Heizölpreise steigen in Hamburg am 07.08.2026 um € +5,06 pro 100 Ltr. Heizöl kostet heute aktuell in Hamburg EUR 142,51 pro 100 Ltr.

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Der Heizölpreis in Hamburg steigt heute am Freitag um EUR +5,06 pro 100 Liter. Eine Lieferung von 3.000 Ltr. Premium Heizöl EL (extra leicht + schwefelarm) in Hamburg (PLZ 21107 - Tanklager Hamburg) kostet heute aktuell EUR 142,51 pro 100 Liter bzw. in der Gesamtsumme rund EUR 4.275,-. Der Heizölpreis versteht sich zur Orientierung als Richtpreis pro 100 Ltr. inkl. 19% MwSt. und frei Haus.

Die Heizölpreise in Hamburg ziehen heute am Freitag spürbar an, weil der Rohölmarkt wieder fester tendiert und den Heizölpreis Hamburg nach oben treibt. Die Nordseesorte Brent notiert mittlerweile bei rund 79,2 US-Dollar je Barrel und legt damit leicht zu, während die amerikanische Sorte WTI bei etwa 74,9 US-Dollar je Barrel liegt. Haupttreiber ist die weiterhin angespannte Lage im Nahen Osten, denn im Roten Meer sind erneut Öltanker unter Beschuss geraten und der empfindliche Schiffsverkehr rund um die Straße von Hormus schürt die Sorge vor Lieferausfällen. Zusätzlich stützen die Fundamentaldaten die Notierungen, weil die amerikanischen Vorräte an fertigen Produkten wie Diesel und Heizöl zuletzt gesunken sind und die Raffinerien mit einer sehr hohen Auslastung von rund 96,5 Prozent nahe ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten. Dass der Anstieg nicht noch kräftiger ausfällt, liegt an einer Reihe von Gegenkräften, denn am Markt wächst die Hoffnung auf eine teilweise Entspannung am Persischen Golf, nachdem die Gespräche zwischen Washington und Teheran fortgesetzt wurden und vorerst keine neuen militärischen Schläge angekündigt sind. Zudem haben die Förderländer ihre Mengen zuletzt ausgeweitet und die amerikanischen Rohölbestände sind wieder gestiegen, was einem noch stärkeren Preissprung entgegenwirkt. Für Verbraucher in der Hansestadt bedeutet die aktuelle Gemengelage, dass eine Bestellung heute merklich teurer ausfällt als am Vortag und sich ein rascher Abschluss lohnen kann, bevor weitere Meldungen aus der Krisenregion die Preise zusätzlich anheizen. Experten raten dazu, die Heizölpreise engmaschig im Blick zu behalten, weil einzelne Nachrichten die Notierungen binnen Stunden in beide Richtungen bewegen können.

Bullishe (preistreibende) Faktoren – Heizölpreise könnten steigen
+ Weiterhin angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten
+ Erneute Angriffe auf Öltanker im Roten Meer
+ Empfindlicher Schiffsverkehr rund um die Straße von Hormus
+ Sinkende Vorräte an Diesel und Heizöl in den USA
+ Sehr hohe Auslastung der Raffinerien von rund 96,5 Prozent

Bearishe (preisdrückende) Faktoren – Heizölpreise könnten sinken
- Hoffnung auf teilweise Entspannung am Persischen Golf
- Fortgesetzte Gespräche zwischen Washington und Teheran
- Vorerst keine neuen militärischen Schläge angekündigt
- Ausgeweitete Fördermengen der Produzentenländer
- Wieder gestiegene Rohölbestände in den USA

Was kostet Heizöl in Hamburg heute?

Heizölpreis für Hamburg-Wilhelmsburg (21107) bei Abnahme von 3.000 Ltr. Premium Heizöl
Datum Preis inkl. 19% MwSt. Gesamtsumme Differenz zum Vortag Ø-2026
07.08.26 € 142,51 pro 100 Ltr. € 4.275,- für 3.000 Ltr. € +5,06 pro 100 Ltr. € 129,55 pro 100 Ltr.

Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20.

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Jahresdurchschnitts-Heizölpreise Hamburg: Ø-2025: € 96,25 / Ø-2024: € 103,04 / Ø-2023: € 108,78 / Ø-2022: € 140,55 / Ø-2021: € 74,30 / Ø-2020: € 50,15 / Ø-2019: € 68,63 / Ø-2018: € 70,35 / Ø-2017: € 58,12 / Ø-2016: € 50,32 / Ø-2015: € 59,20. 〰️

Aktuelle Ölpreisprognose & aktuelle Meinung von Getoil.de
21.07.26 - Die Ölmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Kehrtwende in der Erwartungshaltung führender Marktbeobachter. Noch Anfang Juli gingen die Fachleute einer bekannten Investmentbank davon aus, dass sich die Lage entspannt und im nächsten Jahr sogar ein Überangebot droht, weil sie mit einer Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr in der Region rechneten. Genau diese Beruhigung ist jedoch ausgeblieben, im Gegenteil hat sich die Versorgungslage spürbar verschlechtert. Als Grund nennen die Analysten, dass durch den Persischen Golf nur noch weniger als 45 Prozent der Ölmengen fließen, die dort vor Ausbruch der Kämpfe üblich waren. Sollte die Meerenge von Hormus dauerhaft dicht bleiben und sich die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten weiter hinziehen, halten die Experten zum Jahresende einen Anstieg auf etwa 120 Dollar für das Barrel für möglich. Verschärft wird die Situation durch eine zweite Front, denn eine jemenitische Bewegung droht inzwischen damit, den saudischen Seehandel im Roten Meer zu blockieren, und begründet dies mit dem Vorgehen des Königreichs gegen das eigene Land. Für Saudi-Arabien wiegt das schwer, weil es einen großen Teil seiner Exporte bewusst über einen Hafen am Roten Meer abwickelt, um die umkämpfte Straße von Hormus zu umfahren. Doch selbst diese Ausweichroute gilt kaum noch als sicher. Auch in der Meerenge selbst ist der Verkehr fast zum Erliegen gekommen, seit sich beide Konfliktparteien gegenseitig Schiffe zum Ziel nehmen. Viele Kapitäne wagen die Durchfahrt seit dem Scheitern der Waffenruhe im Juni nur noch heimlich mit abgeschalteter Ortungstechnik, doch ihre Zahl schrumpft rasch. Was das für Norddeutschland bedeutet, liegt auf der Hand, denn teureres Rohöl erreicht mit einiger Verzögerung auch die Tankfüllungen der Verbraucher. Wer beim Heizöl auf günstige Konditionen setzt, sollte den Heizölpreis in Hamburg deshalb genau im Blick behalten, weil die geschilderten Engpässe die Heizölpreise voraussichtlich anziehen lassen und auch die Heizölpreise in Hamburg mittelfristig belasten könnten.

Hier erhalten Sie bei Interesse weitere Hintergrundinformationen über die Ölpreisentwicklung und gesammelte Ölpreisprognosen.

Rohölpreis-Chart der US-Sorte WTI (CL1) - von Trading View

Erläuterung: West Texas Intermediate (WTI) ist die weltweit am stärksten nachgefragte Rohölsorte mit geringem Schwefelgehalt (Light Sweet Crude) und der NYMEX Light Sweet Crude Future ist der meistgehandelte Rohstoffkontrakt der Welt.

* Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich unsere Heizölpreise im Großraum Hamburg regional (z.B. Altona, Blankenese, Billstedt, Othmarschen, Eimbsüttel, Rahlstedt, Rissen, Bergedorf, Hamm, Harburg, Wandsbek, Wedel, Ahrensburg, Alsterdorf, Wellingsbüttel, Sasel, Volksdorf, Tonndorf, Bendestorf, Jesteburg, Hittfeld, Seevetal und Rosengarten) unterscheiden und auch von anderen Parametern (wie z.B. Liefertermin, Schlauchlänge, Zahlungsart etc.) abhängig sind. Zudem ändert sich der Preis für Heizöl in Hamburg aufgrund der oftmals volatilen Ölpreis- und Devisenentwicklung mehrmals am Tag, so dass der hier genannten Heizölpreis nur eine unverbindliche Momentaufnahme und insbesondere keine Aufforderung zum Kauf darstellt. Erfahren Sie dazu bei Interesse hier mehr.