach der jüngste Vorschlag aus Teheran für eine friedliche Beilegung als nicht akzeptabel zurückgewiesen wurde. Damit rückt ein baldiges Ende des inzwischen rund zehn Wochen andauernden Konflikts in weite Ferne, und die strategisch bedeutsame Straße von Hormus bleibt für den Tankerverkehr weitgehend blockiert. In der Vorwoche hatten beide Ölsorten noch erhebliche Verluste verzeichnet, weil viele Marktteilnehmer auf eine schnelle Lösung und damit auf eine Wiederaufnahme der Transporte durch die Meerenge gesetzt hatten. Experten zeigen sich nun jedoch skeptisch und verweisen darauf, dass beide Konfliktparteien trotz weiterhin offener Gesprächskanäle inhaltlich kaum näher zusammengerückt seien. Entscheidende Impulse werden erst von einem für Mittwoch geplanten Treffen in Peking erwartet, bei dem der amerikanische Präsident gemeinsam mit der chinesischen Führung unter anderem die Iran-Frage erörtern soll. Zur angespannten Versorgungslage trägt nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden des größten saudischen Ölkonzerns bei, dass weltweit in den vergangenen beiden Monaten rund eine Milliarde Barrel Rohöl an Lieferungen ausgefallen sind. Selbst eine Wiederöffnung der Meerenge dürfte demnach nicht zu einer raschen Normalisierung führen, da der Wiederaufbau der Lieferketten und Lagerbestände erfahrungsgemäß viele Monate in Anspruch nimmt. Hinzu kommt, dass die saudischen Rohöllieferungen nach China im Juni voraussichtlich weiter zurückgehen werden. Aus Händlerkreisen verlautet, die Abnehmer hätten ihre Bestellmengen reduziert, weil die mit dem Konflikt verbundenen Aufschläge die Bezugspreise spürbar verteuert haben und das Angebot ohnehin knapp ist. Schiffsdaten belegen zudem, dass in der vergangenen Woche und am Sonntag insgesamt drei beladene Rohöltanker die Straße von Hormus passierten und dabei ihre Transponder zur Standortübermittlung deaktiviert hatten, um möglichen Angriffen iranischer Streitkräfte zu entgehen. Auf längere Sicht rechnen Analysten damit, dass sich Brent im laufenden Jahr 2026 oberhalb von 90 US-Dollar je Barrel halten dürfte. Sobald die Nachfrage wieder anziehe und sich die Lagerbestände allmählich erholten, könnten sich die Notierungen im weiteren Verlauf bis 2027 auf eine Spanne von etwa 80 bis 85 US-Dollar einpendeln. Trotz dieser anhaltend angespannten Gemengelage am Weltmarkt zeigt sich der Heizölpreis in Hamburg heute günstiger als noch am vergangenen Freitag. Verbraucherinnen und Verbraucher mit ohnehin niedrigem Tankstand könnten den aktuellen Moment daher für eine Teilbevorratung mit Heizöl nutzen, um sich gegen mögliche neue Preisausschläge abzusichern. Angesichts der unsicheren weiteren Entwicklung empfiehlt sich beim Bezug zudem ein sorgfältiger Vergleich verschiedener Anbieter, denn die Heizölpreise in Hamburg können sich je nach Marktlage und geopolitischer Nachrichtenlage kurzfristig spürbar verändern.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Trump unzufrieden mit iranischem Angebot
+ Brüchige Waffenruhe in Nahost;- Raketen fliegen
+ Iran äußert sich zurückhaltend zu möglichem Friedensabkommen
+ Strasse von Hormuz weiterhin für Schiffsverkehr blockiert
+ Knappe Lagerbestände in den USA
+ Ukraine greift russische Ölinfrastruktur an
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Bearishe Wachstumsprognose IWF für 2026
- OPEC+ will ab Mai zusätzlich 206 Tausend Barrel pro Monat fördern
- Saudis und VAE starten Ölförderung über altern. Pipeline zum Roten Meer
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 11.05.26 | € 140,30 pro 100 Ltr. | € 4.209,- für 3.000 Ltr. | € -1,43 pro 100 Ltr. | € 127,17 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
28.04.26 - Immer mehr Analysten und Marktbeobachter sehen sich gezwungen, ihre mittel- und längerfristigen Einschätzungen am Ölmarkt nach oben zu korrigieren, was auch die Heizölpreise in Hamburg in den Blick rückt. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, deren rasche Normalisierung zu Beginn des Krieges noch als Konsens galt. Wurde zunächst Mitte April als wahrscheinlicher Zeitpunkt für eine Wiederaufnahme der regulären Öltransporte genannt, so verschiebt sich dieser Horizont nun deutlich nach hinten, und auch eine niederländische Großbank passte ihre Vorhersagen heute entsprechend an und rechnet erst im Mai und Juni mit einer schrittweisen Erholung der Durchflüsse. Nach Einschätzung der Bank wird das Transportvolumen über weite Strecken des laufenden Jahres unterhalb des Vorkriegsniveaus verharren, was zugleich die Förderung in den Erzeugerländern am Persischen Golf ausbremst. Der gegenwärtig ausfallende Anteil am weltweiten Ölangebot wird auf rund 14 Millionen Barrel pro Tag beziffert, und Fachleute warnen, dass das Schadensausmaß mit jedem weiteren Tag ohne Verhandlungslösung weiter zunimmt. Für die Preisentwicklung skizzieren die Analysten drei mögliche Verläufe. Im als am wahrscheinlichsten geltenden Basisszenario kommt es zu einer langsamen Wiederaufnahme der Transporte, wodurch die Notierungen zwar erhöht bleiben, aber kein extremes Niveau erreichen. Brent wird in diesem Fall im zweiten Quartal bei rund 104 US-Dollar je Barrel gesehen, nachdem zuvor 96 US-Dollar veranschlagt worden waren. Im Schlussquartal soll die Notierung dann auf etwa 92 US-Dollar je Barrel zurückgehen, gegenüber zuvor 88 US-Dollar. Sollte die Unterbrechung dagegen dauerhaft bestehen bleiben, dürfte der Brent-Preis bis zum Jahresende kaum unter die Marke von 100 US-Dollar je Barrel rutschen. Für das zweite Quartal werden in diesem Szenario 116 US-Dollar je Barrel angesetzt, im dritten Quartal 112 US-Dollar und zum Jahresende noch 105 US-Dollar. Im Extremfall, sollte sich der Konflikt zusätzlich auf die saudischen Ausfuhren über das Rote Meer und die Lieferungen der Vereinigten Arabischen Emirate ausweiten, halten die Fachleute Notierungen von bis zu 150 US-Dollar je Barrel für denkbar. Für Verbraucher in Norddeutschland bedeutet diese revidierte Marktsicht, dass die Heizölpreise in Hamburg nach Erwartung der Branche auf absehbare Zeit erhöht bleiben dürften. Da der Heizölpreis dem Rohölpreis mit zeitlichem Versatz folgt, schlagen sich die nach oben angepassten Prognosen früher oder später auch beim Heizölpreis Hamburg nieder. Wer ohnehin Heizöl bestellen möchte, sollte günstige Tage konsequent nutzen, denn ein nachhaltiger Rückgang der Heizölpreise wird angesichts der ausbleibenden diplomatischen Lösung im Iran-Konflikt von Marktbeobachtern nicht erwartet. Sollte sich der Konflikt sogar weiter ausweiten, müssten Hamburger Haushalte mit deutlich kräftigeren Aufschlägen beim Heizöl rechnen, während selbst das mildeste der drei Szenarien lediglich eine moderate Entspannung bis zum Jahresende in Aussicht stellt.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
