Heizölpreise fallen in Hamburg am 18.06.2026 um € -2,02 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 114,12 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Donnerstag um EUR -2,02 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 114,12 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 3.424,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Aktuelle Entwicklung der Rohölpreise - Einfluss auf die Heizölpreise in Hamburg
Am Rohstoffmarkt geben die Ölnotierungen kräftig nach, nachdem sich die USA und der Iran auf eine vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des Konflikts geeinigt haben, die zugleich eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und eine Lockerung der Sanktionen gegen Teheran vorsieht und damit die Aussichten auf ein größeres globales Angebot verbessert. Kernstück der Verständigung ist ein Papier mit 14 Punkten, das eine 60-tägige Verhandlungsphase einleitet, in der iranische Lieferungen die wichtige Schifffahrtsroute gebührenfrei passieren dürfen, wobei der Verkehr durch die Meerenge binnen 30 Tagen wieder seine volle Kapazität erreichen soll. In Reaktion darauf fiel die Sorte Brent unter 78 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte WTI unter 75 US-Dollar je Barrel rutschte, was den tiefsten Stand seit Anfang März und damit seit den ersten amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran markiert. Marktbeobachter führen den Ausverkauf darauf zurück, dass die Energiemärkte eine schnellere Rückkehr iranischer Mengen einpreisen, als zunächst erwartet worden war. Schwierigere Streitfragen wie das iranische Atomprogramm bleiben in dem vorläufigen Abkommen zunächst ausgeklammert, zudem sollen die USA und ihre Partner einen Plan über 300 Milliarden US-Dollar zum Wiederaufbau des Landes auf den Weg bringen. Analysten rechnen mit einer schrittweisen Erholung der Durchfahrten durch die Straße von Hormus und warnen zugleich davor, dass die Preise nicht zwangsläufig stark einbrechen müssen, weil die Nachfrage anzieht und Lagerbestände wieder aufgefüllt werden. Nach Einschätzung von Experten könnten sich die Ausfuhren aus der Golfregion bis Ende Juli auf das Niveau von vor dem Krieg zurückbewegen, während die Förderung erst im Oktober wieder anziehen dürfte, wofür die Flüsse durch Hormus um rund 13 Millionen Barrel pro Tag auf etwa 70 Prozent des früheren Niveaus steigen müssten. Andere Stimmen sehen angesichts anhaltender Lieferausfälle und einer höheren Nachfrage vorerst keine Rückkehr zu den Preisen aus der Vorkriegszeit und betrachten eine Marke von 75 US-Dollar je Barrel als belastbare Untergrenze. Als gegenläufiger Risikofaktor bleibt die Lage in Osteuropa bestehen, wo ukrainische Drohnen innerhalb einer Woche bereits zum zweiten Mal eine Raffinerie in der russischen Hauptstadt trafen. Für Verbraucher in der Hansestadt schlägt sich die Entwicklung unmittelbar nieder, denn die Heizölpreise geben heute auch in Hamburg entsprechend weiter nach, sodass der Heizölpreis in Hamburg derzeit auf vergleichsweise günstigem Niveau liegt. Wer in Hamburg Heizöl ordern möchte, sollte die aktuellen Heizölpreise im Blick behalten, regelmäßig verschiedene Anbieter über Preisvergleichsportale gegenüberstellen und überlegen, einen Teil des Jahresbedarfs in der laufenden Schwächephase zu bevorraten, da sich die geopolitische Großwetterlage rasch ändern und die Heizölpreise wieder anziehen lassen kann.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ US-Ölbestandsdaten fallen unterm Strich bullish aus
+ Analysten: Eine Rückkehr der Hormus-Durchfahrten auf das Vorkriegsniveau ist erst in einigen Monaten zu erwarten
+ EU-Kommission stellt ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vor
+ Goldman Sachs: Globale Ölreserven schwinden in Rekordtempo
+ Anhaltende ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Vorläufiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran bereits unterzeichnet
- US-Energieministerium (DOE) bietet weitere Mengen Rohöl aus der strategischen Reserve (SPR) an

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
18.06.26 € 114,12 pro 100 Ltr. € 3.424,- für 3.000 Ltr. € -2,02 pro 100 Ltr. € 128,29 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
29.05.26 - Eine aktuelle Umfrage unter mehreren Dutzend Ökonomen und Marktexperten zeigt, dass die Preiserwartungen für Rohöl im Jahresdurchschnitt 2026 gegenüber früheren Schätzungen deutlich nach oben korrigiert wurden. Demnach wird Brent-Rohöl im Schnitt bei rund 90 Dollar je Barrel und die amerikanische Sorte WTI bei etwa 85 Dollar je Barrel erwartet - jeweils rund 4 bis 4,6 Dollar höher als noch in den Prognosen vom April. Seit Februar, also kurz vor Ausbruch des Nahostkonflikts, haben sich die Preiserwartungen um rund 40 Prozent erhöht, ausgehend von damals etwa 64 Dollar je Barrel Brent und 60 Dollar je Barrel WTI. Hintergrund ist die massive Störung der Lieferketten im Nahen Osten: Die Ölexporte aus der Region sanken nach Konfliktbeginn von etwa 18 Mio. auf rund 8,8 Mio. Barrel täglich. Was zu Jahresbeginn noch als mögliche Überversorgung galt, hat sich damit in ein spürbares Angebotsdefizit verwandelt, das Experten je nach Verlauf der Krise und dem Zeitpunkt einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus auf 0,5 bis 8 Mio. Barrel täglich beziffern. Auf der Angebotsseite zeichnet sich jedoch eine gewisse Entlastung ab: Die Mehrheit der befragten Analysten erwartet im weiteren Jahresverlauf steigende Fördermengen, sowohl bei Nicht-OPEC-Ländern als auch innerhalb des OPEC-Verbunds. Insider berichten, dass moderate Produktionserhöhungen der OPEC+-Mitglieder für Juli wahrscheinlich sind, wenngleich konkrete Zahlen noch ausstehen. Für Verbraucher, die in Hamburg Heizöl kaufen, bedeutet dieses Umfeld erhöhte Unsicherheit: Solange die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet ist und das Angebotsdefizit anhält, bleiben die Heizölpreise in Hamburg auf einem erhöhten Niveau anfällig für weitere Schwankungen nach oben.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.