Heizölpreise fallen in Hamburg am 06.08.2026 um € -4,43 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 137,45 pro 100 Ltr.
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Der Heizölpreis in Hamburg fällt heute am Donnerstag um EUR -4,43 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 137,45 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.123,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.
Für Haushalte in der Hansestadt setzt sich die Entlastung fort, denn der Heizölpreis Hamburg gibt am Donnerstag erneut kräftig nach und knüpft damit an den Abwärtstrend der laufenden Woche an. Dass die Heizölpreise weiter sinken, obwohl sich der Rohölmarkt heute selbst leicht erholt, erklärt sich mit dem gewohnten zeitlichen Nachlauf, mit dem die Verbraucherpreise dem jüngsten Ölpreissturz folgen. An den Terminbörsen stabilisiert sich die Nordseesorte Brent nach zwei Sitzungen mit jeweils rund fünf Prozent Minus bei etwa 79,7 US-Dollar je Barrel, während die amerikanische Sorte WTI im laufenden Frontmonat mit rund 75,4 US-Dollar je Barrel ebenfalls wieder etwas fester notiert. Auslöser der zuletzt spürbaren Beruhigung ist eine Einigung zwischen Iran und Oman auf eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus, die für zunächst zwei bis vier Monate offen bleiben soll, auch wenn Teheran betont, dass es sich dabei ausdrücklich nicht um eine vollständige Öffnung der wichtigen Meerenge handelt. Zusätzlich geben sich Vertreter der US-Regierung zuversichtlich, dass ein umfassenderes Abkommen mit dem Iran in Reichweite ist, was die zuvor hohe Risikoprämie am Markt weiter abschmelzen lässt. Gegen einen noch tieferen Rutsch sprechen allerdings frische Spannungen am Roten Meer, wo mit Teheran verbündete Houthi-Kämpfer nach eigenen Angaben einen saudischen Tanker im Golf von Aden angriffen und weiteren Schiffen drohten, sowie die zuletzt wieder aufgestockten US-Rohölvorräte, die ein bequemeres Angebot signalisieren. Weil viele Marktteilnehmer zudem an der Dauerhaftigkeit der Entspannung zweifeln, bleibt ein gewisser Risikoaufschlag bestehen, sodass sich die Rohölnotierungen heute nur stabilisieren, während der Heizölpreis Hamburg mit Verzögerung weiter fällt und trotz des Rückgangs klar über dem diesjährigen Mittel von rund 129,5 Euro je 100 Liter liegt.
Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Brent stabilisiert sich und legt leicht zu + Houthi greifen saudischen Tanker im Golf von Aden an + Drohungen gegen weitere Schiffe im Roten Meer + Teheran betont: keine vollständige Hormus-Öffnung + Zweifel an Dauerhaftigkeit der Nahost-Entspannung
Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Iran und Oman einigen sich auf Hormus-Schifffahrtsroute - Teilweise Öffnung der Meerenge für zwei bis vier Monate - Öl nach zwei Sitzungen mit je rund fünf Prozent Minus - US-Rohölvorräte zuletzt wieder aufgestockt - Washington signalisiert baldigen Deal mit Teheran - Nachlaufende Weitergabe des jüngsten Ölpreissturzes
Was kostet Heizöl in Hamburg heute?
| Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl | ||||
|---|---|---|---|---|
| Datum | Preis inkl. 19% MwSt. | Gesamtsumme | Differenz zum Vortag | Ø-2026 |
| 06.08.26 | € 137,45 pro 100 Ltr. | € 4.123,- für 3.000 Ltr. | € -4,43 pro 100 Ltr. | € 129,45 pro 100 Ltr. |
Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.
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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️
Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
21.07.26 - Die Ölmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Kehrtwende in der Erwartungshaltung führender Marktbeobachter. Noch Anfang Juli gingen die Fachleute einer bekannten Investmentbank davon aus, dass sich die Lage entspannt und im nächsten Jahr sogar ein Überangebot droht, weil sie mit einer Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr in der Region rechneten. Genau diese Beruhigung ist jedoch ausgeblieben, im Gegenteil hat sich die Versorgungslage spürbar verschlechtert. Als Grund nennen die Analysten, dass durch den Persischen Golf nur noch weniger als 45 Prozent der Ölmengen fließen, die dort vor Ausbruch der Kämpfe üblich waren. Sollte die Meerenge von Hormus dauerhaft dicht bleiben und sich die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten weiter hinziehen, halten die Experten zum Jahresende einen Anstieg auf etwa 120 Dollar für das Barrel für möglich. Verschärft wird die Situation durch eine zweite Front, denn eine jemenitische Bewegung droht inzwischen damit, den saudischen Seehandel im Roten Meer zu blockieren, und begründet dies mit dem Vorgehen des Königreichs gegen das eigene Land. Für Saudi-Arabien wiegt das schwer, weil es einen großen Teil seiner Exporte bewusst über einen Hafen am Roten Meer abwickelt, um die umkämpfte Straße von Hormus zu umfahren. Doch selbst diese Ausweichroute gilt kaum noch als sicher. Auch in der Meerenge selbst ist der Verkehr fast zum Erliegen gekommen, seit sich beide Konfliktparteien gegenseitig Schiffe zum Ziel nehmen. Viele Kapitäne wagen die Durchfahrt seit dem Scheitern der Waffenruhe im Juni nur noch heimlich mit abgeschalteter Ortungstechnik, doch ihre Zahl schrumpft rasch. Was das für Norddeutschland bedeutet, liegt auf der Hand, denn teureres Rohöl erreicht mit einiger Verzögerung auch die Tankfüllungen der Verbraucher. Wer beim Heizöl auf günstige Konditionen setzt, sollte den Heizölpreis in Hamburg deshalb genau im Blick behalten, weil die geschilderten Engpässe die Heizölpreise voraussichtlich anziehen lassen und auch die Heizölpreise in Hamburg mittelfristig belasten könnten.
Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.
Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View
Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.
* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.
